“Isch hab’n schwarzen Bildschirm…!!!”

Ich muss mir mal eben den Frust von der Seele schreiben (sowas soll ja helfen): Gerade hat bei meinem Tablet PC die Displaybeleuchtung die Grätsche gemacht.

Aus heiterem Himmel wird der Bildschirm dunkel. Erst dachte ich, der Rechner sei abgestürzt, doch dem war nicht so. Wenn ich meine Schreibtischlampe direkt auf das Display richte, kann ich mit Mühe ein Bild erkennen. Das Display an sich ist also offenbar noch okay. Und über einen externen Monitor bekomme ich auch ein Bild, somit habe ich zumindest keinen Totalausfall zu beklagen.

Trotzdem ist die Sache ärgerlich. Denn Garantie und Gewährleistung sind natürlich vor wenigen Monaten abgelaufen. Und jetzt stellt sich die Frage, ob sich eine Reparatur überhaupt lohnt. Oder ich das Geld gleich in ein neues Gerät investiere.

Wobei hier meine erste Überlegung ist, ein Netbook als mobiles Gerät zu nutzen und den Tablet PC zum Desktoprechner zu degradieren. Denn für die Uni brauche ich den Tablet PC mittlerweile nicht mehr, und unterwegs/auf’m Sofa würde mir die Leistung eines Netbooks auch reichen.

Also, was meint ihr? Hat jemand Erfahrungswerte, was so eine Reparatur kosten würde? Und kann mal eben jemand rüberkommen und mir Trost spenden?

Fundstück: Visor-Werbung 2002

Beim Ausmisten meiner alten Zeitschriften ist mir die folgende Anzeige aus dem Januar 2002 für den Handspring Visor in die Hände gefallen (die Anzeige auf der Rückseite scheint etwas durch):

Visor-Werbung 2002

Visor-Werbung 2002

Ja, das waren noch Zeiten…

Tablet PC Kaufberatung

Für den Fall, dass jemand einen Tablet PC auf seinem Weihnachts-Wunschzettel stehen hat: Bei Tablet PC Reviews gibt es eine kleine Kaufberatung für Studenten, Business-User und “Durchschnittsverbraucher“. Dabei werden nicht sämtliche derzeit erhältlichen Tablets unter die Lupe genommen, sondern eher gezielte Vorschläge bzw. Empfehlungen für die jeweiligen Anwendungszwecke (und den jeweiligen Geldbeutel) ausgesprochen. Als Entscheidungs- und Orientierungshilfe sicherlich praktisch.

Palm Tungsten C

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im Mai 2006.

April 2006

Mein neuer Palm sollte die Hauptkritikpunkte des TX nicht mehr haben. Ich suchte also ein Gerät, das stabil laufen und eine gut funktionierende Eingabemöglichkeit bieten würde. Da ich vom TX viel Speicherplatz und ein flüssiges Arbeiten gewohnt war, sollte der Nachfolger hier auch kein Rückschritt sein. Nachdem mein PUG-Kollege Hans seit einiger Zeit einen Tungsten C hatte und ich diesen bei einem Treffen auch in natura betrachten konnte, war meine Entscheidung gefallen.

Der Tungsten C ist zwar nicht mehr der Jüngste, kann sich mit den aktuellen Palm-Modellen aber durchaus messen. Die Geschwindigkeit ist noch ein Stück besser als beim TX und in 50MB freiem RAM lassen sich einige Programme installieren. Auch Wifi funktioniert gut.

Doch die Hauptvorteile des TC gegenüber dem TX sind eindeutig die Tastatur und die Stabilität. Ich hatte beim TX bereits die Tastatur des Treo vermisst. Ich behaupte: wer einmal mit einem Tastatur-Organizer gearbeitet hat, der möchte nicht mehr zu Grafitti zurück. Die Tastatureingabe ist schneller, fehlerfreier und bequemer als die Stifteingabe. Besonders bei etwas längeren Eingaben ist ein “Mäuseklavier” sehr angenehm.

Und dann ist dann noch der Punkt “Stabilität”: Während der TX mehrmals pro Woche nach einem Reset verlangte, hatte ich mit dem TC schon seit Wochen keinen Absturz oder Hänger mehr. Und das, obwohl ich genauso viele Zusatzprogramme installiert habe.

Ein paar Wehrmutstropfen gibt es aber doch: So hat der TC einen kleineren Screen, kein Bluetooth und kann nur SD-Karten bis 1GB lesen. Auch ist er im Vergleich zum TX ein Stück schwerer und “klobiger”. Doch bislang kann mich kein anderer Palm so richtig überzeugen, den TC wieder herzugeben.

Palm Tungsten C

Palm Tungsten C

Palm T|X

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im Mai 2006.

November 2005

Nachdem ich erkennen musste, dass der Treo doch nicht das Richtige für mich war, machte ich mich auf die Suche nach einer Palm-Alternative. Der T|X (im Folgenden “TX” genannt) war erst kurze Zeit auf dem Markt und konnte scheinbar alle Anforderungen erfüllen, die ich mir bei einem Palm wichtig waren: ein großes Display, ordentlich Speicher (besonders hier war der Treo ja nicht “gut bestückt”), Wifi und Bluetooth.

Gegenüber dem T3 hat der TX den Vorteil, dass der große Bildschirm permanent zur Verfügung steht, man muss nicht erst den Slider ausziehen. Der interne Speicher mit 100MB nutzbarem RAM ist für Palm-Verhältnisse einfach gigantisch. Ich habe einiges an Programmen installiert und immer noch reichlich Platz frei gehabt.

Auch die Geschwindigkeit konnte überzeugen, Programme starteten ohne Verzögerung. Per Wifi konnte ich mich auf Anhieb in mein WLAN einklinken, und die Übertragungsgeschwindigkeit war deutlich schneller als beim T3 mit WLAN-Karte. In Verbindung mit dem großen Screen machte Surfen auch auf nicht-PDA-optimierten Seiten Spaß.

Die Bluetooth-Verbindung zu meinem K7001 klappte auch auf Anhieb. Somit konnte ich auch unterwegs Mails abrufen oder eine Runde chatten.

Doch wie so oft gab es auch hier einige Punkte, die mich am Gerät störten. Da war erstens das Fiepen des Displays. Glücklicherweise konnte ich es mit Hilfe des Tools “Warpspeed” abstellen. Zweitens war die Grafitti-Erkennung gegenüber den Palms, die ich bisher hatte, grottenschlecht. Aus einem “t” wurde einfach zu oft ein “l” mit anschließendem Leerzeichen. Ich ging irgendwann dazu über, statt Grafiti nur noch die Bildschirmtastatur zu verwenden. Und das dritte und wohl größte Manko war die nicht vorhandene Stabilität. So viele Abstürze und Hänger hatte ich bei keinem Palm-Gerät zuvor. Seltsamerweise waren es aber nicht die Programme von Drittherstellern, sonder die eingebauten Programme VersaMail und Blazer. Vor allem VersaMail verursachte einen Hänger und Reset nach dem anderen.

Eine Zeit lang versuchte ich, mich mit den o.g. Problemen zu arrangieren. Schließlich ist kein Gerät perfekt. Aber irgendwann reichte es mir dann und Palm Nr. 6 wurde verkauft, nach etwa 4 Monaten. Das war (nach dem Xplore G18 ) das zweite Mal, dass ich einen Palm verkaufte, weil ich damit unzufrieden war und nicht deshalb, weil mich ein besser ausgestattetes Gerät lockte.

Palm T|X

Palm T|X

PalmOne Treo 650

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im Mai 2006.

August 2005

Die Entscheidung, einen Treo 650 zu kaufen, fiel mir nicht leicht. Nach meinen negativen Erfahrungen mit dem Xplore G18 war ich nicht sicher, ob ein Smartphone das Richtige für mich wäre. Doch die vielen positiven Stimmen von Treo-Nutzern, meine positiven Eindrücke von einem Treo 600 bei einem PUG-Treffen und nicht zuletzt mein ständiges Verlangen nach neuem Technik-Spielzeug ließen mich dann doch zuschlagen.

Und ich muss sagen, ich war doch ziemlich begeistert von dem Gerät und den vielen Möglichkeiten, die es bietet. Kalender, Adressen, Telefon, Mails…alles in einem. Dank der tollen Tastatur ist das Schreiben von SMS, Mails oder auch chatten kein Problem. Ich möchte fast behaupten: wer einmal einen Palm mit Tastatur hatte, möchte kein Gerät mehr ohne.

Der Bildschirm des Treo ist auch absolut spitze: auch wenn er kleiner ist als der anderer Palms, so ist er doch gestochen scharf, farbrein und auch bei Sonnenlicht gut ablesbar. Und: er fiept nicht!

Doch neben diesen Vorteilen hat der Treo auch einige Schwachpunkte: der interne Speicher ist mit etwa 20MB nutzbarem RAM schon recht mager. Der Bildschirm ist z.B. zum Anzeigen von Fotos oder Tabellen etwas klein. Doch der letztlich ausschlaggebende Punkt, warum ich mich wieder vom Treo trennte, war die Größe.

Für die Hosentasche war und ist er mir einfach zu groß. Im Grunde musste ich immer eine extra Tasche/Ruchsack mit mir herumtragen, wenn ich den Treo dabei haben wollte. Abends auf Partys oder in der Kneipe wurde er in der Jacke verstaut, wo mir ein Anruf oder eine SMS jedoch sicher entgangen wäre.

Und so kam es dann, dass ich den Treo 650 nach nicht einmal 3 Monaten wieder verkaufte bzw. eintauschte.

Trotzdem ist und bleibt ein Treo 650 ein tolles Gerät für alle, die Palm und Handy in einem Gerät haben wollen und sich an den Maßen des Treo nicht stören.

PalmOne Treo 650

PalmOne Treo 650

Palm Tungsten T3

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im April 2006.

April 2005

Mehr Speicher, mehr Rechenleistung, größeres Display, Bluetooth: Das sind die Hauptvorteile gegenüber dem TE. Eigentlich war ich mit letzterem auch noch recht zufrieden, aber der ständige “Hunger” nach Neuem und ein gutes Angebot für einen gebrauchten T3 ließen mich schwach werden.

Palm Tungsten T3

Palm Tungsten T3

Xplore G18

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im April 2006.
Februar 2005

Ein Smartphone mit PalmOS für nur 200€: Wär’ das nicht was für mich? Den Kalender, Aufgaben, Adressen und anderes mehr auch dann dabei haben, wenn man den “großen” Palm nicht mitnehmen will? Zum Beispiel beim Weggehen? In einem kleinen und handlichen Gehäuse?

Die Verlockung war groß, schließlich zu groß: Nach einem Test im Quelle Technik Center in Regensburg konnte ich nicht mehr widerstehen. Ich kaufte das “Smartphone im Handyformat”.

Doch nach anfänglicher Begeisterung kam die Ernüchterung. Nein, das Xplore ist kein schlechtes Smartphone. Doch für jemanden wie mich, der bereits einen “vollwertigen” Palm sein Eigen nennt, gibt es in dieser Konstellation einige Probleme:

  • Daten synchron halten: Wenn der Kalender auf beiden Geräten (TE und Xplore) gleich sein soll, muss man die Daten regelmäßig abgleichen. Nur wie? Manuel die Einträge hin- und herbeamen ist zu mühsam. Und das Programm “Recox” bescherte mir des öfteren duplizierte Einträge.

  • Keine Tastatur, kleines Display: Diese beiden Punkte gehören zusammen. Denn die Eingabe über das kleine Display mit dem Stift wurde mir auf Dauer zu mühsam. Ich bin es gewohnt, z.B. SMS auf dem Handy mit einer Tastatur zu schreiben. Doch hier war für fast jede Aktion der Stift notwendig. Wenn Handy, dann Einhandbedienung!

Die Daten-Problematik, die etwas umständliche Bedienung und die Tatsache, dass das “Quellefon” meinen TE nicht ersetzen hätte können, haben mich schließlich dazu bewogen, das Gerät wieder zu verkaufen. Ein Freund, dem ich das Xplore “aufgeschwatzt” habe, hat seines allerdings immer noch und ist hellauf begeistert.

Xplore G18

Xplore G18

Palm Tungsten E

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im April 2006.

Nach etwa 1 1/2 Jahren gehörte mein Clie endgültig zum “alten Eisen”. Der Speicherplatz wurde ziemlich knapp, die Geschwindigkeit ließ bei manchen Anwendungen zu wünschen übrig. Außerdem waren manche Dinge wie MP3-Wiedergabe nicht möglich. Als Ersatz holte ich mir den TE mit doppelt so viel Speicher, mehr Rechenleistung und erweitertem Funktionsspektrum. Keine Memorysticks mehr, sondern SD-Karten. Brillantes Display, tolles Design. Habe den Kauf nicht bereut.

Palm Tungsten E

Palm Tungsten E

Sony Clie SJ30

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im April 2006.
März 2003

Durch Zufall stoße ich in einer Zeitschrift auf ein Gewinnspiel, bei dem ein Palm Zire verlost wird. Im Wert von 100€. “Was?” denke ich mir. “Einen PDA gibt es schon so günstig?”. Bisher kannte ich nur die Ipaqs, die eine Ecke teurer waren. Aber 100€, das könnte ich mir leisten…

Also auf ins Internet und recheriert: Bald war klar, dass der Zire für mich doch etwas “unterdimensioniert” wäre. Über einige Umwege fand ich dann zum Clie SJ30: Farbe, HiRes, Erweiterungskarte. Was wollte ich mehr?

Okay, 100€ reichten da nicht mehr. Letzlich wurde es dreimal so viel. Aber ich hatte wenigstens was ordentliches. Und tatsächlich sollte ich für immerhin 1 1/2 Jahre mit dem Gerät auskommen. Nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass in dieser Zeit einige hochkarätige Palm-PDAs in die Läden kamen und doch eine ständige Verlockung bestand, sich vom “alten Eisen” zu trennen.

Aber der Clie machte brav seinen Dienst. Als Einsteiger brauchte ich eine Weile, um die Möglichkeiten des Palm-Betriebssystems, der Hardware und der zahlreichen Zusatzsoftware zu erkunden. Schließlich wurde der Clie mein ständiger Begleiter. Kalender, Adressbuch, Nachrichtenlieferant, Zeitvertreib in langweiligen Vorlesungen: all das vereinte dieses kleine Kästchen in sich. Ja, ich geb’s zu: Meine Palm-Begeisterung war geboren!

Sony Clie SJ30

Sony Clie SJ30