Jahresrückblick 2007

So kurz vor dem Jahreswechsel möchte ich mal einen kurzen Blick zurück werfen auf das Jahr 2007. Was war in Sachen mobile Computing so los?

DAS Thema 2007 war sicherlich das iPhone. Auch wenn mancher nichts davon hält oder das Wort “iPhone” gar nicht mehr hören kann: so viel Aufmerksamkeit hat ein Gadget selten bekommen. Apple hat es geschafft, etablierte Hersteller alt aussehen zu lassen. Diese sprangen dann teils auch auf den Fingerbedienungs-Zug auf und brachten Geräte wie das HTC Touch oder das Samsung Qbowl auf den Markt. Uns Konsumenten kann es nur recht sein, wenn sich bei den Handys/Smartphones was in Sachen Bedienkomfort tut, und es ist auf jeden Fall (wieder) Bewegung in den Markt gekommen.

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1&1 MailXchange im Test – E-Mail

Ein Hauptgrund, warum ich mir MailXchange mal ansehen wollte, war der, dass ich gerne ein zentrales IMAP-Konto für meine Mails hätte. Sprich: die Mails aus den verschiedenen Accounts, die ich während meines Online-Lebens angelegt habe, landen in einem zentralen Postfach.

Das funktioniert sowei auch bei MailXchange: Mails an meine bestehenden Adressen lasse ich zum MailXchange-Account weiterleiten. Aber gut, das würde auch bei jedem anderen Postfach funktionieren.

Interessanter ist da schon die in der Werbung versprochene Funktion, die Adressen der bestehenden Mailaccounts anderer Anbieter als Absender nutzen zu können. Nur leider suchte ich vergeblich nach dieser Funktion, und scheinbar wird diese auch erst im Januar 2008 eingeführt. Zumindest fand ich folgendes im OGO PocketWeb Forum:

Als Nutzer von 1&1 MailXchange steht Ihnen eine große Zahl verschiedener Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. Darunter gibt es auch die Funktion, Ihre bei einem anderen Anbieter (z.B. T-Online) registrierte E-Mail Adresse als Absender einzubinden. Wir freuen uns, dass Sie sich dafür entschieden haben.

Diese für Anfang Dezember 2007 vorgesehene Funktion wird auf Januar 2008 verschoben. Es tut uns leid, dass bis dahin Ihr 1&1 MailXchange auf diese Funktion nicht zurückgreifen kann.

Na hoffentlich klappt das bald…

Ansonsten sind die Mail-Funktionen Durchschnitt: ein Spamfilter ist vorhanden, es lassen sich neue (Unter-)Ordner anlegen, um die Mails zu sortieren. Allerdings vermisse ich die Möglichkeit, diese Sortierung per Filterregel vornehmen zu lassen.

Insgesamt hinterlassen die E-Mail-Fähigkeiten eher gemischte Gefühle bei mir. Vor allem die Tatsache, dass eine in der Werbung angepriesene Funktion (noch) nicht existiert, ist ärgerlich. Denn im sonstigen Funktionsumfang hebt sich MailXchange nicht von der Konkurrenz ab.

Überblick:

  1. Einführung
  2. E-Mail
  3. Outlook-Sync
  4. Sync mit WindowsMobile
  5. Webinterface
  6. Fazit

1&1 MailXchange im Test

Nachdem man 1&1 MailXchange derzeit 30 Tage lang kostenlos testen kann, werde ich diese Alternative zu MS Exchange mal ausprobieren.

Wer MaiXchange nicht kennt: Damit lassen sich Termine, Adressen, Aufgaben und Mails zentral über’s Web verwalten. In Verbindung mit WindowsMobile-Smartphones gibt es sogar Push-Funktionalität für PIM und Mail. Die Lösung basiert auf der OpenSource-Software Open-Xchange, einer Alternative zu Microsoft Exchange.

Ich möchte das Angebot testen, weil ich derzeit wieder mit zwei Rechnern arbeite und gerne zentralen Zugriff auf meine Mails (IMAP) und PIM-Daten haben möchte. Wenn ich dann auch noch mein Smartphone einbinden kann, umso besser.

Wie gesagt, es ist erstmal nur ein Test. Ich halte euch auf dem Laufenden, und wenn ihr Fragen zu MailXchange habt oder ich was spezielles ausprobieren soll, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag.

Überblick:

  1. Einführung
  2. E-Mail
  3. Outlook-Sync
  4. Sync mit WindowsMobile
  5. Webinterface
  6. Fazit

Wiederbelebt

Wie erweckt man einen alten P4-Rechner wieder zum Leben? Ganz einfach, man nehme:

  • eine “neue” Grafikkarte mit DVI-Anschluss
  • eine größere und schnellere Festplatte
  • ein Netzwerkkabel
  • Ubuntu

Nach dem Einbau von Grafikkarte (gar nicht so leicht, da noch was für den AGP-Steckplatz zu finden) und Festplatte installiere man Ubuntu und richte sich dort den Samba-Server ein. Und schon hat man einen Rechner für Internet, Mail und Office, der auch noch als zentrales Datenlager mit Windows-Geräten kommuniziert.

Okay, das klingt jetzt einfacher als es in Wirklichkeit war…aber jetzt, wo es läuft, finde ich Linux richtig gut ;)

Ein Smartphone zu Weihnachten?

Verschiedenen Berichten zufolge bietet Lidl ab 24.12.07 in seinen Filialen das Qtek 8500 an. Und das zu einem durchaus attraktiven Preis von 111€. Laut Lidl-Homepage hat der nächste Lidl in meiner Umgebung das Gerät allerdings nicht im Angebot…

Ich hatte das Qtek ja selber mal eine Weile. Als Zweitgerät ist es toll, als alleiniges Tool zur Termin- und Kontaktverwaltung allerdings nur eingeschränkt tauglich (zumindest ich habe keine Lust, Termine und Notizen per T9-Handytastatur einzugeben)