GTD mit OneNote – Teil 4: Vor- und Nachteile

Im letzten Teil dieser Serie möchte ich auf die Vor- und Nachteile eingehen, die sich aus der Nutzung von OneNote ergeben.

Vorteile:

  • Es lassen sich von Text über Bilder bis hin zu Audioaufnahmen vielerlei Informationen sammeln und verarbeiten
  • Die gesammelten Notizen lassen sich einfach per Drag&Drop nach Belieben verschieben und neu organisieren
  • Die Verknüpfung von Projekt und “Nächsten Schritten” kann durch Tags oder Outlook-Aufgaben abgebildet werden
  • Nutzer eines WindowsMobile-Geräts können Notizen mittels OneNote Mobile erfassen
  • Gute Integration in andere MS-Office Produkte (z.B. Export als Word-Dokument, Aufgaben-Synchronisation mit Outlook)

Nachteile:

  • OneNote gibt es nur für Windows
  • Keine Zusammenarbeit mit Programmen ausserhalb MS-Office
  • Proprietäres Dateiformat: andere Programme können OnNote-Notizbücher nicht verarbeiten
  • Mir persönlich fehlt besonders bei Projekten manchmal die Übersicht, da immer nur ein “Notizblatt” angezeigt wird. Für die Planung und Überwachung komplexererer Projekte sind andere Programme geeigneter.
  • Evtl. der Preis

Fazit:

OneNote ist ein ziemlich mächtiges und dennoch recht einfach und intuitiv bedienbares Programm zur Erfassung und Verarbeitung von allerlei Informationen. Und deshalb aus meiner Sicht gut geeignet, um damit den GTD-Workflow abzubilden. Lediglich, wenn es um komplexere Projekte geht, sollte man ggf. auf andere Programme zurückgreifen. Wer auf seinem Windows-Rechner das Büropaket von Microsoft installiert hat, kann die gute Integration von OneNote nutzen. Wer jedoch Alternativen wie etwa OpenOffice nutzt, muss auf manche Funktion verzichten. Und wer seine Informationen plattformübergreifend erfassen und verarbeiten will, sollte von OneNote die Finger lassen.

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PUGcast 9/2008

Es ist mal wieder soweit: eine neue Ausgabe des PUGcast wartet darauf, auf den MP3-Playern zu landen. Themen der September-Ausgabe sind unter anderem “Der EEE in der Schule” und das kürzlich vorgestellte Android-Smartphone.

PUGcast

Treo Pro schon lieferbar (?)

Der vor wenigen Wochen angekündigte Treo Pro ist offenbar bereits in den Regalen einiger Händler, auch wenn Amazon ihn noch als “vorbestellbar” listet:

Im Online-Shop von Palm wird er zwar in der Übersichtsseite noch mit “Jetzt vorbestellen” beworben, auf der Detailseite kann man dann aber direkt auf “Kaufen” klicken (ob nach Abschicken der Bestellung ein Hinweis auf einen späteren Liefertermin erscheint, wollte ich aus verständlichen Gründen nicht testen)

Für einen wesentlich günstigeren Preis als die 499€ im Palm-Shop gibt’s den Treo Pro mit sofortiger Lieferbarkeit z.B. bei Handhirn.

Wer von euch hat denn vor, den Treo Pro zu kaufen?

Kamera-Anwendungsmöglichkeiten

Mittlerweile hat ja fast jedes Smartphone (und Handy) eine Kamera eingebaut. So ist es auch bei meinem Xda Cosmo. Ich nutze die integrierte Knipse ja insgesamt eher selten, aber hin und wieder ist sie ganz praktisch.

Wie zum Beispiel heute. Da war ich im Ort unterwegs und kam dabei auch an der Post vorbei (bzw. an dem, was von der ehemaligen “richtigen” Poststelle noch übrig geblieben ist). Da ich noch ein Paket daheim stehen habe, das in den nächsten Tagen auf Reisen gehen soll, wollte ich mich kurz vergewissern, dass ich die richtigen Öffnungszeiten im Kopf hatte. Und damit ich auch in Zukunft weiß, wann ich meine Pakete abliefern kann, zückte ich mein Smartphone und fotografierte kurzerhand die Tafel mit den Öffnungszeiten ab.

Ich finde, als “visueller Notizzettel” ist so eine Kamera ziemlich praktisch. Busfahrplan merken? Nö, einfach abknipsen und ich kann bei Bedarf nachsehen. Öffnungszeiten der Post? Moment, ich schau mal eben nach…

Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, die Kamera eines Smartphones oder Handys zu nutzen. Deshalb würde mich interessieren: Nutzt ihr die Kamera eures Geräts? Wie häufig? Und was stellt ihr damit alles an?

GTD mit OneNote – Teil 3: Durcharbeiten

Nachdem die verschiedensten Informationen mit OneNote erfasst wurden, geht es jetzt an das Durcharbeiten, also das Sichten und Einsortieren der Notizen.

Die einzelnen Einträge im “Eingangskorb” werden nun nacheinander betrachtet. Die zentralen Fragen dabei lauten: Worum handelt es sich? Und ist etwas zu unternehmen? Je nach Antwort auf diese Fragen lassen sich die Notizen in verschiedene Kategorien einordnen:

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Themenchat “Zeit- u- Selbstmanagement mit dem Palm”

Angeregt durch Torsten, dem Betreiber von Nexave.de, wird in Kürze ein Themenchat im #pdachat stattfinden. Dabei geht es um das Zeit- und Selbstmanagement mit dem Palm (wobei “Palm” sich nicht nur auf die Geräte der gleichnamigen Firma bezieht).

Termin ist der 6. Oktober ab 20:00 Uhr. Genaueres erfahrt ihr im entsprechenden Thread. Ich werde mit dabei sein und es würde mich freuen, wenn eine anregende Unterhaltung zustande kommt.

Mit dem Tablet an der Uni (5)

Meinen Tablet PC habe ich nun ziemlich genau zwei Jahre. Eine gute Gelegenheit also, mal über meine Langzeiterfahrungen mit dem Gerät an sich als auch mit dem “Tablet Computing” allgemein zu berichten.

Langzeiterfahrung HP TC4400

Ich fange mal mit dem Tablet PC an sich an. Das gute Stück ist auch nach zwei Jahren (mehr oder minder) täglichen Gebrauchs noch in einem guten Zustand. Die einzige wirklich sichtbare Macke ist ein kleiner Sprung an der Unterseite, wo die Festplatte eingebaut ist. Der Rest ist vielleicht nicht mehr “wie neu”, aber ohne besondere Nutzungsspuren: das Displayscharnier sitzt immer noch fest, da wackelt auch nach hundertfachem Auf- und Zuklappen und Drehen nichts. Die Tastatur ist nicht ausgeleiert und auch das Display zeigt trotz Stiftnutzung immer noch nur einen sichtbaren Kratzer.

Das mag daran liegen, dass ich meine Sachen generell pfleglich behandle (behaupte ich zumindest). Aber ich möchte auch behaupten, dass HP hier gute Qualität geliefert hat. Das kann man bei einem Preis von damals 1700€ aber auch erwarten ;)

Wo sich die lange Nutzungsdauer deutlicher zeigt, ist der Akku. Hielt der anfangs noch ca. 4 Stunden durch, geht ihm nach zwei Jahren schon nach etwa 2 Stunden die Luft aus. Nun ist so ein Akku eben auch nicht für die Ewigkeit gemacht und er wurde auch ziemlich stark beansprucht. Nach zwei Jahren dürfte er so Pi mal Daumen 600 Ladezyklen hinter sich haben, und da darf ein LiIon-Akku schon mal schwächeln.

Langzeiterfahrung Tablet-Nutzung

Tja, ich muss zugeben, hier fällt die Bilanz nicht ganz so rosig aus. In der Uni brachte mir die Tablet-Nutzung durchaus Vorteile. Da für etwa 90% meiner Vorlesungen die Unterlagen in digitaler Form verfügbar waren/sind, konnte ich mir das regelmäßige Ausdrucken ersparen und ich musste auch keine dicken Ordner mit mir herum schleppen. Also durchaus ein Komfortgewinn.

Andererseits muss ich gestehen, dass ich die Vorteile des Tablet PCs viel intensiver hätte nutzen können, es aber in einigen Situationen nicht getan habe. Warum? Weil ich mich teilweise “komisch” gefühlt habe bzw. hätte, wenn ich z.B. in irgenwelchen Besprechungen meinen Tablet PC statt eines Blatt Papiers vor mir auf dem Tisch liegen hatte. Natürlich ist es mein “Fehler”, wenn ich mich von den Blicken meines Gegenübers beeinflussen lasse, aber manchmal empfinde ich so ein Ding einfach als unpassend.

Dazu kommt, dass für manche Zwecke auch ein einfaches Notizbuch und ein Stift ausreicht, um sich Notizen zu machen. Und dann möchte ich nicht 2kg Computer mitschleppen. Auch wenn ich dann nachher die Notizen in den Rechner eingeben muss. Auch wenn das aus meinem technikverliebten Mund komisch klingen mag: Papier hat auch seine Vorteile.

Fazit:

An der Hardware meines TC4400 gibt es kaum etwas zu meckern. Und für’s Studium würde ich mir wahrscheinlich wieder einen Tablet PC kaufen.

Ob ich das gute Stück allerdings auch nach dem Studium behalte bzw. ob mein nächster Mobilrechner wieder ein Tablet PC wird, das steht auf einem anderen Blatt.

GTD mit OneNote – Teil 2: Erfassen

Ein zentraler Bestandteil des GTD-Prinzips ist das möglichst vollständige Erfassen aller Dinge, die einem im Kopf herumschwirren: seien es die Ideen für den nächsten Urlaub, die Struktur für die morgige Präsentation…all die Dinge, bei denen man sich denkt “ich darf nicht vergessen, da noch was zu machen”, sollten schriftlich festgehalten werden.

Dazu kommen noch die Informationen, die im Alltag auf uns einprasseln: Der Auftrag vom Chef/Kunden, das interessante Angebot in diesem Online-Shop etc. etc. Das alles soll nach GTD in einem oder mehreren “Eingangskörben” gesammelt werden. Das können “echte” Körbe sein, wie das Ablagefach am Schreibtisch, oder “virtuelle” Körbe, etwa in Form des E-Mail-Postfachs oder eben eines Notizprogramms wie OneNote.

Eingabemöglichkeiten von OneNote

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Neues Feature: “Ähnliche Artikel”

Mein Blog hat seit ein paar Tagen eine Funktion, die auch von anderen Seiten bekannt sein dürfte: Am Ende eines jeden Beitrags finden sich nun Links zu anderen Artikeln meines Blogs, die ein ähnliches Thema behandeln.

Das Ganze habe ich mit dem WordPress-Plugin mit dem schönen Namen “Yet Another Related Post Plugin” verwirklicht. An den Einstellungen des Plugins werde ich wohl noch etwas “schrauben”, damit die empfohlenen Artikel dem jeweiligen Beitrag thematisch und inhaltlich möglichst nahe kommen. Wobei das im Moment schon recht passabel ist. Solltet ihr dennoch über einen absolut unpassenden “ähnlichen Artikel” stolpern, sagt mir einfach bescheid.

iPod unter Linux (Ubuntu)

Wenn es nach Apple ginge, sollten/dürften wir unsere iPods nur mit iTunes verwalten. Leider (?) bietet Apple aber keine Linux-Version des Programms an, so dass man dort auf Alternativen angewiesen ist.

Die iPod-Unterstützung unter Linux ist dabei teils gut, teils weniger gut. Genauer: bei den älteren iPods klappt es ohne Probleme, bei den neueren (ab Nano 3G, iPod Classic und Touch) nur mit entsprechenden Eingriffen über die Kommandozeile, wie etwa im Ubuntuusers-Wiki beschrieben.

Ubuntu liefert als Programm für die Musikverwaltung “Rhythmbox” mit, das auch ein Plugin für den Zugriff auf den iPod enthält. Die Oberfläche des Programms ist iTunes nachempfunden, somit kam ich damit auch gleich zurecht. Im Gegensatz zu iTunes lässt sich Musik nicht nur vom PC auf den iPod überspielen, sondern umgekehrt auch die Musik vom iPod auf den PC. Somit lässt sich die eigene Musiksammlung recht einfach vom Windows- oder MacOS-Rechner auf die Linuxkiste übertragen.

Rhythmbox

Rhythmbox

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