Neues Outfit

Liebe Leser, bitte nicht erschrecken: ihr habt nicht die falsche URL aufgerufen, sondern ich habe lediglich das Template für den Blog geändert. Mein Linux-Blog erscheint jetzt im gleichen Outfit wie mein Mobile Computing-Blog.

Hintergrund der Aktion war/ist, dass mir dieses Design hier besser gefällt, vor allem, da durch die kleinere Schrift die Sidebar nicht so sehr in die Länge gezogen wird. Zudem ist nun die Optik auf den Unterseiten meiner Homepage gleich, das fördert dann sicherlich auch die Corporate Identity ;)

PUGcast 3/2009

Mit etwas Verspätung möchte auch ich auf die März-Ausgabe des PUGcast hinweisen, die vor wenigen Tagen erschienen ist.

Übrigens: der PUGcast ist seit Kurzem auch bei Twitter aktiv und versorgt euch dort mit aktuellen News.

Grenzen des Downsizing

In den letzten Tagen geisterte die Meldung über Lenovos Designstudie durch’s Netz: ein ultrakompakter Tablet PC namens “Pocket Yoga”, der bei Flickr präsentiert wurde.

So reizvoll die Idee dieses vollwertigen Rechners im Mini-Format auf den ersten Blick sein mag: hat die Miniaturisierung da nicht ihre Grenzen überschritten?  Wie alltagstauglich kann ein auf Notizbuch-Größe geschrumpfter Tablet PC noch sein? Ich denke da an die Ablesbarkeit des Displays, den Platz, der zum Schreiben auf dem Display zur Verfügung steht und nicht zuletzt die Tauglichkeit der Tastatur für halbwegs angenehmes Tippen.

Die Grenze zwischen “alltagstauglich” und “Spielerei” verläuft meiner Meinung nach bei den Netbooks/Tablet PCs mit 10″-Bildschirm. Darunter werden Tastatur und Display(auflösung) zu klein, um vernünftig arbeiten zu können. So interessant manches Gerät im Grenzbereich zwischen Netbook und Smartphone auch sein mag: wirklich überzeugen konnten mich solche Miniaturrechner noch nicht, weder das Nokia 770 noch der “Ur-EEE“. Aber wer weiß, welche Ein- und Ausgabemethoden sich die Ingeneure in Zukunft noch ausdenken, damit auch Hosentaschenrechner komfortabel bedienbar werden…

Tablet PC ohne Tablet PC

Wer bislang die (vergleichsweise) hohen Kosten für die Anschaffung eines Tablet PCs gescheut hat, dem bietet Pearl mit dem “SmartTouch TabletPen” eine preisgünstige Lösung an, um ein gewöhnliches Notebook zum Tablet PC umzurüsten.

Laut Werbung soll das System eine “hochpräzise Handschrifterkennung” bieten und Maus und Tastatur ersetzen. Geignet ist der TabletPen für Notebooks bis 15,4″ Bildschirmdiagonale.

Das System erinnert mich ein wenig an den Inklink von Seido. Ob mit dem TabletPen richtiges Tablet-Feeling aufkommt, wage ich zu bezweifeln. Fraglich ist, ob das Disply eines normalen Notebooks das “Gekritzle” mit dem Stift lange mitmacht oder nach kurzer Zeit verkratzt. Und drehen und auf die Tastatur klappen lässt sich ein Notebookdisplay auch nicht…

Die E-Books kommen

Wie angekündigt hat Sony heute seinen E-Book-Reader PRS-505 in Deutschland vorgestellt. Nachdem Amazons Kindle hierzulande noch auf sich warten lässt, stellt Sonys Lesegerät die einzige Möglichkeit dar, um elektronische Bücher zu lesen (mal von Software wie Mobipocket abgesehen). Golem.de hat das Gerät bereits getestet.

Gleich zum Start warten über 1000 Bücher auf die Interessenten und nachdem sich angeblich 2 Millionen Deutsche für E-Books interessieren, dürfte das Angebot bald wachsen.

Interessant wird sein zu sehen, wie der Buchhandel bzw. die Verlage mit dem “neuen” Medium umgehen. Machen sie die gleichen Fehler wie die Musik- und Filmindustrie und gängeln die Kunden mit restriktivem DRM und verhindern innovative Geschäftsideen durch ein Lizenzmodell aus dem letzten Jahrhundert? Zu befürchten ist es, nachdem es schon Streit wegen der Vorlesefunktion des Kindle 2 gab.

Bis auf weiteres werde ich deshalb beim gedruckten Buch bleiben und erst einmal die Erfahrungen der Early Adopters abwarten. Dann wird sich zeigen, ob das E-Book wirklich eine Zukunft hat.