Angedockt

Meinem bisherigen Desktop-Rechner, gekauft 2001, merkte man sein Alter inzwischen schon deutlich an. Auch wenn er vor etwa einem Jahr mehr RAM verpasst bekommen hat, stößt er bei etwas anspruchsvolleren Tätigkeiten schnell an seine Grenzen. Vor allem im direkten Vergleich zum TC4400 merkt man doch deutliche Geschwindigkeitsunterschiede.

Nun habe ich also entschieden, dass mein alter Rechenknecht in die verdiente Rente geschickt wird. Und ich meinen Tablet PC nun sowohl als Desktop- als auch Mobilrechner nutze. Somit kann ich auch am Schreibtisch mit moderner Hardware arbeiten und muss mich ausserdem nur noch um einen Computer kümmern. Und mir auch keine Gedanken mehr machen, welche Dateien ich denn nun auf welchem PC gespeichert habe.

Damit der Tablet PC auch am Schreibtisch eine gute Figur macht, musste eine Dockingstation her. Von HP gibt es mehrere Modelle, für mich kam nur die “Advanced Docking Station” in Frage. Die hat 6 USB-Anschlüsse, und die brauche ich auch für Drucker, externe Festplatten und DVD-Laufwerk, Scanner und PDA. Ausserdem hat die Dockingstation einen digitalen Ausgang für den Monitor und Anschlüsse für Tastatur und Maus. Der TC4400 wird also mit einem Handgriff zum vollwertigen Desktop-Rechner.

Das Ganze funktioniert sehr gut, ich habe jetzt einen schnelleren und vor allem auch leiseren PC auf meinem Schreibtisch. Hier noch ein paar Bilder der Dockingstation:

TC4400 in der Dockingstation

Links (gelb beleuchtet) der Ein-/Ausschalter, mit dem das Notebook in der Docking ein- und ausgeschaltet werden kann, rechts (blau beleuchtet) die “Auswurf”-Taste zum Trennen des Notebooks von der Dockingstation

Ein Blick auf die zahlreichen Anschlüsse der Dockingstation

P.S.: Meinen alten PC behalte ich allerdings noch in Reserve, als Backup-System falls der Tablet mal ausfallen sollte.

Mehr Platz

Nun gehöre ich (endlich) auch zu den Flachbildschirm-Besitzern. Haben wollte ich ja schon länger einen, aber bisher konnte ich mich nicht so recht zum Kauf durchringen. “Schuld” daran waren vor allem die Testberichte und Meinungen in Foren oder den Shops (z.B. Amazon). Da liest man ja immer wieder von Pixelfehlern, flauen Farben, unscharfen Bildern und was weiß ich. Jedenfalls hatte ich immer die Befürchtung, “ins Klo zu greifen”, ganz egal, für welchen TFT ich mich entscheiden würde.

Ende letzter Woche habe ich dann allerdings meinen ganzen Mut zusammengenommen ;) und endlich so einen Flachmann bestellt. Meine Wahl fiel auf ein recht preisgünstiges Gerät, den “HANNS.G JC198DP”. Diesem Monitor wurde auch von den Experten bei Prad.de ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bescheinigt.

Gestern war es dann so weit und das Paket mit dem 19-Zöller kam bei mir an. Ich war schon etwas nervös als ich das gute Stück auspackte und an meinen Rechner anschloss. Sollte ich ein Gerät mit zig Pixelfehlern und schlechtem Bild erwischt haben?

Der erste Eindruck war dann auch nicht so berauschend. Das lag einerseits daran, dass der Monitor erst mal mit einer Auflösung von 1024×768 Pixeln angesprochen wurde. Nach der Umstellung auf die nativen 1200×1024 wurde es gleich ein Stück besser. Andererseits, und das sollte sich erst herausstellen, war das zuerst benutzte VGA-Kabel (DVI kann ich momentan noch nicht nutzen) ziemlich schlecht. Das mitgelieferte Kabel lieferte dann ein wesentlich besseres Bild.

Insgesamt bin ich mit dem HANNS.G recht zufrieden. Momentan bin ich bei jedem Einschalten wieder über die hohe Auflösung und die riesige Bildschirmfläche begeistert. Sitze ich dann wieder vor meiner 17″-Röhre, kommt mir das gleich richtig winzig vor. Die Bildqualität ist aus meiner Sicht auch voll in Ordnung. Mal sehen, ob es mit digitalem Signal nochmal besser wird. Pixelfehler konnte ich bisher auch noch keinen entdecken.

Der Kauf hat sich also gelohnt. Ich habe nun mehr Platz am Bildschirm und (bald) am Schreibtisch. Auf dem Bild unten seht ihr noch einen Schnappschuss meiner “Testinstallation” (TFT am Tablet).

P.S.: Wer Interesse am HANNS.G hat und mir was gutes tun will, kann ihn über den folgenden Link bei computeruniverse.net (da hab ich meinen auch her) bestellen:
HANNS-G JC198DP 19″ TFT schwarz-silber

Neue Zeiten ab Donnerstag?

Spekuliert wird ja schon länger, dass Palm Inc. von einem der großen Handyhersteller übernommen werden könnte. Nun pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass die Übernahme bereits diesen Donnerstag über die Bühne gehen könnte.

Falls dem so sein sollte, stellt sich natürlich die Frage, wie es dann mit der Firma Palm und deren Produktportfolio weitergeht. Bleibt die Marke “Palm” erhalten? Kommt weiterhin PalmOS zum Einsatz oder wird es vielleicht von Symbian verdrängt? Oder wird Palm einfach geschluckt und verschwindet bald vom Markt?

Nun, wir Kunden können das nicht beeinflussen. Bleibt also nur, abzuwarten und zuzusehen, was sich die Herren Manger ausgedacht haben. Vielleicht wissen wir bis Donnerstag ja mehr… bis dahin darf fleißig spekuliert werden. ;)

Veröffentlicht unter Palm

Handy als Lebensretter

Mal Hand auf’s Herz: wie lange ist es her, dass ihr einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht habt? Und wie viel Wissen ist davon noch übrig?

Die meisten von uns haben wohl für den Führerschein den Kurs absolviert und seitdem nicht mehr viel mit Erster Hilfe zu tun gehabt. Auch wenn es sich keiner von uns wünscht, in eine solche Situation zu kommen, kann es uns doch jederzeit erwischen. Sei es im Straßenverkehr, zuhause oder am Arbeitsplatz: Unfälle können immer passieren und dann ist es gut, bescheid zu wissen und die richtigen Maßnahmen einzuleiten.

Dabei kann das allgegenwärtige Handy helfen. Die Firma BiTOS bietet das Programm “M-AID” an, das auf vielen Handymodellen läuft. Über Ja/Nein-Fragen gelangt man zur richtigen Maßnahme und erhält wichtige Ratschläge.

Natürlich kann das Programm keinen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen. Aber es ist eine Gedächtnisstütze und nimmt die Angst, bei den lebensrettenden Sofortmaßnahmen etwas falsch zu machen. Und mit 5 Euro ist es auch nicht wesentlich teurer als ein neuer Klingelton. Und wer bei den Maltesern einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert, bekommt es sogar kostenlos.