Goodbye PalmOS – ein Rückblick

Mit Palms Ankündigung, keine neuen Geräte mehr mit PalmOS zu entwickeln, neigt sich eine Ära dem Ende zu. Auch wenn es sicherlich einige Fans geben wird, die PalmOS noch Jahre die Treue halten werden und ihre Geräte hegen und pflegen: für die breite Masse dürfte das Betriebssystem nun gestorben sein.

Ich möchte deshalb einen etwas wehmütigen Rückblick auf die Zeit wagen, als PalmOS auch für mich noch das “Nonplusultra” bei den PDAs und Smartphones war.

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TealOS – webOS-Klon mit Schwächen

Wann mit dem Palm Pre das erste Gerät mit webOS auf den Markt kommt, ist bislang noch Gegenstand wilder Spekulationen. Wer nicht länger warten möchte und ein PalmOS-Gerät sein eigen nennt, kann zu TealOS greifen, um zumindest das webOS-Feeling zu bekommen. Wie das aussieht, zeigt das folgende Video (mit leider mäßigem Ton):

Rein optisch macht TealOS schon was her, es hat jedoch auch seine Schwächen. So berichten einige Benutzer über ein zunehmend langsamer werdendes System. Und Clemens vom PUGcast weist auf eine potentielle Sicherheitslücke hin: Da TealOS Screenshots von jeder Anwendung anfertigt, können auch Aufnahmen von Passwort-Programmen gespeichert werden, auf denen dann die vertraulichen Informationen für jeden sichtbar sind, der das Gerät in die Finger bekommt. Diese Problem lässt sich jedoch über die Programmeinstellungen beheben.

Somit ist TealOS eine nette Spielerei, um die Wartezeit bis zum Erscheinen von webOS zu überbrücken. Und das Programm zeigt, was mit dem angestaubten PalmOS möglich ist. Ob es jedoch zum produktiven Arbeiten taugt, muss jeder selbst entscheiden.

Samsung NC10: Unboxing und Inbetriebnahme

Obwohl es schon seit Samstag hier liegt, hatte ich erst heute die Gelegenheit, das Samsung NC10 in Betrieb zu nehmen.

Doch vor der Inbetriebnahme steht das Auspacken. Was beim Öffnen der Packung zum Vorschein kommt, zeigt das folgende Video (englisch):

Für das “erste Mal” mit dem NC10 sollte man sich etwas Zeit nehmen, denn es sind ein paar Einrichtungsschritte notwendig. Beim ersten Start möchte Windows konfiguriert werden. Ist das Betriebssystem dann erstmals komplett hochgefahren, meldet sich die “Samsung Recovery Solution”, die einen Neustart fordert. Nach diesem Neustart findet man sich dann in eben diesem Programm wieder und hat die Gelegenheit, die Partitionierung anzupassen und eine Sicherung des Ursprungszustandes herzustellen.

Standardmäßig ist die Festplatte mit 6GB Wiederherstellungsbereich, 71GB für C: und 72GB für D: partitioniert, was ingesamt 149GB nutzbare Kapazität ergibt. Ich habe die Aufteilung in 50GB C: und 93GB D: geändert, um System und Daten zu trennen.

Die Sicherung des Ursprungszustandes wird nach der Änderung der Partitionierung (die auch ausgelassen werden kann) durchgeführt. Die Prozedur dauert etwa 5 Minuten, dann folgt der nächste Neustart. Und danach gleich nochmal einer, da Windows “Geänderte Systemeinstellungen” meldet, für deren Wirksamkeit ein Neustart notwendig wäre.

Nach dreimal Hoch- und Runterfahren kann man dann endlich Windows einrichten. Hier drängt sich erst einmal die vorinstallierte Testversion von McAfee in den Vordergrund, die ich jedoch nicht zu nutzen gedenke und mittlerweile auch deinstalliert habe. Eine Änderung empfehle ich bei den Mauseinstellungen: da das Touchpad recht klein ist, sollte man die Geschwindigkeit des Mauszeigers in der Systemeinstellung auf einen höheren Wert setzen, damit man mit einem “Wisch” über das Touchpad den Mauszeiger auch über das gesamte Display bewegen kann. Das Gerät erkannte auch gleich mein Wlan und nach Eingabe des Passworts wurde die Verbindung ohne Probleme hergestellt.

Momentan lade ich noch die Windows-Updates herunter, um das System auf den aktuellsten Stand zu bekommen. Und als Virenscanner wird Antivir zum Einsatz kommen.

Nach diesen ersten Schritten sollte das Samsung NC10 bereit für den Produktiveinsatz sein. Wie es sich dort schlägt, werde ich demnächst berichten.

Netzschnipsel: Neue Tablet PCs

  • Wer um die Tablet PCs bisher einen weiten Bogen gemacht hat, weil diese stets mit Windows (XP oder Vista) betrieben werden, kann ab März zum Modbook greifen. Das zum Tablet PC umgebaute MacBook gibt es dann auch in Deutschland zu kaufen. Kostenpunkt: ab 2246 Euro.
  • Knapp 1000 Euro billiger ist das Dell Latitude XT2 zu bekommen (derzeit für 1449 Euro im Angebot), welches mit einem Multitouch-Bildschirm ausgestattet ist und bis zu 11h durchhalten soll. Und ganz konventionell mit Windows läuft.
  • Nochmal wesentlich preiswerter dürften die EEE-Tablets werden, die bereits im Januar angekündigt wurden, deren Erscheinungstermin aber immer noch unbekannt ist.

Samsung NC10 ist angekommen!

Ursprünglich sollte es erst nächsten Montag ausgeliefert werden, doch nun durfte ich es heute schon in Empfang nehmen: das Samsung NC10 in der Version mit Wlan und Bluetooth.

Für das Erkunden fehlt mir momentan etwas die Zeit, da fordern anstehende Klausuren ihren Tribut…aber ich werde demnächst ausführlicher berichten.

Soll das die Smartphone-Zukunft sein?

Die Berichterstatter vom Mobile World Concress sind sich einig: Der Trend der Zukunft bei den Smartphones ist ein Ökosystem aus Hardware und Diensten, wie es Apple mit dem iPhone und dem App-Store vorgemacht hat. Diesem Modell folgen mittlerweile Nokia, Google und Blackberry, und auch Palm hat für webOS einen eigenen Software-Laden angekündigt.

Auf den ersten Blick ist das eine feine Sache: Die Hersteller verdienen an den Software-Umsätzen mit und der Kunde hat eine zentrale Anlaufstelle, über die er auch vom Smartphone aus neue Anwendungen erwerben kann.

Doch mir gefällt diese Entwicklung nicht. Zumindest dann, wenn die Etablierung der App-Store-Varianten bedeutet, dass es Anwendungen nur noch dort gibt, so wie es beim iPhone der Fall ist. Derzeit habe ich noch die Wahl, wo ich mir die Programme für mein E71 kaufe, denn Anbieter gibt es genug. Und ich bin froh um diese Wahlfreiheit, denn somit kann ich mich für den Anbieter mit dem besten Service und/oder den besten Preisen entscheiden. Im Falle eines Monopols wie beim App-Store von Apple bin ich auf Gedeih und Verderben an einen Anbieter gebunden. Bin ich mit dem nicht zufrieden, schaue ich in die Röhre (und kann nur auf einen Jailbreak hoffen).

Ein anderer Trend scheint die Exklusivbindung an einen Provider zu sein, wie bereits bei iPhone, T-Mobile G1 oder Palm Pre (zumindest in USA) der Fall, zumeist verbunden mit überteuerten Tarifen. Wenn sich die anderen Konkurrenten das auch abschauen und wir in Zukunft zumindest die wirklich interessanten Geräte nur noch mit Vertrag bekommen, sehe ich schwarz. Für die Hersteller und Provider mag das eine gute Lösung sein, für uns Kunden jedoch nicht.

Deshalb mein Standpunkt: Ich möchte selbst entscheiden können, ob ich mein Smartphone mit oder ohne Vertrag kaufe, welchen Vertrag oder Prepaid-Anbieter ich nutze und wo ich meine Software kaufe. Sollte es in Zukunft nur noch geschlossene Systeme nach dem Vorbild iPhone/App-Store/T-Mobile geben, muss ich wohl wieder auf Papierkalender und Einfach-Handy umsteigen. Eine “Zwangsehe” möchte ich jedenfalls nicht eingehen.

Review Sandisk Sansa Fuze

Versprochen hatte ich es schon lange, nun ist das Review zum Sandisk Sansa Fuze endlich fertig:

1. Technische Daten

Hier möchte ich nicht alle Details aufzählen, denn die findet ihr auf der Herstellerseite. Nur die wichtigsten Punkte: Neben der Hauptfunktion, dem Abspielen von MP3s, ist der Fuze zugleich auch Radio mit Aufnahmefunktion, Diktiergerät und Vieoplayer. Der interne Speicher, der je nach Modell 2, 4 oder 8GB groß ist, lässt sich per micoSD(HC)-Karten erweitern (die Obergrenze liegt laut Sandisk bei 16GB).

2. Lieferumfang

In der Packung finden sich neben dem Player noch Kopfhörer, USB-Kabel, Schutzhülle, CD und Bedienungsanleitung. Ein separates Netzteil ist nicht dabei, der Fuze wird über USB geladen (am PC oder über ein entsprechendes Ladegerät mit USB-Buchse). Die CD enthält wider Erwarten keine Software, sondern lediglich die Handbücher in verschiedenen Sprachen.

Das ist in der Packung

Das ist in der Packung

3. Verarbeitungsqualität/Design

Das Design erinnert etwas an den iPod Nano der dritten Generation, allerdings sind die Proportionen beim Fuze meiner Ansicht nach stimmiger. Die Vorderseite ist mit glänzemdem Lack überzogen, der Fingerabdrücke magisch anzieht. Die Rückseite besteht aus mattem, leicht gummiertem Kunststoff. Somit rutscht der Fuze nicht aus der Hand. Das Dreh-/Tastenrad auf der Vorderseite hat die selbe gummierte Oberfläche und einen guten Druckpunkt. Insgesamt bleibt der iPod die Referenz, was Design und Qualitätsanmutung angeht, der Fuze wirkt jedoch keinesfalls “billig”, sondern durchaus solide.

Frontansicht des Sansa Fuze

Frontansicht des Sansa Fuze

Weniger solide ist hingegen die mitgelieferte Tasche/Schutzhülle. Diese zeigt an der Naht mittlerweile Auflösungserscheinungen, was bei dem dünnen Stoff aber nicht weiter verwunderlich ist.

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Was ist los mit gtd-forum.de?

Auch wenn es etwas offtopic ist: Weiß von meinen Lesern jemand, was mit gtd-forum.de los ist?

Es wurde angekündigt, dass das Forum am 13.02.09 auf einen anderen Server umziehen wird, doch nun ist die Seite schon seit 5 Tagen nicht erreichbar bzw. es erscheint nur eine Fehlermeldung. Scheinbar ist beim Umzug etwas ganz gehörig schief gelaufen. Weiß da jemand was genaueres?

Xda Cosmo geht, Samsung NC10 kommt

Den Umstieg zum Nokia E71 ist weitestgehend abgeschlossen, so dass ich mich von meinem bisherigen Smartphone, dem Xda Cosmo, trennen möchte.

Und da ich mir den Aufwand, die Kosten und den möglichen Ärger für eine Displayreparatur beim TC4400 sparen möchte, wird demnächst ein Samsung NC10 die Rolle des mobilen Rechenknechts übernehmen. Leider sind die Dinger derzeit so heiß begehrt, dass mein “Dealer” erst nächste Woche liefern kann…aber ich werd’s überleben ;)