Ubuntu 8.04 auf TC4400: Stift aktivieren

Ubuntu hatte ich schon mal auf meinem Tablet PC installiert, damals allerdings noch Version 7.10. Nachdem nun mehr Platz auf der Platte ist, habe ich ein Multiboot-System bestehend aus Windows XP, Ubuntu 8.04 und Mandriva One 2009 installiert. Während letzteres eher zu Experimentierzwecken dient, möchte ich XP und Ubuntu produktiv nutzen.

Nach der Installation von Ubuntu funktioniert das meiste auf Anhieb: Wlan, Sound und auch einige Sondertasten. Beim Wacom-Digitizer muss allerdings noch Hand angelegt werden. Dazu sind die folgenden Schritte notwendig:

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Plattenwechsel

Ich hatte es ja schon anklingen lassen, dass ich die letzten Tage mit dem Einrichten meines Tablet PCs beschäftigt war. Grund dafür war der Einbau einer neuen, größeren Festplatte in das Gerät.

Der TC4400 hatte werksseitig eine 80 GB-Festplatte eingebaut, die mittlerweile einfach zu voll wurde. So waren auf der Systempartition nur noch etwa 2 GB frei. Zeit also, ein geräumigeres Speichermedium einzubauen. Als Ersatz habe ich mir eine Hitachi Travelstar mit 250 GB geholt (die genaue Modellbezeichnung: HTS543225L9A300)

Der Aus-/Umbau der Platte ist dabei relativ unkompliziert und in wenigen Minuten machbar:

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Die Gelegenheit war günstig…

…und so habe ich mir heute den Sandisk Sansa Fuze geholt. Der bekannte Elektromarkt mit dem Namen eines Planeten hat (zumindest in Regensburg) das 4GB-Modell zum Preis von 55 Euro im Angebot. Das habe ich als Wink des Schicksals aufgefasst und einfach zugeschlagen ;)

Dazu gab’s noch eine 8 GB microSDHC, so dass meine Musiksammlung komplett auf den Fuze passen sollte. Da ich momentan noch mit dem Einrichten meines Tablet PC beschäftigt bin (mehr dazu später), folgt ein ausführlicher Testbericht des Fuze erst in den nächsten Tagen.

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Unbekanntes (?) Netbook bei Quelle (Update)

Beim Blättern in den Werbeprospekten, die heute ins Haus flatterten, kam mir auch ein Reklameheftchen von Quelle in die Finger. In der “Technikabteilung” wird dabei ein “Herkules Netbook eCafé” beworben. Die Eckdaten des Geräts: AMD Geode LX 800 Prozessor, 20 GB Festplatte, 512 MB RAM, 8″ Display und als Betriebssystem Mandriva Linux. Das Ganze zum Preis von 299,95 Euro.

Mir persönlich ist bislang kein Netbook mit gleicher/ähnlicher Ausstattung bekannt, ich kann mir allerdings auch schwer vorstellen, dass das Gerät exklusiv für Quelle produziert wird. Hat jemand von euch eine Idee, ob das Gerät einen “großen Bruder” eines bekannte(re)n Herstellers hat (Analog dem MSI Wind/Aldi Akoya)?

Update: Einen recht ausführlichen Testbericht zum Herkules-Netbook gibt es beim Linux-Magazin.

Der Nano kommt weg

Nach etwa einem Jahr trenne ich mich wieder vom iPod Nano. So “sexy” das kleine Täfelchen auch ist, letztlich habe ich es doch zu selten genutzt. Für die komplette Musiksammlung waren/sind die 8GB etwas zu wenig, und mein alter iPod Video verrichtet immer noch zuverlässig seinen Dienst. Deshalb steht der Nano nun zum Verkauf.

Ob der iPod Video demnächst auch noch folgt und ich mich damit völlig von den iPods verabschiede oder ob ich ihn erst durch seinen wahrscheinlichen Nachfolger ersetze, wenn er den Geist aufgibt, das muss ich mir noch überlegen.

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Muss ich auch archivieren?

Bereits morgen tritt die Verordung über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek in Kraft. Jetzt fragt ihr euch, was das mit (nicht nur) meinem Blog zu tun hat? Nun, es sollen auch Netzpublikationen, also Blogs, Foren, Wikis etc. in Zukunft bei der Nationalbibliothek zur Archivierung für die Nachwelt abgeliefert werden.

Allerding weiß wohl noch niemand so genau, welche Inhalte tatsächlich ablieferungspflichtig sind bzw. sein werden. Die FAQ der Nationalbibliothek ist in der Hinsicht sehr schwammig gehalten. Bleibt also für uns Blogger wohl nur die Möglichkeit, erst mal abzuwarten, bis die Regelung konkretisiert wird. Bis dahin besteht allerdings Rechtsunsicherheit, und die Aussicht, möglicherweise kostenpflichtig abgemahnt zu werden, ist auch nicht gerade angenehm…

iPod-Ersatz?

Nachdem die neueren iPods nicht mehr ohne Weiteres unter Linux laufen und mir auch Apples Geschäftsgebahren zunehmend missfällt, bin ich schon eine Weile auf der Suche nach einem potentiellen Nachfolger für meinen betagten iPod Video.

Wichtigstes Kriterium für meinen zukünftigen MP3-Player war und ist die Linux-Kompatibilität. Das bedeutet, der Player sollte auch ohne eine spezielle Software, also am besten per Explorer oder über eines der gängigen Programme wie Rhythmbox oder Amarok befüllbar sein. Daneben sollte die Bedienung nicht wesentlich komplizierter als bei den Apple-Geräten sein (man ist eben doch etwas verwöhnt) und der Platz für die gesamte Musiksammlung ausreichen.

Nun bin ich, wenn auch eher zufällig, auf ein interessantes Gerät gestoßen: den Sandisk Sansa Fuze. Den bekam ich vor ein paar Tagen beim Einkaufsbummel in die Finger, und er gefiel mir auf Anhieb. Das Design erinnert an den iPod Nano der dritten Generation und auch die Bedienung war sofort einleuchtend. Durch die Menüs und Playlisten navigiert man ähnlich wie beim iPod mit einem Drehrädchen mit integrierten Tasten. Das klappt problemlos, auch wenn die Bedienoberfläche nicht so hübsch ist wie bei der Konkurrenz.

Die Vorteile des Fuze sind die Linuxtauglichkeit (welche mir auch explizit bestätigt wurde) und die leichte Erweiterbarkeit des Speichers mittels Speicherkarten, so dass meine Musiksammlung auf jeden Fall Platz hat. Auch kostet er einige Euros weniger als die iPods mit gleicher Kapazität.

Der Fuze ist somit ein heißer Kandidat für die iPod-Nachfolge. Oder habt ihr einen besseren Vorschlag?

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Ein paar Worte zum EEE

Nach ein paar Tagen mehr oder minder intensiver Auseinandersetzung mit dem “Neuen” möchte ich euch meine Eindrücke und Erfahrungen nicht vorenthalten.

Hardware

Der EEE 701 ist in jeder Hinsicht eine “halbe Portion”, verglichen mit meinem Notebook bzw. Tablet PC: er ist etwa halb so schwer, halb so groß…und gefühlt auch halb so leistungsfähig. Die stärksten Einschränkungen stellen nicht etwa der vergleichsweise schwache Prozessor oder der kleine interne Speicher dar, sondern die etwas zu klein geratene Tastatur und der kleine, vor allem gering auflösende Bildschirm. In der Praxis bedeutet das: für lange Surftouren oder das Verfassen eines Romans ist der EEE eher nicht geeignet. Eher schon für den gemütlichen Chat auf dem Sofa.

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Ein Blick auf den Freerunner

Das Linux-Magazin “YALM” berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über den Freerunner von Openmoko. Insbesondere wird ein Blick auf die verschiedenen zur Verfügung stehenden Distributionen geworfen.

Kurz zusammengefasst: es tut sich was und es gibt interessante Entwicklungen, allerdings ist das Projekt noch ein gutes Stück davon entfernt, ein wirklich massen- und DAU-fähiges Smartphone anbieten zu können.