Nun bin ich auch ein “FreaQ”

Für meinen Nintendo DS lite lag heute was besonderes im Briefkasten:

Eine “FreaQs” Ledertasche. Handgenäht, jedes Stück ein Unikat. Nach den vielen positiven Stimmen konnte ich nicht mehr anders und hab mir so eine exklusive Hülle geordert. Und was soll ich sagen: Einfach spitze!

Für alle, die noch keine FreaQs haben, hier der Link zum Hersteller: http://www.freaqs.de/

Tschüss, TC!

Da geht er hin, der Tungsten C…

Ein tolles Gerät, leider wurden ihm sein fehlendes Bluetooth und der Xda Neo zum Verhängnis und zum AvantGo- und eBooklesen hab ich nun den T3. Da ich kein PDA-Museum aufbauen will, muss er nun weg. Er geht allerdings an einen Palmbegeisterten aus dem Nexave-Forum, von daher bleibt er in guten Händen. ;)

Lieblingspodcasts (2)

Aus aktuellem Anlass krame ich meine Lieblingspodcast-Serie mal wieder hervor.

Ein “Must listen”-Podcast für alle PDA- und Smartphoneuser ist der PUGCast der Palm User Group Neuss/Düsseldorf. Vor wenigen Tagen ist September-Ausgabe erschienen. Also: reinhören!

Bubu sucht den Superpalm (2)

…oder: immer noch nicht schlauer!

So recht will ich nicht weiter kommen bei meiner Suche nach einem neuen PDA/Smartphone.

  • Nachdem ich erfahren habe, dass das E61 offenbar keine Kategorien mit Outlook abgleichen kann, ist es für mich uninteressant geworden. Gerade die Aufgabenkategorien wären für mich wichtig (v.a. in Hinblick auf GTD). Falls jemand das Gegenteil beweisen kann oder einen Workaround kennt: lasst es mich wissen!
  • Das Samsung SGH-i320 wäre zwar von den Maßen her interessant, sieht aber, mit Verlaub, potthäßlich aus.
  • Die diversen MDA Varios sind mir einfach zu dick.
  • Das XDA Cosmo fällt ebenfalls in die Kategorie “Designfehler”. Das Auge kauft eben mit ;)

Somit sitze ich immer noch hier und grüble. Hab mir schon überlegt, ob ich nicht total “back to the roots” gehen soll und einen Z22 in Verbindung mit dem SDA nutzen sollte. Immerhin wäre der Z22 kompakt genug, um in die Hosentasche zu passen. Aber mit SDA und Z22 wäre eben auch wieder beide Hosentaschen belegt, und ich muss wieder zwei Geräte synchron halten…

Im Grunde möchte ich nur ein Smartphone, das

  • eine QWERTZ-Tastatur hat
  • dabei halbwegs kompakt (v.a. nicht zu dick) ist,
  • eine gute PIM-Ausstattung bietet (ggf. mit 3rd Party SW) und
  • eine passable Optik hat

Nur scheint es sowas (momentan) nicht zu geben. Oder habe ich was übersehen?

GTD – neuer Anlauf (3)

Für alle, die sich für Zeit- und Selbstmanagement im Allgemeinen und der Umsetzung für PDAs im Speziellen interessieren, kann ich ein kleines “Schmankerl” anbieten. Nexave-Mitglied “stoiniger” hat mich gefragt, ob ich nicht eine PDF-Datei mit einer Zusammenstellung verschiedener Organisationsansätze online stellen möchte, die er zusammengesucht hat. Ich tue das gerne und habe die Datei im Download-Bereich meiner HP veröffentlicht. An dieser Stelle vielen Dank an stoiniger für die tolle Zusammenstellung!

Ich finde es ja generell etwas, sagen wir mal, “bedenklich”, dass man sich in PDA-Foren mehr darüber unterhält, welche Spiele, Videosoftware oder sonstige “Spielereien” man auf dem PDA installieren kann, statt sich mal Gedanken zu machen, wie man die tägliche Arbeit mit Hilfe des PDAs einfacher und effizienter gestalten könnte…

Was den Stand meiner ganz persönlichen GTD-Umsetzung angeht, möchte ich auch noch ein paar Worte verlieren. Nachdem ich ja auf das deutschsprachige GTD-Forum gestoßen bin, konnte ich dort doch einige nützliche Anregungen zu GTD erhalten. Unter anderem (und jetzt geht es mal kurz weg von PDAs und Elektronik) den Hinweis auf das Classei-System. In der deutschen Übersetzung von “Getting Things Done” wird ja unglücklicherweise von “Ordnern” gesprochen, in die das sog. Referenzmaterial abgelegt werden soll. Nun, an was würdet ihr denken, wenn ihr das Wort “Ordner” hört? Wohl an den guten alten Leitz-Hebelordner, und das tat ich auch. Doch David Allen meint nicht dicke Leitz-Ordner, sondern eher Mappen. Nun gibt es die Mappen, die die Amerikaner verwenden, bei uns nicht, jedoch kommt das Classei-System dem sehr nahe. Im GTD-Forum ist das auch noch mal näher erklärt.

Nun hab ich mir mal so ein Set von Mappen bestellt und muss sagen, ich finde es deutlich besser als die Leitz-Ordner, die ich bisher benutzt habe. Das Ablegen von Papier geht viel schneller und müheloser von der Hand. Ich hoffe, das führt dazu, dass ich Papier gleich in die Ablage einordne, und nicht wie bisher erst mal einen großen Stapel zusammenkommen lasse. ;)

Diesen Absatz über den Umgang mit Papier wollte ich euch nicht vorenthalten, denn ohne Papier geht es nun mal (noch) nicht. Das “papierlose Büro” bleibt wohl auf absehbare Zeit erst mal Wunschdenken.

Doch nun zurück zum PDA. Dieser hat natürlich auch seinen Platz im GTD-System, und zwar als Kalender, Aufgabenliste und eingeschränkt als elektronischer Notizblock. Bei meinem ersten Versuch der GTD-Umsetzung habe ich noch versucht, Projekte mit dem PDA zu verfolgen, doch das hat sich für mich als zu umständlich herausgestellt. Projekte verfolge ich nun entweder auf Papier (wenn ich weiß, dass dabei hauptsächlich Papier anfallen wird) oder am Tablet PC in OneNote.

Die Aufgabenverwaltung am PDA nach GTD sieht bei mir nun folgendermaßen aus:

  • Aufgaben werden nicht nach Priorität geordnet, sondern nach den Orten, an denen sie erledigt werden können. Also würde die Aufgabe “Mehl und Eier kaufen” in der Kategorie “Besorgungen” landen, während “Erwin wegen Wandertour anrufen” in der Kategorie “Anrufe” landet.
  • Es git zwei besondere Kategorien, nämlich “Anzusprechende Punkte” und “Warten auf”. Habe ich mit einer bestimmten Person etwas zu besprechen, erstelle ich eine Aufgabe, die als Titel den Namen der Person erhält. In die Notiz zur Aufgabe schreibe ich die Punkte, die ich ansprechen will. Die Aufgabe kommt dann in die Kategorie “Anzusprechende Punkte”. In die Kategorie “Warten auf” kommt alles, was an andere delegiert wurde und ich darauf warte, dass dies andere Personen erledigen.
  • Aufgaben, die nur an einem bestimmten Tag erledigt werden können (weil z.B. eine andere Person nur an diesem Tag erreichbar ist), bekommen ein Fälligkeitsdatum zugewiesen. In Outlook/am PDA kann ich die Aufgabenansicht dann so einstellen, dass nur die heute fälligen Aufgaben angezeigt werden. Und nur diese müssen dann heute abgearbeitet werden. Aufgaben, die ich zwar gerne heute erledigen würde, aber nicht muss, bekommen kein Fälligkeitsdatum, denn sie würden nur von den wirklich dringlichen Angelegenheiten abhalten.
  • Aufgaben, die bis zu einem bestimmten Datum erledigt werden müssen, bekommen das Datum der “Deadline” an den Titel angehängt. Also etwa so: “Anmeldung für Sportkurs abgeben (15.10.06)”. Dadurch kann ich gleich einschätzen, wie dringlich die Aufgabe ist und wie viel Zeit ich noch habe, um sie zu erledigen.

Im nächsten Teil werde ich euch dann zeigen, wie ich den Tablet PC in das System integriert habe.

Bubu sucht den Superpalm (mal wieder)

Wer meine Posts bei nexave in den letzten Tagen ein wenig verfolgt hat, der könnte zu dem Schluss gekommen sein, ich suchte mal wieder nach einem neuen Spielzeug ;)

Nun, das ist richtig und auch wieder nicht. Tatsache ist: ich hab hier einen Xda Neo, T-Mobile SDA, Tungsten T|3 und Tungsten|C rumliegen. Also vier Geräte, die zumindest was die PIM-Funktionen angeht, mehr oder weniger das Gleiche können.

Ich habe zwar die Aufgaben bereits etwas verteilt (der T3 ist z.B. zum Lesen von News und als Musikwecker da und wurde gar nicht erst als Kalender genutzt), aber zumindest SDA und Neo überschneiden sich schon sehr stark. Beide können telefonieren, mailen, PIM… Einziger wesentlicher Unterschied ist die Größe. Mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.

Derzeit überlege ich, wie mein ideales “immer dabei”-Smartphone wohl aussehen sollte: groß, mit großem Display und voller QWERTZ-Tastatur? Oder eher klein und kompakt, damit es wirklich in jeder Tasche Platz findet?

Für mich ist hauptsächlich der “immer dabei”-Gedanke wichtig. Ich möchte das Gerät möglichst immer und überall mitnehmen können. Egal, ob an die Uni oder in die Kneipe, zur Besprechung oder zum Sport. Und obwohl der Neo schon relativ kompakt ist, ist er mir manchmal doch einen Tick zu groß. Das sind die Situationen, in denen mein SDA zum Einsatz kommt. Das allerdings mit der T9-Tastatur die Eingabe von Daten wieder umständlicher gestaltet als beim Neo. Und das kleinere Display schränkt natürlich die Darstellungsmöglichkeiten z.B. von Mails schon ein. Dafür kann ich es eben wirklich überall verstauen…

Daher bin ich momentan wirklich hin- und hergerissen: soll ich mir vielleicht ein Nokia E61 besorgen und dafür den Neo in die Wüste schicken? Oder den Neo verkaufen und nur noch mit dem SDA arbeiten? Oder Neo und SDA verkaufen und z.B. ein E70 nutzen?

Weil ich mich so gar nicht entscheiden kann: was meint ihr? Welches Gerät wäre am besten für PIM und Mail geeignet und sprengt dabei nicht die Hosentaschen? Schreibt mir doch einen Kommentar, bin auf eure Vorschläge gespannt!

P.S.: Danke koermit für die Anregung zu diesem Artikel ;)

Durch die Brust ins Auge (oder: Rettung über Umwege)

Zitat von OWL:

Und? Lebt er wieder?

Ja, er lebt wieder! Und er hat nun sogar ein frisches Windows. Doch der Weg dahin war etwas…naja…umständlich.

Erst hatte ich ja das Problem, dass Wiederherstellungsdiskette Nr. 5 fehlerhaft war. Also nix mit “CDs rein und Windows neu installiert”. Auch der Versuch mit True Image war nicht von Erfolg gekrönt, da die Boot-CD die interne Festplatte meines TC4400 nicht finden wollte.

Dann kam XP Pro an die Reihe. Doch das stürzte mit Bluescreen ab, ohne dass ich überhaupt hätte auswählen können, wohin ich Windows installieren möchte. Irgendeine Fehlermeldung mit “Computer ist eventuell mit Viren befallen”, “Entfernen Sie neu angeschlossene Festplatten” und einer kryptischen Zahlenkombination war alles, was zu sehen war.

Der entscheidende Hinweis kam dann von den Supportseiten von HP. Dort gibt es nämlich einen Treiber für den Festplattencontroller des TC4400, den man während der Betriebssysteminstallation mit einbinden muss. Das geht aber nur, wenn man ein Diskettenlaufwerk hat.

Somit blieb mir also nichts anderes übrig, als ein USB-Diskettenlaufwerk zu besorgen und diesen Treiber einzubinden. Ich bin nur froh, dass ich neulich nicht alle meine Disketten entsorgt habe, sondern eine Handvoll im Regal gelassen habe…

Zu meiner großen Erleichterung klappte es dann mit der XP-Installation. Und ich konnte dort True Image installieren, die externe Festplatte anschließen und das zuvor angelegte Image zurückspielen. Nun hatte ich zwar kein frisches Windows, aber zumindest einen funktionierenden Rechner.

Da ich ja nun wusste, wie ich meinen Tablet im Notfall wiederzubeleben hatte, wurde ich so übermütig, und rief den “Backup and Recovery Manger” auf und wählte (sinngemäß) die Option “System in Auslieferungszustand zurückversetzen”. Nach einem Neustart blickte ich gespannt auf das Display: ich würde doch jetzt hoffentlich nicht aufgefordert, die Recovery-CDs einzulegen? Nein, glücklicherweise nicht. Die Neuinstallation erfolgte von der Wiederherstellungspartition, ganz ohne Probleme.

Nun habe ich also doch, was ich ursprünglich wollte, allerdings über etliche Umwege. Den Aufwand hätte ich mir natürlich sparen können, wenn ich gleich gewusst hätte, dass ich für eine System-Neuinstallation die Wiederherstellungs-CDs nicht unbedingt brauche, sondern das auch von der Recovery-Partition aus geht.

Auch wenn sich das jetzt komisch anhören mag: Durch diese Aktion habe ich letztlich mehr Vertrauen in das Gerät bekommen. Weil ich jetzt weiß, wie ich im Notfall handeln muss, um es “wiederzubeleben”. Und besser, mir ist das jetzt passiert, wo ich noch nicht produktiv damit arbeite, als später, wenn ich auf die Daten zugreifen können muss und nicht weiß, wie ich mein eben abgeschmiertes System wieder ans Laufen bekomme.

Also: wieder alles im grünen Bereich!

P.S.: Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an “tapf”, der mir mit fachkundigem Rat weitergeholfen hat!

Nutzloses Backup

Es ist 2 Uhr in der Nacht. Und ich weiß nicht, ob ich mir selbst in den Allerwertesten beißen soll oder HP oder Memorex.

Was los ist? Neben mir steht ein 1700€ teuerer Tablet PC, der kein Betriebssystem hat. Und auf dem sich, zumindest momentan, auch keins installieren lässt. Sprich: momentan ist es nur ein nutzloser Klumpen Hardware.

Eigentlich wollte ich nur das Windows frisch installieren, weil ich doch viel rumgespielt habe und nun eine saubere Installation machen wollte. Die Wiederherstellungs-CDs hatte ich ja gleich nach dem ersten Systemstart gebrannt, und vorsichtshalber habe ich sogar noch ein extra Backup mit True Image gemacht. Man weiß ja nie…

Also: Erste Recovery-CD ins (externe) CD-Laufwerk, Rechner gebootet. Restore beginnt. Ich werde aufgefordert, die zweite CD einzulegen, dann die 3., 4., 5. Und bei der bleibt der Vorgang dann hängen. Nix geht mehr, weder vorwärts noch rückwärts.

Auch ein neuer Versuch bleibt bei CD Nr. 5 hängen. Ich lege die CD mal ins Laufwerk am Desktop ein. Die Scheibe ist angeblich leer. Und dabei hatte mir der “Backup and Recovery Manger” beim Brennen noch versichert, dass sie in Ordnung sei. Na toll, ein frisches Windows kann ich mir wohl abschminken.

Na dann wenigstens mein Image wiederherstellen. Also die Boot-CD von True Image ins Laufwerk, Neustart. Das Programm startet auch, aber wenn ich auf “Abbild wiederherstellen” klicke und anschließend auf “Weiter”, startet der Rechner lediglich neu. Ich kann nicht mal ein Image auswählen, das ich gerne wiederherstellen möchte.

Spätestens jetzt macht sich ein übles Gefühl in meiner Magengegend breit. Wie bringe ich den Tablet dazu, wenigstens irgendein Betriebssystem zu installieren?

Als nächstes versuche ich es mit der Recovery-CD meines Desktop-Rechners. Doch die meldet nur “es konnte kein Festplattenlaufwerk erkannt werden”. Na toll.

Meine letzte Hoffnung ist im Moment ein XP Professional, welches ich über unsere Uni bekommen kann. Wenn sich das wenigstens installieren lässt, kann ich True Image dort installieren und versuchen, von diesem Windows aus das Backup zurückzuspielen.

Falls jemand von euch noch andere oder bessere Ideen hat (z.B. einen Satz Wiederherstellungs-CDs für einen TC4400, den er mir zur Verfügung stellen könnte), dann meldet euch.

So lange lade ich noch XP Pro runter und versuche mich davon zu überzeugen, dass es schlimmeres gibt, als Tablet PCs ohne Betriebssystem…

GTD – neuer Anlauf

Es ist schon eine Weile her, als ich über meine Implementierung des “Getting Things Done”-Prinzips erzählt habe. Damals war NoteStudio auf dem Palm die “GTD-Zentrale”. Doch nachdem sich der erste Enthusiasmus gelegt hatte, war es mit der Nutzung von NoteStudio und dem GTD-Prinzip generell nicht mehr so besonders weit her.

Warum? Weil es manche Dinge gibt, die am Palm nicht oder nicht vernünftig machbar sind. Und wenn etwas zu kompliziert und/oder beschwerlich ist, lässt man es auf Dauer dann doch sein. Zu den “unmöglichen” Dingen zähle ich z.B. die Verwaltung von Projekten. Schon mal versucht, am Palm ein etwas größeres Projekt zu planen, Infos dazu zu sammeln und zu organisieren? Und mit “größeres Projekt” meine ich nicht etwa eine Firmenfusion sondern relativ banale Dinge wie “Zimmer neu gestalten”. Theoretisch wäre es vielleicht möglich, seine Ideen zu erfassen, zu strukturieren und die “nächsten Schritte” abzuleiten. Aber Brainstorming am Palm? Es ist ja schon umständlich genug, mehr als ein paar Worte per Grafitti in den Palm zu bringen. Und bei längeren Texten wird dann irgendwann der Bildschirm zu klein und die Sache unübersichtlich.

Versteht mich nicht falsch: Der Palm bzw. PDA allgemein kann ein wertvolles Instument für das Selbstmanagement sein. Als Terminkalender und Adressdatenbank leistet er mir wertvolle Dienste. Aber ich musste in den letzten Monaten und Jahren auch entdecken, dass manche Dinge mit dem PDA zwar möglich, aber nicht wirklich sinnvoll zu verwirklichen sind. Notizen machen zum Beispiel. Ein paar Begriffe auf den Bildschirm kritzeln, das geht ja noch. Aber was, wenn man umfangreichere Einfälle festhalten will? Ausserdem führt die Vielzahl der verwendeten Programme dazu, dass die Infos über den gesamten PDA verstreut sind und man letztlich doch wieder Angst hat, irgendwas zu übersehen. Und sich somit wieder “lose Enden” bilden.

Zusammengefasst gesagt: es hat nicht so recht geklappt mit GTD und NoteStudio (welches trotzdem ein tolles Programm bleibt, nur eben nicht für den gesamten GTD-Prozess).

Da sich seit ein paar Wochen in meinem Zimmer die Zeitungen, Blätter und sonstiger Krimskrams besonders hoch stapeln, hab ich beschlossen, mir das GTD-Prinip mal wieder zur Brust zu nehmen und nach einer besseren, leichter umsetzbaren Implementierung in meinen Alltag zu suchen.

Ich möchte dabei besonders meinen Tablet PC mit einbeziehen. Mit OneNote habe ich hier, wie ich finde, ein “besseres NoteStudio” zur Verfügung. Vor allem die Verzahnung mit Outlook ist besser und die Möglichkeit, digitale Inhalte zu erfassen und umzusortieren ist umfassender und leichter. Und noch dazu kann ich Notizen, die ich am Neo erfasst habe, in OneNote importieren.

Auch wenn ich das ganze System so papierlos wie möglich gestalten will, werde ich wohl auch auf der “Papierseite” ein paar Änderungen vornehmen.

Mein neuer Ansatz der GTD-Umsetzung ist noch nicht komplett ausgereift, mir fallen immer wieder neue Möglichkeiten ein. Aber je mehr ich mich damit befasse, desto konkretere Formen nimmt er an.

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Und bin jederzeit offen für Vorschläge, wie GTD einfach und effektiv umsetzbar ist, ganz egal, ob mit Palm, PocketPC oder Papier.