1&1 MailXchange im Test – Fazit

Mein Gesamteindruck von MailXchange fällt sehr gemischt aus. Einerseits bekommt man für gerade mal 5€/Monat doch einiges geboten: einen IMAP-Account mit 5GB Speicher, den “InfoStore” mit 2GB Speicherplatz im Netz und eine webbasierte PIM-Anwendung mit Synchronistationsmöglichkeit mit Outlook und WindowsMobile. Das ist auf den ersten Blick das selbe, was man mit einem gewöhnlichen, jedoch etwa doppelt so teuren Exchange-Account bekommt.

Doch auf den zweiten Blick offenbart MailXchange dann doch teils eklatante Schwächen: Vor allem die fehlende Unterstützung von Kategorien oder die fehlende Filtermöglichkeit bei den Aufgaben hinterlässt einen faden Beigeschmack. Auch die Tatsache, dass in der Werbung angepriesene Fähigkeiten fehlen (andere Mailadressen als Absender) spricht nicht gerade für das Angebot.

Um es auf den Punkt zu bringen: MailXchange ist zwar deutlich preiswerter als Microsoft Exchange, aber aufgrund einiger Schwächen nicht für jeden eine Alternative. Wer am PC Outlook nutzt, wird bei MailXchange einige Funktionen vermissen.

Meine Erwartungen konnte MailXchange leider nicht erfüllen, weshalb ich innerhalb des Testzeitraums gekündigt habe.

Überblick:

  1. Einführung
  2. E-Mail
  3. Outlook-Sync
  4. Sync mit WindowsMobile
  5. Webinterface
  6. Fazit

Endlich wieder gute Nachrichten von Palm

Nach den Meldungen über Stellenabbau und Verluste bei Palm gibt es endlich wieder gute Nachrichten: für den Treo 680 ist ein ROM-Update erschienen und der PalmDesktop ist nun offiziell Vista-tauglich.

Das ROM-Update soll endlich auch das leidige Akkuproblem des 680 beheben. Ob es in dieser Hinsicht wirklich hilft, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, die Diskussionen laufen jedenfalls schon auf Hochtouren.

Bleibt zu hoffen, dass Palm auch in nächster Zeit wieder mehr für positive Schlagzeilen sorgt. Wie wäre es denn mit einer GSM-Version des Centro oder einem Linux-Treo…

Veröffentlicht unter Palm

1&1 MailXchange im Test – Webinterface

MailXchange stellt für die Verwaltung von Terminen, Adressen und Aufgaben nicht nur eine Sync-Software für Outlook und WindowsMobile zur Verfügung, sondern auch ein Webinterface. Somit kann man im Grunde von jedem Rechner mit Internetverbindung aus auf die MailXchange-Daten zugreifen.

Ausser für den Fall, dass der Server mal nicht erreichbar ist (was schon einmal vorkam, nach 3h erfolgloser Login-Versuche gab ich dann auf), arbeitet das Webinterface recht flott. Direkt nach dem Login gelangt man zur Startseite, die einen Überblick über Mails, Termine, Aufgaben und im “InfoStore” abgelegte Dokumente gibt.

Webinterface MailXchange

Über die Icons links oben (bei “Module”) gelangt man zu den einzelnen Bereichen, also zum Kalender, den Kontakten, Aufgaben oder Mails.

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Touch oder Tasten?

Eine Frage, die mich derzeit umtreibt: soll ich den HTC Touch oder den Xda Cosmo behalten?

Beide Geräte haben ihre Vorteile, aber ich weiß nicht so recht, für was ich mich entscheiden soll. Der Touch hat das eindeutig elegantere Design und ist nochmal ein Stück kompakter als der Cosmo. Außerdem läuft auf dem Touch das “richtige” WindowsMobile und nicht die abgespeckte SmartphoneEdition. Allerdings nutze ich sowieso nur die “Kernfunktionen” Kalender, Adressbuch, Aufgaben, Mails und ein wenig Surfen. Also alles Dinge, die mit dem Cosmo auch klappen.

Dafür hat der Cosmo einen entscheidenden Vorteil: eine QWERTZ-Tastatur, welche die Eingabe von Text vor allem im Gehen und Stehen wesentlich angenehmer macht als die Tipperei mit dem Stift beim Touch. Zwar ermöglicht Zusatzsoftware wie PocketCM Keyboard die Texteingabe per Fingertip, aber die Trefferquote ist doch bescheiden im Vergleich mit einer “richtigen” Tastatur.

Auch die Einhandbedienung ist so eine Sache: zwar kann man dank “TouchFLO” und des recht exakten Touchscreens viel mit dem Finger machen, aber spätestens bei den winzigen Schaltflächen normaler WindowsMobile-Programme stößt man an die Grenzen. Beim Cosmo geht hingegen alles über die Tastatur (muss es ja mangels Touchscreen auch).

Nicht zuletzt spielt auch der Wiederverkaufswert eine Rolle: für den Touch sollte ich wohl etwa das doppelte bekommen wie für den Cosmo…

Die Kernfrage lautet letztlich: Das elegante, schlanke Design des Touch oder die praktische Tastaur des Cosmo? Hmm, warum gibt es eigentlich keinen Touch mit QWERTZ-Tastatur bzw. keinen Cosmo mit Touchscreen…?

1&1 MailXchange im Test -Sync mit WindowsMobile

Nicht nur mit Outlook lassen sich Termine, Adressen und Aufgaben “over the air” abgleichen, sondern auch mit Smartphones mit WindowsMobile (sowohl die Geräte mit der “Phone Edition”, also etwa mein HTC Touch, als auch die mit “Smartphone Edition” wie der Xda Cosmo). Dazu braucht es, wie am PC, ein extra Programm. Nach Installation des selbigen auf dem Mobilgerät muss Benutzername und Passwort des MailXchange-Accounts eingegeben werden. Im Programm kann man dann wählen, welche Daten mit MailXchange synchronisiert werden sollen.

Über das Menü gelangt man zu einigen zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten: Ob alle Mails oder nur die der letzten X Tage abgeholt werden sollen, bis zu welcher Größe der Download erfolgen soll und schließlich, ob die Daten im Push-Verfahren auf das Smartphone gelangen oder in bestimmten Intervallen oder gar manuell abgeglichen werden sollen. Für Kalender, Aufgaben und Kontakte lässt sich noch festlegen, ob die Synchronisation beidseitig oder nur in eine Richtung ablaufen soll.

Der Austausch der PIM-Daten und Mails per Push-Verfahren funktioniert recht gut und zuverlässig. Systembedingt ist das Smartphone dabei natürlich dauernd online, was sich entsprechend auf die Akkulaufzeit auswirkt. Wer sein Mobilgerät weiterhin auch per ActiveSync mit Outlook abgleichen will, kann das weiterhin tun. Zwar dauert der Sync dann etwas länger, aber so weit ich es beobachten konnte, gibt es sonst keine Probleme (etwa mit doppelten Einträgen o.Ä.).

Überblick:

  1. Einführung
  2. E-Mail
  3. Outlook-Sync
  4. Sync mit WindowsMobile
  5. Webinterface
  6. Fazit

1&1 MailXchange im Test – Outlook-Sync

Um die Daten von MailXchange und Outlook synchron zu halten, bietet 1&1 den “1&1 Outlook-Connector” zum Download an. Das Programm dient nicht nur dazu, Kalender, Adressen und Aufgaben mit dem MailXchange-Account abzugleichen, sondern bindet auch den Online-Speicherplatz als Netzlaufwerk in den Explorer ein.

Die Installation des Outlook-Connectors verlief bei mir problemlos. Um Daten mit MailXchange abzugleichen, muss lediglich noch Benutzername und Passwort für den eigenen Account eingegeben werden. Und schon können die PIM-Daten abgeglichen werden. Das Mail-Postfach von MailXchange wird praktischerweise auch gleich als neues E-Mail-Konto in Outlook angelegt.

Allerdings zeigen sich im Betrieb dann doch ein paar Probleme: ist der MailXchange-Server bzw. Account nicht erreichbar, dann bleibt Outlook beim Start hängen, da vergeblich versucht wird, eine Verbindung herzustellen. Dann bleibt nur die Möglichkeit, über das Icon in der Taskleiste den “OXtender” zu schließen und Outlook erneut zu starten. Das manuelle Beenden des OXtender brachte dann gleich die nächste unangenehme Überraschung: seit dieser Aktion ist der Menüpunkt für den Outlook Extender aus Outlook verschwunden. Über diesen ließ sich festlegen, welche Daten synchronisiert werden sollen. Auch ein mehrmaliges Neustarten von Windows bzw. Outlook brachte keine Besserung. Ich bin noch auf der Suche nach einer Lösung…

Überblick:

  1. Einführung
  2. E-Mail
  3. Outlook-Sync
  4. Sync mit WindowsMobile
  5. Webinterface
  6. Fazit

Pocket Informant geschenkt

Dank eines Threads bei ppc-welt bin ich auf eine Aktion von “Pocket PC Thoughts” gestoßen: dort gibt es zwei Tage lang das Programm “Pocket Informant” kostenlos.

Ich selbst werde das Angebot nicht wahrnehmen, weil ich schon eine Lizenz für Pocket Informant habe. Wer das Programm noch nicht nutzt, sollte aber zuschlagen.

[Update] Die gleiche Aktion läuft übrigens auch bei “Just Another Mobile Monday“. Auch dort gibt’s Pocket Informant heute (4.1.08) und morgen (5.1.08) geschenkt.

WordPress-Update

Zu nächtlicher Stunde habe ich gerade eben WordPress auf den neuesten Stand gebracht. Ein paar Files musste ich nochmal hochladen, weil die Seite hier erst weiß blieb. Aber nun wird’s bei mir wieder korrekt angezeigt. Ich hoffe, bei euch auch?