Palm Tungsten C

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im Mai 2006.

April 2006

Mein neuer Palm sollte die Hauptkritikpunkte des TX nicht mehr haben. Ich suchte also ein Gerät, das stabil laufen und eine gut funktionierende Eingabemöglichkeit bieten würde. Da ich vom TX viel Speicherplatz und ein flüssiges Arbeiten gewohnt war, sollte der Nachfolger hier auch kein Rückschritt sein. Nachdem mein PUG-Kollege Hans seit einiger Zeit einen Tungsten C hatte und ich diesen bei einem Treffen auch in natura betrachten konnte, war meine Entscheidung gefallen.

Der Tungsten C ist zwar nicht mehr der Jüngste, kann sich mit den aktuellen Palm-Modellen aber durchaus messen. Die Geschwindigkeit ist noch ein Stück besser als beim TX und in 50MB freiem RAM lassen sich einige Programme installieren. Auch Wifi funktioniert gut.

Doch die Hauptvorteile des TC gegenüber dem TX sind eindeutig die Tastatur und die Stabilität. Ich hatte beim TX bereits die Tastatur des Treo vermisst. Ich behaupte: wer einmal mit einem Tastatur-Organizer gearbeitet hat, der möchte nicht mehr zu Grafitti zurück. Die Tastatureingabe ist schneller, fehlerfreier und bequemer als die Stifteingabe. Besonders bei etwas längeren Eingaben ist ein “Mäuseklavier” sehr angenehm.

Und dann ist dann noch der Punkt “Stabilität”: Während der TX mehrmals pro Woche nach einem Reset verlangte, hatte ich mit dem TC schon seit Wochen keinen Absturz oder Hänger mehr. Und das, obwohl ich genauso viele Zusatzprogramme installiert habe.

Ein paar Wehrmutstropfen gibt es aber doch: So hat der TC einen kleineren Screen, kein Bluetooth und kann nur SD-Karten bis 1GB lesen. Auch ist er im Vergleich zum TX ein Stück schwerer und “klobiger”. Doch bislang kann mich kein anderer Palm so richtig überzeugen, den TC wieder herzugeben.

Palm Tungsten C

Palm Tungsten C

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