Studientauglicher Treo

Seit zwei Wochen sitze ich nun wieder in Vorlesungen und betreibe meine Studien in Wirtschaftsinformatik. Und natürlich musste mein Treo entsprechend an die neuen Anforderungen angepasst werden. Die folgenden Programme habe ich neu installiert:

  • Stundenplan von Konstantin Käfer (Freeware, kleine Spende erwünscht). Eigentlich wollte ich mein gewohntes “UniMatrix” weiter nutzen. Das es meinen Treo jedoch total instabil machte, musste adäquater Ersatz her. “Stundenplan” ist zwar nicht so bunt, erfüllt seine Aufgabe aber sehr gut und vor allem ohne Abstürze.

  • SC-103PU, ein wissenschaftlicher Taschenrechner (ebenfalls Freeware).

  • und schließlich noch Worklog, ein Programm zur Arbeitszeiterfassung. “Hä, Arbeitszeiterfassung für Studenten?”, werdet ihr nun fragen. Ja, damit möchte ich meinen zeitlichen Aufwand für Vorlesungen, Übungen, Lernen etc. protokollieren. Damit ich mich einerseits belohnen kann, wenn ich mal besonders fleißig war bzw. vor Augen geführt bekomme, wenn ich auf der faulen Haut gelegen habe. Kurz: Als Instrument für etwas mehr Selbstdiziplin und -kontrolle.

Und ausserdem nutze ich ein paar “alte” Programme wieder verstärkt: RepliGo für Dokumente aller Art und Bonsai, um eine strukturierte Inhaltsübersicht für die einzelnen Vorlesungen zu erstellen. So ausgestattet kann ja nix schief gehen, oder? ;)

Ertappt: Prof mit Palm!

Das war heute ja mal eine positive Überraschung: Ich sitze in der Vorlesung “Einführung in die Wirtschaftsinformatik”, lausche den Worten unseres Professors und betrachte die PowerPoint-Folien, die er an die Wand wirft. Von seinem Notebook aus.

Dann: Er beendet die Präsentation und sein Windows-Desktop wird sichtbar. Und was sehe ich da rechts unten in der Taskleiste: Das HotSync-Symbol! Ich kann mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Später erhärtet sich der Verdacht, als ich noch das Icon der Chapura Suite entdecke. Und einen Ordner “palm” hat er auch noch.

Also dieser Prof ist mir schon mal seeeehr sympathisch! ;) Jetzt muss ich nur noch rausfinden, welchen Palm er hat.

Endlich: RSS für lau!

Was lese ich da in den Nexave-News: “AvantGo mit RSS-Unterstützung”. Ja, mein durchaus geschätzter Newsreader hat nun noch die Möglichkeit spendiert bekommen, RSS-Feeds zu abonieren! Für mich als Viel-Blog-Leser sehr praktisch.

Zu Testzwecken hab ich mal meinen eigenen Feed aboniert (wie selbstsüchtig *g*). Und nach einem ersten HotSync bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Die Darstellung ist gut, es werden (zumindest im Artikeltext) auch Umlaute richtig dargestellt (was z.B. bei QuickNews nicht bzw. äußerst selten klappte). Einziger Nachteil, den ich bisher entdeckt habe: Die Feeds können nicht auf dem Palm aktualisiert werden! Aber vielleicht ändert sich das noch, schließlich ist der Service noch im Beta-Stadium.

Der Hauptvorteil ist jedoch, dass der Spaß nichts kostet (so lange man sein Account-Volumen nicht überschreitet). Andere RSS-Reader wie QuickNews oder mRSS kosten 14 bzw. 17 Euronen!

Übrigens: Die Adresse für den RSS-Feed dieses Blogs ist http://feeds.feedburner.com/BubusWeblog

Nachtrag am 23.10.05: Die Feeds können sehr wohl “unterwegs” aktualisiert werden. Dazu muss jedoch eine aktive Netzwerkverbindung bestehen (z.B. per GPRS). Dies war bei meinem ersten Test nicht der Fall und so wurde mir auch das “Neu laden”-Symbol in der Menüleiste nicht angezeigt. Entschuldigt bitte die unabsichtliche Fehlinformation!

Nachtrag am 24.10.05: Screenshots eingefügt!

Vorfreude

Auf was ich mich diese Woche freue:

  • Auf mein gerade bestelltes Seido 2-in-1 Headset für den Treo. Endlich Musik hören ohne diesen fummeligen Adapter!
  • Auf das Treffen der PUG Regensburg am Donnerstag. Da kann ich endlich auch mal den TX in “natura” ansehen. Ich bin wirklich gespannt auf das Gerät. Und natürlich freue ich mich auf den regen Austausch mit den anderen Palm-Verrückten.

Und dann gibt’s da noch ein paar andere Sachen…die haben aber mit Palms nichts zu tun :-)

Immer das Gleiche

Nun ist es also kein offenes Geheimnis mehr, sondern hochoffiziell: Der “T|X” ist da! Mit dem neuen Modell wird auch die neuerliche Tradition fortgeführt, Namensteile wegzulassen: Von “PalmOne” zu “Palm”, von “Tungsten” zu einem simplen “T”. Das Gleiche gilt für die Zire-Serie, der nur noch ein “Z” geblieben ist. Palm scheint es wirklich schlecht zu gehen, wenn sie sogar schon bei den Buchstaben sparen müssen! :-)

Und wie bei allen Neuerscheinungen zeigt sich in den Palm-Foren das gleiche Bild: Während die einen das Gerät in den Himmel loben (und sogar blind bestellen oder gar in die Schweiz fahren, damit sie das Gerät noch am Erscheinungstag in Händen halten können), meckern die anderen daran rum, obwohl es noch keinerlei Erfahrungsberichte gibt. 312MHz seien zu wenig, der Speicher zu klein usw.

Irgendwie kommt mir das sehr, sehr, bekannt vor!

Kampf dem Spam

Eine kurze Mitteilung an euch, liebe Leser: Ab sofort ist für die Kommentare die “Word Verification” aktiviert, d.h., um einen Kommentar veröffentlichen zu können, müsst ihr erst einmal die angezeigten Buchstaben richtig eintippen. Ich hoffe, dass sich damit der Comment-Spam etwas eindämmen lässt, in den letzten Tagen und Wochen wurde das ziemlich nervig!

Diese Maßnahme soll eure “echten” Kommentare natürlich nicht beeinflussen. Wer mir nix verkaufen will, darf weiter fleißig kommentieren! :-)

Hässlich

Wenn das das endgültige Design des “Tungsten X” ist, hat er für mich rein optisch den Charme einer Universalfernbedienung. Das Silber des TE war edel, das Dunkelgrau des T5 in Ordnung. Aber beim TX sehe ich wirklich “Schwarz”! Da sieht ja mein Taschenrechner eleganter aus…

Nachtrag 09.10.:
Es sind v.a. die Tasten, die mir nicht gefallen. Entweder alles in Schwarz oder alle in Silber/Grau. Aber so sieht es aus, als wären vom T5 noch ein paar Paletten 5-Wege-Pads übrig gewesen und die wollte man noch verbauen statt sie wegzuwerfen. Ein Prototyp darf meinetwegen so aussehen. Aber für ein Seriengerät sieht es mir zu “zusammengeschustert” aus.

Mehr Volumen und das Kleingedruckte

Nein, es geht nicht um Haarpflegemittel (“mehr Volumen für ihr Haar”), sondern um ein ganz anderes Volumen: nämlich das, welches ich bei meinem Mobilfunk-Provider inklusive habe. Bisher waren das 10MB/Mon., die mir für Mails, Chat und sonstige Datendienste ausreichen mussten. Was mich ein bisschen ärgerte: Bei anderen Providern wie Vodafone oder T-Mobile gab es schon seit einer Weile 30MB/Mon. für den gleichen Preis!

Doch nun hatte auch O2 ein Einsehen und erhöhte das Volumen seiner “Data-Packs”. Zum gleichen Preis gibt’s nun mehr MB. In meinem Fall eben dreimal so viel: aus 10 mach 30! Auf die erste (wohl verständliche) Freude folgte dann doch eine gewisse Ernüchterung: Durch einen Post von B@tze im Forum der SPUG wurde ich darauf hingewiesen, dass das Plus an Volumen mit ein paar Schönheitsfehlern behaftet ist:

  • 100 kB-Takt: Im schlimmsten Fall wirft man O2 also mal eben 99kB in den Rachen!
  • Zwangstrennung nach 59Min. Inaktivität
  • rein rechnerisch max. 300 Verbindungen/Monat

Was bleibt also als Fazit? 30 MB zum Preis von 10 ist schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Aber wirklich attraktiv ist die mobile Datenübertragung immer noch nicht. Immerhin bekomme ich im Festnetz/DSL für die 10 Euro, die ich für 30MB zahle, bereits eine Flatrate, ohne Volumenbegrenzung und ohne Tricks mit der Taktung!