Plattenwechsel

Ich hatte es ja schon anklingen lassen, dass ich die letzten Tage mit dem Einrichten meines Tablet PCs beschäftigt war. Grund dafür war der Einbau einer neuen, größeren Festplatte in das Gerät.

Der TC4400 hatte werksseitig eine 80 GB-Festplatte eingebaut, die mittlerweile einfach zu voll wurde. So waren auf der Systempartition nur noch etwa 2 GB frei. Zeit also, ein geräumigeres Speichermedium einzubauen. Als Ersatz habe ich mir eine Hitachi Travelstar mit 250 GB geholt (die genaue Modellbezeichnung: HTS543225L9A300)

Der Aus-/Umbau der Platte ist dabei relativ unkompliziert und in wenigen Minuten machbar:

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PDF Annotator zum halben Preis am 15.10.08

Die Software PDF Annotator ist ein interessantes und meiner Meinung nach sehr nützliches Werkzeug für alle, die am (Tablet) PC PDF-Dateien mit Kommentaren und Notizen versehen möchten. Ich nutze sie auch.

Heute habe ich per Mail den Hinweis erhalten, dass es PDF Annotator diesen Mittwoch (15.10.2008) zum halben Preis gibt. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Die Aktion läuft auf einer englischsprachigen Seite und ihr müsst die Zeitverschiebung zur U.S. Central Time von 7 Stunden mit einrechnen, um den Termin nicht zu verpassen.

Mit dem Tablet an der Uni (5)

Meinen Tablet PC habe ich nun ziemlich genau zwei Jahre. Eine gute Gelegenheit also, mal über meine Langzeiterfahrungen mit dem Gerät an sich als auch mit dem “Tablet Computing” allgemein zu berichten.

Langzeiterfahrung HP TC4400

Ich fange mal mit dem Tablet PC an sich an. Das gute Stück ist auch nach zwei Jahren (mehr oder minder) täglichen Gebrauchs noch in einem guten Zustand. Die einzige wirklich sichtbare Macke ist ein kleiner Sprung an der Unterseite, wo die Festplatte eingebaut ist. Der Rest ist vielleicht nicht mehr “wie neu”, aber ohne besondere Nutzungsspuren: das Displayscharnier sitzt immer noch fest, da wackelt auch nach hundertfachem Auf- und Zuklappen und Drehen nichts. Die Tastatur ist nicht ausgeleiert und auch das Display zeigt trotz Stiftnutzung immer noch nur einen sichtbaren Kratzer.

Das mag daran liegen, dass ich meine Sachen generell pfleglich behandle (behaupte ich zumindest). Aber ich möchte auch behaupten, dass HP hier gute Qualität geliefert hat. Das kann man bei einem Preis von damals 1700€ aber auch erwarten ;)

Wo sich die lange Nutzungsdauer deutlicher zeigt, ist der Akku. Hielt der anfangs noch ca. 4 Stunden durch, geht ihm nach zwei Jahren schon nach etwa 2 Stunden die Luft aus. Nun ist so ein Akku eben auch nicht für die Ewigkeit gemacht und er wurde auch ziemlich stark beansprucht. Nach zwei Jahren dürfte er so Pi mal Daumen 600 Ladezyklen hinter sich haben, und da darf ein LiIon-Akku schon mal schwächeln.

Langzeiterfahrung Tablet-Nutzung

Tja, ich muss zugeben, hier fällt die Bilanz nicht ganz so rosig aus. In der Uni brachte mir die Tablet-Nutzung durchaus Vorteile. Da für etwa 90% meiner Vorlesungen die Unterlagen in digitaler Form verfügbar waren/sind, konnte ich mir das regelmäßige Ausdrucken ersparen und ich musste auch keine dicken Ordner mit mir herum schleppen. Also durchaus ein Komfortgewinn.

Andererseits muss ich gestehen, dass ich die Vorteile des Tablet PCs viel intensiver hätte nutzen können, es aber in einigen Situationen nicht getan habe. Warum? Weil ich mich teilweise “komisch” gefühlt habe bzw. hätte, wenn ich z.B. in irgenwelchen Besprechungen meinen Tablet PC statt eines Blatt Papiers vor mir auf dem Tisch liegen hatte. Natürlich ist es mein “Fehler”, wenn ich mich von den Blicken meines Gegenübers beeinflussen lasse, aber manchmal empfinde ich so ein Ding einfach als unpassend.

Dazu kommt, dass für manche Zwecke auch ein einfaches Notizbuch und ein Stift ausreicht, um sich Notizen zu machen. Und dann möchte ich nicht 2kg Computer mitschleppen. Auch wenn ich dann nachher die Notizen in den Rechner eingeben muss. Auch wenn das aus meinem technikverliebten Mund komisch klingen mag: Papier hat auch seine Vorteile.

Fazit:

An der Hardware meines TC4400 gibt es kaum etwas zu meckern. Und für’s Studium würde ich mir wahrscheinlich wieder einen Tablet PC kaufen.

Ob ich das gute Stück allerdings auch nach dem Studium behalte bzw. ob mein nächster Mobilrechner wieder ein Tablet PC wird, das steht auf einem anderen Blatt.

Überlebenstipps für Schüler/Studenten mit Tablet PC

Auf der (generell recht empfehlenswerten) Seite “Tablet PC Reviews” gibt es derzeit eine Serie von Artikeln für den technikaffinen Schüler oder Studenten: “A Student’s Survival Guide to Tablet Computing” und “A Student’s Survival Guide: One Note” sind bereits online, weitere sollen in nächster Zeit folgen.

Auf jeden Fall lesenswert für alle, die einen Tablet PC in Schule oder Studium nutzen (wollen).

Vista auf dem TC4400

Okay, ich weiß, das klingt verwirrend. Wollte ich nicht weg von Windows? Hm…ja schon, aber nachdem ich sowieso schon dabei war/bin, andere Betriebssysteme zu installieren, landete auch Windows Vista auf meinem Tablet PC. Einfach, weil ich “Vista Business” kostenlos über meine Uni bekomme und ich doch neugierig war, ob und wie es auf dem TC4400 funktionieren würde. Hier also meine Erfahrungen nach gut einer Woche mit dem XP-Nachfolger.

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Mit dem Tablet an der Uni (4)

Nachdem es ziemlich viele Kommtare und Fragen zu meinem letzten Artikel zu diesem Thema gab, möchte ich nochmal ein paar Worte dazu verlieren.

  • Akku: Der Standard-Akku hält nach fast einem Jahr immer noch etwa 3,5h im “Unibetrieb” durch. Also beim Mitschreiben in der Vorlesung. Das entspricht zwei Vorlesungsblöcken à 1,5h. Für längere Uni-Tage habe ich den Zusatzakku, der nochmal etwa 4h durchhält. Größter Einflussfaktor auf die Akkulaufzeit ist neben der Prozessorauslastung die Displaybeleuchtung. Wenn man die von der höchsten Stufe auf einen Wert in der unteren Hälfte zurückdreht, springt etwa eine halbe Stunde mehr Laufzeit raus.
  • Externer Monitor: Laut Intel kann der Grafikchip (945GM Express Chipset) Auflösungen bis 1600×1200 auf einem externen Monitor darstellen. Ich habe daheim den TC4400 an einem 19″-LCD mit 1280×1024 Auflösung laufen, und das klappt problemlos.
  • Transport: Transportiert wird mein Tablet in einem “Dicota BacPac Rain”. Dieser Rucksack hat ein gepolstertes Fach für Laptops, bietet viel Stauraum, hat eine integriete Regenhülle und ist relativ “unauffällig”. Man sieht also nicht auf den ersten Blick, dass da ein teures technisches Gerät verstaut ist.

Nach knapp zwei Semestern, in denen ich den TC4400 (nicht nur) an der Uni genutz habe, fällt mein Fazit sehr positiv aus. Das Gerät zeigt hardwaremäßig bisher keine Macken, also keine ausgeleierte Tastatur, das Display-Drehgelenk ist auch noch so stramm wie am ersten Tag. Auf dem Bildschirm ist trotz regelmäßiger Beanspruchung nur ein klitzekleiner Kratzer zu finden (der war allerdings schon sehr früh dort). Auf der Softwareseite gibt es eben die Windows-typischen Probleme und Problemchen, aber das wäre bei jeder anderen DOSe auch so. Wirklich ernsthafte Probleme, die zu schweren Datenverlusten o.Ä. geführt hätten, hatte ich bisher allerdings nicht.

Ich kann für mich persönlich sagen, dass sich der Kauf gelohnt hat. Mittlerweile nutze ich den TC4400 nicht nur an der Uni, sondern auch in Besprechungen und daheim mit Dockingstation auch als Desktop-Rechner. Somit habe ich meine Daten an einem Ort und überall zur Verfügung, wo ich sie gerade brauche.

Erst mal kein Mac

Auch wenn mich so ein Apple-Rechner wirklich reizen würde: für’s Erste werde ich mir keinen kaufen. Einerseits, weil mir ein MacBook (Pro) nicht die Möglichkeiten bietet, die mein Tablet PC hat*. Und andererseits finde es sogar ich als Technik-Freak etwas übertrieben, mindestens 1000€ aus reiner Neugierde auszugeben. Aber sollte ich mal einen neuen Rechner brauchen, kommen die Macs auf jeden Fall in die engere Wahl.

*ich weiß, es gibt da noch das ModBook. Aber ich hätte dann doch gerne einen “Convertible” Tablet PC.

1,5GB

Als kleines Oster-Geschenk an mich selbst hab ich gerade eben 1GB RAM für meinen TC4400 bestellt. Somit habe ich bald 1,5GB RAM zur Verfügung und Windows sollte trotz einiger zusätzlich installierter Programme schneller laufen.

Gut, dass ich mit dem Kauf bis heute gewartet habe, mein “Dealer” hat den Preis für den RAM-Riegel wohl gerade erst noch von 117€ auf 99€ gesenkt. Mir soll’s recht sein ;)

Hier kommt der RAM dann rein:

Angedockt

Meinem bisherigen Desktop-Rechner, gekauft 2001, merkte man sein Alter inzwischen schon deutlich an. Auch wenn er vor etwa einem Jahr mehr RAM verpasst bekommen hat, stößt er bei etwas anspruchsvolleren Tätigkeiten schnell an seine Grenzen. Vor allem im direkten Vergleich zum TC4400 merkt man doch deutliche Geschwindigkeitsunterschiede.

Nun habe ich also entschieden, dass mein alter Rechenknecht in die verdiente Rente geschickt wird. Und ich meinen Tablet PC nun sowohl als Desktop- als auch Mobilrechner nutze. Somit kann ich auch am Schreibtisch mit moderner Hardware arbeiten und muss mich ausserdem nur noch um einen Computer kümmern. Und mir auch keine Gedanken mehr machen, welche Dateien ich denn nun auf welchem PC gespeichert habe.

Damit der Tablet PC auch am Schreibtisch eine gute Figur macht, musste eine Dockingstation her. Von HP gibt es mehrere Modelle, für mich kam nur die “Advanced Docking Station” in Frage. Die hat 6 USB-Anschlüsse, und die brauche ich auch für Drucker, externe Festplatten und DVD-Laufwerk, Scanner und PDA. Ausserdem hat die Dockingstation einen digitalen Ausgang für den Monitor und Anschlüsse für Tastatur und Maus. Der TC4400 wird also mit einem Handgriff zum vollwertigen Desktop-Rechner.

Das Ganze funktioniert sehr gut, ich habe jetzt einen schnelleren und vor allem auch leiseren PC auf meinem Schreibtisch. Hier noch ein paar Bilder der Dockingstation:

TC4400 in der Dockingstation

Links (gelb beleuchtet) der Ein-/Ausschalter, mit dem das Notebook in der Docking ein- und ausgeschaltet werden kann, rechts (blau beleuchtet) die “Auswurf”-Taste zum Trennen des Notebooks von der Dockingstation

Ein Blick auf die zahlreichen Anschlüsse der Dockingstation

P.S.: Meinen alten PC behalte ich allerdings noch in Reserve, als Backup-System falls der Tablet mal ausfallen sollte.

Mehr Platz

Nun gehöre ich (endlich) auch zu den Flachbildschirm-Besitzern. Haben wollte ich ja schon länger einen, aber bisher konnte ich mich nicht so recht zum Kauf durchringen. “Schuld” daran waren vor allem die Testberichte und Meinungen in Foren oder den Shops (z.B. Amazon). Da liest man ja immer wieder von Pixelfehlern, flauen Farben, unscharfen Bildern und was weiß ich. Jedenfalls hatte ich immer die Befürchtung, “ins Klo zu greifen”, ganz egal, für welchen TFT ich mich entscheiden würde.

Ende letzter Woche habe ich dann allerdings meinen ganzen Mut zusammengenommen ;) und endlich so einen Flachmann bestellt. Meine Wahl fiel auf ein recht preisgünstiges Gerät, den “HANNS.G JC198DP”. Diesem Monitor wurde auch von den Experten bei Prad.de ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bescheinigt.

Gestern war es dann so weit und das Paket mit dem 19-Zöller kam bei mir an. Ich war schon etwas nervös als ich das gute Stück auspackte und an meinen Rechner anschloss. Sollte ich ein Gerät mit zig Pixelfehlern und schlechtem Bild erwischt haben?

Der erste Eindruck war dann auch nicht so berauschend. Das lag einerseits daran, dass der Monitor erst mal mit einer Auflösung von 1024×768 Pixeln angesprochen wurde. Nach der Umstellung auf die nativen 1200×1024 wurde es gleich ein Stück besser. Andererseits, und das sollte sich erst herausstellen, war das zuerst benutzte VGA-Kabel (DVI kann ich momentan noch nicht nutzen) ziemlich schlecht. Das mitgelieferte Kabel lieferte dann ein wesentlich besseres Bild.

Insgesamt bin ich mit dem HANNS.G recht zufrieden. Momentan bin ich bei jedem Einschalten wieder über die hohe Auflösung und die riesige Bildschirmfläche begeistert. Sitze ich dann wieder vor meiner 17″-Röhre, kommt mir das gleich richtig winzig vor. Die Bildqualität ist aus meiner Sicht auch voll in Ordnung. Mal sehen, ob es mit digitalem Signal nochmal besser wird. Pixelfehler konnte ich bisher auch noch keinen entdecken.

Der Kauf hat sich also gelohnt. Ich habe nun mehr Platz am Bildschirm und (bald) am Schreibtisch. Auf dem Bild unten seht ihr noch einen Schnappschuss meiner “Testinstallation” (TFT am Tablet).

P.S.: Wer Interesse am HANNS.G hat und mir was gutes tun will, kann ihn über den folgenden Link bei computeruniverse.net (da hab ich meinen auch her) bestellen:
HANNS-G JC198DP 19″ TFT schwarz-silber