Mit dem Tablet an der Uni (4)

Nachdem es ziemlich viele Kommtare und Fragen zu meinem letzten Artikel zu diesem Thema gab, möchte ich nochmal ein paar Worte dazu verlieren.

  • Akku: Der Standard-Akku hält nach fast einem Jahr immer noch etwa 3,5h im “Unibetrieb” durch. Also beim Mitschreiben in der Vorlesung. Das entspricht zwei Vorlesungsblöcken à 1,5h. Für längere Uni-Tage habe ich den Zusatzakku, der nochmal etwa 4h durchhält. Größter Einflussfaktor auf die Akkulaufzeit ist neben der Prozessorauslastung die Displaybeleuchtung. Wenn man die von der höchsten Stufe auf einen Wert in der unteren Hälfte zurückdreht, springt etwa eine halbe Stunde mehr Laufzeit raus.
  • Externer Monitor: Laut Intel kann der Grafikchip (945GM Express Chipset) Auflösungen bis 1600×1200 auf einem externen Monitor darstellen. Ich habe daheim den TC4400 an einem 19″-LCD mit 1280×1024 Auflösung laufen, und das klappt problemlos.
  • Transport: Transportiert wird mein Tablet in einem “Dicota BacPac Rain”. Dieser Rucksack hat ein gepolstertes Fach für Laptops, bietet viel Stauraum, hat eine integriete Regenhülle und ist relativ “unauffällig”. Man sieht also nicht auf den ersten Blick, dass da ein teures technisches Gerät verstaut ist.

Nach knapp zwei Semestern, in denen ich den TC4400 (nicht nur) an der Uni genutz habe, fällt mein Fazit sehr positiv aus. Das Gerät zeigt hardwaremäßig bisher keine Macken, also keine ausgeleierte Tastatur, das Display-Drehgelenk ist auch noch so stramm wie am ersten Tag. Auf dem Bildschirm ist trotz regelmäßiger Beanspruchung nur ein klitzekleiner Kratzer zu finden (der war allerdings schon sehr früh dort). Auf der Softwareseite gibt es eben die Windows-typischen Probleme und Problemchen, aber das wäre bei jeder anderen DOSe auch so. Wirklich ernsthafte Probleme, die zu schweren Datenverlusten o.Ä. geführt hätten, hatte ich bisher allerdings nicht.

Ich kann für mich persönlich sagen, dass sich der Kauf gelohnt hat. Mittlerweile nutze ich den TC4400 nicht nur an der Uni, sondern auch in Besprechungen und daheim mit Dockingstation auch als Desktop-Rechner. Somit habe ich meine Daten an einem Ort und überall zur Verfügung, wo ich sie gerade brauche.

Ein Gedanke zu “Mit dem Tablet an der Uni (4)

  1. Falls man die Lüftersteuerung des TC4400 nicht so ideal findet, kann man diese auch mit NHC (http://www.pbus-167.com/) und ACPI-Dateien aus diesem Thread: http://www.p35-forum.de/board/thread.php?threadid=4922&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&sid=cb2eea1625a480685d5d0164c8b0f6d4&page=27
    anpassen.Wenn man die erste Lüfterstufe auf 30% runterdreht, ist der Lüfter zwar meistens an, jedoch sehr leise und im Surfbetrieb wird die zweite Stufe kaum erreicht…

    Einige Unis bieten auch MSDNAA Programme an. Wenn man Zugriff auf die Programme hat, gibt es da neben Windows und anderen Microsoft Programmen (kein Word oder Outlook) meistens auch OneNote umsonst.