Schneller Ansichtswechsel

Auf meinem Xda Cosmo nutze ich Papyrus als Ersatz für den Standard-Kalender. Das Programm bietet einen ordentlichen Funktionsumfang und reicht für meine Ansprüche locker aus. Das Einzige, was mich bisher störte: um z.B. von der Tages- in die Monatsansicht zu wechseln, musste ich erst duch die Listen- und Wochenansicht, also dreimal eine Taste drücken. Doch nun habe ich herausgefunden, dass es auch einfacher und schneller geht: drückt man auf der Tastatur die “4″, gelangt man zu Tagesansicht, “5″ fuhrt zur Wochenansicht und “6″ zur Monatsansicht, unabhängig davon, in welcher Ansicht man zuvor war.

Auch die Tasten “1″ bis “3″ sind mit speziellen Funktionen belegt: “1″ und “3″ führen zum jeweils vorherigen bzw. folgenden Monat, und mit der “2″ gelangt man zum aktuellen Datum.

Youtube für unterwegs

Die Video-Plattform Youtube dürfte mitlerweile auch dem letzten Surfer ein Begriff sein. Dort gibt es massenweise Filmchen, die sich doch auch auf dem PDA/Smartphone gut machen würden. Aber halt, da gibt es ein Problem: wie soll man die Youtube-Videos auf das mobile Gerät bekommen? Schließlich lassen sie sich ja nicht so ohne weiteres herunterladen.

Doch es gibt (nicht nur) eine Lösung für das Problem: Auf vixy.net gibt man einfach die URL des Youtube-Videos ein, klickt auf “Start” und nach kurzer Zeit kann man das Video im gewünschten Format herunterladen. Mit der Option “AVI for Windows (DivX+MP3)” erhält man Filme, die auch TCPMP ohne Probleme abspielen kann. Das ganze ist auch noch kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Noch mehr Youtube-Tools gibt’s bei iFun.de

Prelude – ICQ für unterwegs

Da mein Xda Cosmo eine QWERTZ-Tastatur hat, bietet es sich natürlich an, das Gerät als Messaging- und Chat-Maschine zu nutzen. Für die SmartphoneEdition-Geräte gibt es einige Chat-Clients, die meisten davon kosten was. Nicht jedoch “Prelude“, ein Client für ICQ:

Prelude beherrscht zwar nur ICQ, was mir jedoch völlig reicht, da 99,99% meiner “Buddies” per ICQ erreichbar sind. Als einfaches Programm für den Chat zwischendurch reicht der Funktionsumfang auf jeden Fall aus. Auf meinem Cosmo läuft es bisher problemlos.

Kostenpflichtige Alternativen: IM+, Agile Messenger

Nachtrag am 02.08.2007: Prelude gibt’s nun auch bei mir zum Download

[Update am 17.04.2009] Leider funktioniert Prelude seit einiger Zeit nicht mehr, weil ICQ sein Protokoll geändert hat und das Programm mangels Weiterentwicklung nicht damit umgehen kann. Als kostenlose Alternative empfehle ich Nimbuzz, welches zudem auch andere IM-Dienste unterstützt.[Ende Update]

SplashBlog – ich bin auch dabei

In letzter Zeit haben ja schon einige Palmuser über das Programm “SplashBlog” berichtet (etwa Skybert oder Snoogie). Das hat mich neugierig gemacht und ich wollte es auch mal testen.

Für diejenigen, die es noch nicht kennen: Splashblog erlaubt es, Fotos und Bilder direkt vom mobilen Gerät auf ein Weblog hochzuladen. Man macht also mit der Kamera eines Treo oder sonstigen Smartphones ein Bild, fügt evtl. noch einen Kommentar dazu und lädt das dann hoch. Das Bild erscheint dann im persönlichen Weblog. Daneben kann man noch Blogs anderer SplashBlog-Nutzer abonnieren und sich die Bilder dieser Blogs auch auf seinem Smartphone anzeigen lassen.

Das schöne an der Sache ist: es ist kostenlos (bis zu 500 Bilder darf man hochladen, ohne zahlen zu müssen) und die Anwendung gibt es für die verschiedensten Betriebssysteme: PalmOS, WindowsMobile, WindowsMobile SmartphoneEdition und Symbian. Somit läuft SplashBlog auch auf meinem Xda Cosmo, welches dank Kamera und Wlan sehr gut für diese Anwendung geeignet ist.

Meinen SplashBlog findet ihr unter folgender URL: splashblog.com/pda-und-co. Noch ist da nicht viel zu sehen, aber es wird mit der Zeit sicher noch mehr. Sybert hat auf seiner Seite eine Sammlung von SplashBlog-Links gestartet, dort findet ihr noch mehr Foto-Blogs.

Xda Cosmo – die Smartphone-Flunder

Seit knapp zwei Wochen habe ich nun das (den?) Xda Cosmo. Wie bereits angekündigt möchte ich etwas ausführlicher über das Gerät berichten.

Dass ich das Cosmo überhaupt gekauft habe, war mehr oder minder Zufall. Denn eben jener Zufall wollte es, dass ich bei ebay über ein sehr günstiges Angebot stolperte. Der Preis von 222€ (normalerweise zahlt man locker 350€) für ein Neugerät war einfach zu verlockend. Zugegeben, gewisse Zweifel hatte ich schon, ob ich nicht auf ein unseriöses Angebot hereinfallen würde. Aber da der Anbieter schon länger bei ebay aktiv ist, nur positive Bewertungen hat und seine Adresse in der Artikelbeschreibung angegeben hat, wähnte ich mich halbwegs in Sicherheit. Und es ging dann auch alles gut, schon zwei Tage nach meiner Bestellung klingelte der DPD-Mann an der Tür und überreichte mir das Paket mit dem Cosmo.

Nun war ich gespannt, wie das Cosmo “in Echt” wirken würde. Denn auf den offiziellen Produktfotos hatte es mich designmäßig eher abgeschreckt. Aber es stimmt, was schon einige Besitzer in Foren geschrieben haben: auf den Bildern sieht es wirklich schlimmer aus, als es ist. Ich meine, vom Design und der Optik her gewinnt das Cosmo nicht unbedingt einen Preis, es ist aber auch nicht wirklich häßlich.

Wen das Cosmo rein optisch nicht überzeugt, den sollte es durch die gute Verarbeitungsqualität beeindrucken. Das Gerät liegt gut in der Hand und macht einen stabilen Eindruck. Einzige Schwachstelle aus meiner Sicht ist die Gummi-Abdeckung für den USB-Anschluss an der Unterseite. Ich weiß nicht, wie oft man den auf- und zuklappen kann, bis der Gummi irgendwann ausleiert, abreißt oder bricht.

Der große Tumpf des Cosmo ist seine geringe Dicke, mit gerade einmal 13mm ist es fast einen ganzen Zentimeter dünner als ein Treo 680. Und verschwindet somit ohne große “Beule” in der Hosentasche.

Der Bildschrim kann mit knackigen, satten Farben und scharfer Darstellung überzeugen. Er ist mit 2,4″ ein paar Millimeter größer als bei anderen Smartphone-Edition-Geräten. Auch im Freien und bei Sonnenlicht ist das Display noch ablesbar.

Die Tastatur hat einen guten Druckpunkt, es lässt sich gut damit tippen. Allerdings könnten Personen mit dicken Fingern etwas Probleme haben, denn die Abstände zwischen den Tasten sind nicht allzu groß ausgefallen. Etwas ungünstig ist auch die Eingabe von Umlauten: über die “Sym”-Taste ruft man eine Auswahl von Sonderzeichen auf und wählt über das Navigationspad das gewünschte Zeichen aus, das dann eingefügt wird. Das ist z.B. beim Treo besser gelöst. Das Cosmo wird mangels Touchscreen komplett über die Tastatur bedient, was ich als Anhänger der Einhandbedienung sehr positiv finde. Mir fehlt der Touchscreen jedenfalls nicht wirklich. Um in Webseiten oder sonstigen Dokumenten zu scrollen, kann man neben dem 5-Wege-Navigator auch die “JOGGR” getaufte berührungsempfindliche Leiste an der rechten Seite neben dem Bildschirm nutzen. Diese Leiste wird von manchen gehasst, von anderen geliebt. Ich persönlich habe sie deaktiviert, weil man einfach zu oft versehentlich dran kommt.

Die Qualität des Telefonteils ist gut. Ich hatte bisher noch keine Probleme, meinen Gesprächspartner zu verstehen und auch die Gegenseite hat sich bisher nicht beklagt. Was den Empfang angeht, kann ich keinen besonderen Unterschied zu meinen bisherigen Handys und Smartphones feststellen.

Nun zu den inneren Werten: Das Cosmo hat 64MB RAM und 128 MB Flash, im Vergleich dazu das Qtek 8500 mit 64MB RAM und 64MB Flash. Das Cosmo hat also ganze 64MB mehr Speicher für Daten. Die Geschwindigkeit der beiden Geräte ist etwa gleich, der Prozessor des Cosmo ist schließlich auch nur 6MHz schneller als beim Qtek. In der Praxis bedeutet das, dass die am häufigsten benutzen Programme sowieso ständig im Hintergrund laufen und somit ohne Verzögerung bereit stehen. Ansonsten vergehen 1-3 Sekunden beim Programmstart, je nach Anwendung.

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal des Cosmo ist das integrierte Wlan. Das Verbinden mit meinem heimischen Funknetz klappte in kürzester Zeit ohne Probleme. Die Übertragungsgeschwindigkeit bei Wlan ist natürlich einen ganzes Stück schneller als bei einer GPRS-Verbindung. Somit macht Surfen wirklich Spaß und man kann auch mal eine nicht pda-optimierte Seite ansteuern. Zumal die Darstellung von Webseiten im InternetExplorer meiner Meinung nach sehr gut ist.

Die integrierte Kamera mit 1,3 MP ist sicherlich kein Digicam-Ersatz, macht aber durchaus brauchbare Schnappschüsse. Vor allem bei etwas ungünstigen Lichtverhältnissen, etwa in dunklen Räumen, werden die Bilder deutlich besser als beim Qtek 8500, das die selbe Auflösung bietet.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir mit dem Cosmo ein Glückstreffer gelungen ist. Das Gerät ist gut ausgestattet, gut verarbeitet, kompakt und für 222€ ein wirkliches Schnäppchen. Auch wenn das Softwareangebot für die Smartphone-Edition bei weitem nicht an die des “großen” WindowsMobile oder PalmOS herankommt, kann es (teils mit Zusatzsoftware) doch alles, was ich tagtäglich brauche: Kalender, Adressen, Aufgaben, Notizen, Mails, Internet und Telefonie, daneben auch Multimedia wie Musik, Fotos und Videos. Also im Grunde all das, was ein Smartphone können muss.

Wie es scheint, habe ich vorerst mein “Traumgerät” gefunden. Ein Smarphone mit QWERTZ-Tastatur, kompakten, hosentaschentauglichen Maßen und guter Ausstattung. Meinen T3 nutze ich inzwischen kaum noch, und meine anderen beiden Smartphones, SDA und Qtek 8500, werden wohl bald einen neuen Besitzer bekommen.

Warum ausgerechnet das Qtek 8500?

Vor ein paar Tagen hatte ich ja angekündigt, dass ich mir das Qtek 8500 zulege. Die Frage

Und was ist da jetzt so besonderes an dem Qtek 8500?

möchte ich hier versuchen zu beantworten.

Auf dem 8500 läuft Windows Mobile Smartphone Edition. Das mag die Palmuser jetzt doppelt abschrecken: Erstens Windows Mobile und dann auch noch ohne Touchscreen! Doch seit ich das SDA habe, finde ich genau dieses Gerätekonzept recht überzeugend. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Erst einmal ist da die Einhandbedienung. Dass man einen PDA mit Stift bedient, das ist okay. Aber ein Handy (und somit auch ein Smartphone) sollte meiner Meinung nach einhändig über die Tastatur bedienbar sein. Bei den Treos ist das schon recht gut gelöst, aber das PalmOS ist eben nicht von Grund auf für die Einhandbedienung ausgelegt, was sich spätestens bei Zusatzprogrammen bemerkbar macht, die nicht entsprechend angepasst und optimiert sind. Irgendwann braucht man den Stylus dann doch, schon allein deshalb, weil man damit oft schneller ans Ziel kommt als per Tastatur. Die Smartphone Edition von WindowsMobile hingegen ist dadurch, dass die Bedienung über die Tastatur erfolgen muss, ganz auf Einhandbedienung ausgelegt. Und somit auch sämtliche Zusatzprogramme.
  • Zum anderen ist da der Formfaktor. Natürlich ist es persönlicher Geschmack, wie groß das verwendete Handy/Smartphone sein darf. Ich gehöre da zu den Menschen, die ein möglichst kompaktes Gerät in der Hosentasche herumtragen wollen. Letztlich wurde meinem Treo 680 seine Größe zum Verhängnis. Ein SDA oder Qtek 8500 hingegen hat die Maße eines “normalen” Handys und somit nehme ich es gerne überall hin mit. Gerade dieses “überall dabei haben können” macht für mich den Reiz eines Smartphones aus.
  • Der letzte Punkt hängt ebenfalls mit meinem persönlichen Nutzungsverhalten zusammen. Ich habe mit dem SDA die Erfahrung gemacht, dass mir die Funktionen, die mir ein WindowsMobile Smartphone liefert, für den “Alltagsgebrauch” unterwegs völlig ausreichen. Ich kann Termine nachschlagen und auch mal einen neuen eintragen, Mails abrufen und pdaoptimierte Seiten ansurfen. Lediglich für meine abendliche AvantGo- und Plucker-Lektüre und als Wecker kommt mein Palm noch zum Einsatz (ausserdem gibt es noch Anwendungen, die ich gelegentlich nutze und nicht nochmal als Smartphone-Version kaufen möchte, z.B. manches Wörterbuch)

Somit ist bei mir inzwischen das Smartphone (erst das SDA, jetzt das Qtek) das Hauptgerät, das mir für die allermeisten Zwecke völlig ausreicht. Ganz ohne Palm geht es allerdings nicht, der kommt dann bei “Spezialanwendungen” zum Zug. Unterwegs habe ich den T3 jedoch nur noch selten dabei.

Nun wäre geklärt, warum ich derzeit auf die handlichen Windows-Smartphones setze. Bleibt noch die Frage, warum nun ausgerechnet das Qtek 8500 ins Haus kam und ich nicht einfach beim SDA geblieben bin?

Natürlich liegt es auch am Spieltrieb. Beim T3 gibt es nichts mehr zu entdecken und das SDA habe ich auch schon bald ein Jahr lang (was sowieso rekordverdächtig ist bei meinem Geräteverschleiß). Es musste also was Neues her. Und das 8500 ist insofern neu, da es WindowsMobile 5 hat (im Gegensatz zu WM 2003 beim SDA) und daneben noch eine Kamera für den Schnappschuss zwischendurch und etwas mehr Speicher.

Ich hatte auch noch das Qtek 8310 im Auge, aber das kostet für sein doch schon “hohes” Alter ziemlich viel und bietet aussser Wlan keine wirklichen Vorteile. Somit fiel dann meine Wahl auf das 8500, welches ein gutes Stück günstiger ist und mich auch vom Design her faszinierte. Es ist übrigens mein erstes Klapphandy.

Mal sehen, wie ich im Alltag mit dem “kleinen Schwarzen” zurecht komme. Es ist gestern erst angekommen und ich konnte noch nicht viel damit herumspielen. Ich werde auf jeden Fall noch berichten. Und wenn es mir nicht gefällt: einen Nachfolger habe ja schon in der Hinterhand…

Schon mal vorgemerkt

Kommt zwar wohl erst im April, aber ich finde das Gerät ziemlich interessant: Das HTC S710, auch bekannt als “Vox” (hier ein paar Bilder). Bietet eigentlich alles, was mir an einem Smartphone wichtig ist: Einhandbedienung, QWERTZ-Tastatur und hosentaschentaugliche Maße. Dazu noch Wifi als “Schmankerl”.

Okay, für die Smartphone-Edition (die in Zukunft “WindowsMobile Standard” heißt) gibt es nicht ganz so viel Zusatzsoftware wie für das “normale” WinMobile oder PalmOS, aber für die wichtigsten Anwendungen gibt es durchaus brauchbare Apps (Papyrus, Facade etc.)

Ich bin auf jedenfalls gespannt auf die ersten Test- und Erfahrungsberichte über das S710. Es steht zumindest schon mal auf meiner “Im-Auge-behalten”-Liste.

Sprich mit mir (2)

So, nun habe ich auch mal die Java-Version von IM+ ausprobiert. Doch obwohl auf der entsprechenden Seite auch von Google Talk die Rede ist, wird es von der Java-Version nicht unterstützt! Ganz davon abgesehen ist die Handhabung sowieso nicht besonders toll. Kurzum: nach 5 Min. war es wieder runter vom SDA.

Die Version für WinMobile-Smartphones (die auch kein Google Talk unterstützt) ist da schon wesentlich angenehmer in der Bedienung. Aber: in der Testversion lassen sich maximal 12 Nachrichten pro Chat-Sitzung versenden.

Nun, Google Talk hin oder her: Chatten per Handytastatur ist sowieso nicht so prickelnd. Und für meine beiden Haupt-Messenger MSN und ICQ hab ich bereits Freeware-Clients am SDA. Als wird das nix mit IM+.

Irgendwie vermisse ich in letzter Zeit doch meinen Treo, mit dem wäre dank QWERTZ-Tastatur Chatten unterwegs kein Problem gewesen…