Vergleich PalmOS und WindowsMobile (Teil 2)

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im Oktober 2006.

Im zweiten Teil geht es nun um die mitgelieferten PIM-Anwendungen.

Was ist dabei?

PalmOS-Geräte bringen einen Kalender, Adressbuch (“Kontakte”), eine Aufgabenverwaltung, Textnotizen (“Memos”), handschriftliche Notizen (“Notizen), einen Rechner, eine Weltzeituhr, die Programme “Fotos”, “Karteninfo” und “Einstellen” sowie VersaMail, einen Webbrowser und einen MP3-Player mit. Manche Modelle haben noch weitere Software wie eine SMS-Anwendung oder Sprachnotizen an Bord. Ausserdem wird oftmals das Programmpaket “Documents To Go” mitgeliedert, das zum Anzeigen und Bearbeiten von Office-Dokumenten dient.

WindowsMobile bringt ebenfalls Kalender, Adressbuch und Aufgabenverwaltung mit. Die Text- und handschriftlichen Notizen sind in einer Anwendung vereint. Rechner, eine Uhr, das Programm “Bilder & Videos”, der Datei-Explorer, ein Mailprogramm,ein Bowser, der Windows Media Player, Pocket MSN, Word Mobile, Excel Mobile sowie PowerPointMobile, gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

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Vergleich PalmOS und WindowsMobile (Teil 1)

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im Oktober 2006.

In diesem Artikel möchte ich die beiden Betriebssysteme für PDAs, PalmOS (in Version 5) und WindowsMobile (ebenfalls in Version 5), möglichst objektiv einander gegenüberstellen. Meine Ausführungen beziehen sich dabei auf die jeweils “nackten” Systeme, so wie sie im Auslieferungszustand auf den Geräten vorzufinden sind. Ich habe mich bemüht, die Systeme möglichtst objektiv und richtig zu beschreiben, übernehme aber keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Wer einen (oder mehrere) Fehler entdeckt, kann mich gerne darauf hinweisen.

In Teil 1 beschreibe ich die Unterschiede im System, in Teil 2 beziehe ich mich auf die jeweils vorinstallierten Anwendungen (wie Kalender, Notizen usw.)

Hinweis: die Screenshots stammen von einem Palm Tungsten T3 bzw. einem Xda Neo. Auf anderen Geräten kann die Darstellung etwas abweichen

Die “Schaltzentrale”

Das Herzstück bei PalmOS ist der sog. Launcher oder Programmstarter. Dort sind alle Programme aufgelistet, die momentan auf dem Gerät installiert sind.  Die Programme lassen sich in Kategorien einteilen, es wird jeweils eine Kategorie am Bildschirm angezeigt.

Die Schaltzentrale bei WindowsMobile ist der Today- bzw. Heute-Bildschirm. Dort werden die aktuellen Termine, Aufgaben, Nachrichten usw. angezeigt. Die Programme erreicht man über das Startmenü analog dem Windwos am PC.

Launcher bei PalmOS

Launcher bei PalmOS

Today-Screen bei Windows Mobile

Today-Screen bei Windows Mobile

Multitasking vs. Singletasking

PalmOS ist ein Singletasking-System. Es kann also immer nur ein Programm ausgeführt werden. Es gibt jedoch Ausnahmen, die meisten MP3-Programme z.B. können die Musik auch im Hintergrund abspielen, während im Vordergrund ein andere Anwndung läuft. Auch der Mailabruf im Hintergrund ist möglich. Grundsätzlich aber kann nur eine Anwendung geöffnet sein. Eine Anwendung muss jedoch nicht wie von Windows gewohnt beendet werden (z.B. über Datei->Beenden), sondern man verlässt sie einfach und sie wird automatisch beendet.

WindowsMobile beherrscht hingegen Multitastking. Es können also Programme im Hintergrund ausgeführt werden. Über einen Taskmanager kann man zwischen den laufenden Anwendungen wechseln. Es ist jedoch zu beachten, dass WindowsMobile standardmäßig Programme nicht beendet, sondern nur in den Hintergrund schiebt. Vollständig beendet werden sie nur über den Taskmanager. Somit kann es passieren, dass bei mehereren parallel laufenden Anwendungen das System ins Stocken gerät, wenn der Nutzer nicht manuell eingreift.

Hotsync vs. Activesync

Zum Abgleich der Daten mit dem Windows-Rechner wird den PalmOS-PDAs die Hotsync-Anwendung beiglegt. Diese synchronisiert die Kalender-, Adress-, Aufgaben- und Notizdaten mit Outlook oder mit der PalmDesktop-Software, die ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist. Ausserdem werden über die Hotsync-Software Programme auf den Palm übertragen. Der Abgleich kann je nach Gerät über USB, Bluetooth, Wlan oder die serielle Schnittstelle erfolgen. Ausser den Standardprogrammen bringen noch manche andere Anwendungen sog. Conduits mit, die sich in den Hotsync einklinken und Daten mit der jeweiligen Desktopanwendung austauschen. Ein Hotsync-Vorgang muss vom Nutzer manuell angestoßen werden. Entweder über die Hotsync-Anwendung am PDA oder über den Hotsync-Knopf an der Dockinstation/am Kabel.

WindowsMobile-Geräte nutzen die Software ActiveSync, um ihre Daten mit dem PC auszutauschen. Die Daten können standardmäßig nur mit Outlook abgeglichen werden, welches auch gleich mitgeliefert wird. Der Abgleich erfolgt hier automatisch, sobald das Gerät an den Rechner angeschlossen wurde. Steht die Verbindung, werden Änderungen, die am PC vorgenommen werden (z.B. ein neuer Termin) sofort auf den PDA übertragen und umgekehrt. Ausserdem kann der PDA, während er per ActiveSync mit dem PC verbunden ist, dessen Internetverbindung nutzen. Die Verbindung kann über USB, Bluetooth oder einen seriellen Anschluss hergestellt werden. Eine Verbindung per Wlan ist seit ActiveSync 4 nicht mehr möglich!

Hotsync

Hotsync

ActiveSync

ActiveSync

Auflösungen

PalmOS-Geräte haben meist Auflösungen von 160×160 (“LowRes”), 320×320 (“HighRes”) oder 320×420 (“HighRes+”) Pixeln. Die meisten Anwendungen laufen mit allen drei Auflösungen. Nicht alle nutzen jedoch die volle Bildschirmfläche von HiRes+ Geräten, sondern nur 320×320 Pixel. Dort wird dann automatisch die Schreibfläche (dazu später mehr) eingeblendet.

WindowsMobile-PDAs nutzen meist 240×240, 240×320 (QVGA) oder 480×640 (VGA) Pixel. Die meistgenutze Auflösung sind 240×320 und (noch) nicht alle Programme laufen problemlos unter den anderen Auflösungen.

Hardwaretasten

Ein PalmOS-PDA hat gewöhnlicherweise vier Applikationstasten, denen bestimmte Anwendungen zugewiesen werden können. Ein Druck auf die Taste startet die betreffende Anwendung. Darüber hinaus kann mit dem 5-Wege-Navigator gescrollt und geblättert werden (PDAs von Sony nutzen hier den sog. “JogDial”). Bei den neueren PDAs von Palm kann mit dem 5-Wege-Navigatior auch zwischen Buttons und Eingabefeldern hin- und hergesprungen werden, was eine einhändige Bedienung ermöglicht.

PDAs mit WindowsMobile5 verfügen ebenfalls über 4 Hardwaretasten und ein 5-Wege-Pad. Jedoch sind zwei Tasten als “OK”- und Windows-Taste belegt. Die beiden anderen Tasten betätigen die sog. Softkeys, welche je nach Programm eine andere Funktion haben. Mit dem “Steuerkreuz” kann ebenfalls gescrollt und geblättert werden, was auch eine Einhandbedienung ermöglicht. Die “OK”-Taste beendet Programme (bzw. schiebt sie in den Hintergrund, s.o.). Ein Drücken dieser Taste entspricht dem Antippen des “OK”- bzw. “X”-Symbols am Bildschirm. Mit der Windows-Taste wird das Startmenü aufgerufen.

Hardwaretasten des Palm Tungsten T3

Hardwaretasten des Palm Tungsten T3

Hardwaretasten des Xda Neo

Hardwaretasten des Xda Neo

Eingabemöglichkeiten

PalmOS verfügt über zwei Eingabemöglichkeiten: Die Erkennung von einzelnen Buchstaben, Graffiti genant, und eine Softwaretastatur. Damit die Zeichen von Graffiti richtig erkannt werden, müssen sie wie Druckbuchstaben geschrieben werden.

WindowsMobile beherrscht drei Eingabemöglichkeiten: Buchstabenerkennung analog dem Graffiti von PalmOS (als sog. Buchstaben- oder Strichzugerkenner), Softwaretastatur und zusätzlich den sog. Transcriber, der ganze Wörter erkennt. Diese Wörter können in der eigenen Handschrift geschrieben werden. Mit entsprechendem Training werden auch diese erkannt.

Grafitti (PalmOS)

Graffiti (PalmOS)

Bildschrimtastatur (PalmOS)

Bildschrimtastatur (PalmOS)

Buchstabenerkenner (Windows Mobile)

Buchstabenerkenner (Windows Mobile)

Strichzugerkenner (Windows Mobile)

Strichzugerkenner (Windows Mobile)

Transcriber (Windows Mobile)

Transcriber (Windows Mobile)

Dateimanager

PalmOS bringt “ab Werk” keinen Dateimanager mit. Es können also nicht einzelne Dateien wie am PC verschoben, gelöscht oder kopiert werden. Ausserdem können im RAM nur Dateien gespeichert werden, für die ein entsprechendes Programm am Palm installiert ist.

Bei WindowsMobile gehört der “Datei-Explorer” zum Lieferumfang, mit dem auf sämtliche Ordner und Dateien zugegriffen werden kann. Generell sind die “Innereien” von WindowsMobile für den Nutzer leichter zugänglich als bei PalmOS (dort meist nur über Zusatzprogramme)

Für Umsteiger von PalmOS zu WinMobile (und umgekehrt)

Hinweis: Der folgende Artikel wurde im Rahmen der Umgestaltung meiner Homepage hierher verschoben; er erschien ursprünglich im Oktober 2006.

Dieser Artikel ist für all jene gedacht, die vor kurzem von einem Betriebssystem auf das andere umgestiegen sind oder dies vorhaben. So ein Wechsel ist nicht nur deshalb schwer, weil das neue, unbekannte OS anders zu bedienen ist. Sondern auch, weil man als (evtl. langjähriger) Nutzer der einen Plattform einiges an Software auf seinem Gerät installiert hatte und nun nach entsprechenden Anwendungen für die andere Plattform sucht. Um diese Suche ein klein wenig zu erleichtern, möchte ich hier für verschiedene Programmkategorien Software für beide Plattformen vorstellen.

Diese Aufstellung erhebt allerdings keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit! Wer einen Vorschlag hat, welches Programm ich noch in die Liste aufnehmen könnte, kann mir gerne eine Mail schicken (kontakt “ät” pda-und-co.de).

PIM

Die wenigsten Palm- bzw. PocketPC-Nutzer arbeiten mit den jeweiligen Standard-Programmen. Bei PalmOS-Usern sind Agendus bzw. Datebk beliebte Anwendungen. Für WindowsMobile stellen Agenda Fusion und Pocket Informant leistungsfähige Alternativen zu den mitgelieferten Kalender-, Adress- und Kontaktverwaltungsprogrammen dar.

Outliner

Hier sind auf Seiten von PalmOS die Programme Bonsai und Shadowplan verbreitet. Für WinMobile stehen PocketThinker und ListPro zur Verfügung.

Office

Bei vielen Palms wird Documents To Go bereits mitgeliefert. Damit lassen sich Office-Dokumente am Palm anzeigen und bearbeiten. Als Alternativen bieten sich Mobisystems OfficeSuite und QuickOffice an. Auf Seiten von WindowsMobile gibt es mit TextMaker und PlanMaker mächtige Alternativen zu PocketWord und PocketExcel.

Backup

Mit CardBackup , BackupMan oder Resco Backup lassen sich unter PalmOS Sicherungen des RAM auf die Speicherkarte anfertigen. Unter WindowsMobile beherrschen das Sprite Backup und SPB Backup

Programme für beide Plattformen

Manche Software gibt es in (nahezu) identischer Ausführung für beide Plattformen. Dazu zählen TCPMP , Mobipocket Reader oder AvantGo . Den Foto Viewer von Resco gibt es für Palm und PocketPC , ebenso den Resco Explorer (Palm , PocketPC ). Natara hat von seinem Notiz-Programm DayNotez auch eine Version für PalmOS und WindowsMobile im Angebot. Ebenso gibt es von Megaclock für Palm das vom gleichen Hersteller stammende PocketClock für PocketPC

Smartphone-Marktanalyse (oder: was soll ich kaufen?)

Meinen Xda Cosmo habe ich nun seit 1,5 Jahren im täglichen Einsatz, unterbrochen lediglich durch eine kurze Phase, in der ich den HTC Touch hatte. Oder anders gesagt: es wäre mal wieder Zeit, auf ein anderes Gerät umzusteigen, um den Spieltrieb zu befriedigen.

Doch so leicht ist die Sache nicht. Auch wenn der Cosmo nicht mein absolutes Traumgerät ist, drängt sich auch kein anderes Modell so richtig auf. Denn alle Plattformen haben ihre Macken:

  • PalmOS: mittlerweile stark angestaubtes OS, ebenso antike Hardware
  • Symbian: immer noch kein Kategorien-Sync, vergleichsweise wenig Zusatzsoftware, Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen OS-Versionen und -Oberflächen
  • Windows Mobile: umständliche Bedienung, langsam, wenig Software für die Geräte ohne Touchscreen
  • Blackberry: nur sinnvoll nutzbar mit (kostenpflichtiger) BB-Infrastruktur im Hintergrund
  • iPhone: geschlossenes, von Apple kontrolliertes System; nur mit Knebelvertrag erhältlich (oder im überteuerten Prepaid-Paket)
  • Android: bei uns noch nicht erhältlich, und es muss sich zeigen, ob Google dort genauso “datenschutzfreundlich” ist wie bei Chrome

Kurz zusammengefasst also: Irgendwas ist immer ;)

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Treo Pro schon lieferbar (?)

Der vor wenigen Wochen angekündigte Treo Pro ist offenbar bereits in den Regalen einiger Händler, auch wenn Amazon ihn noch als “vorbestellbar” listet:

Im Online-Shop von Palm wird er zwar in der Übersichtsseite noch mit “Jetzt vorbestellen” beworben, auf der Detailseite kann man dann aber direkt auf “Kaufen” klicken (ob nach Abschicken der Bestellung ein Hinweis auf einen späteren Liefertermin erscheint, wollte ich aus verständlichen Gründen nicht testen)

Für einen wesentlich günstigeren Preis als die 499€ im Palm-Shop gibt’s den Treo Pro mit sofortiger Lieferbarkeit z.B. bei Handhirn.

Wer von euch hat denn vor, den Treo Pro zu kaufen?

Kamera-Anwendungsmöglichkeiten

Mittlerweile hat ja fast jedes Smartphone (und Handy) eine Kamera eingebaut. So ist es auch bei meinem Xda Cosmo. Ich nutze die integrierte Knipse ja insgesamt eher selten, aber hin und wieder ist sie ganz praktisch.

Wie zum Beispiel heute. Da war ich im Ort unterwegs und kam dabei auch an der Post vorbei (bzw. an dem, was von der ehemaligen “richtigen” Poststelle noch übrig geblieben ist). Da ich noch ein Paket daheim stehen habe, das in den nächsten Tagen auf Reisen gehen soll, wollte ich mich kurz vergewissern, dass ich die richtigen Öffnungszeiten im Kopf hatte. Und damit ich auch in Zukunft weiß, wann ich meine Pakete abliefern kann, zückte ich mein Smartphone und fotografierte kurzerhand die Tafel mit den Öffnungszeiten ab.

Ich finde, als “visueller Notizzettel” ist so eine Kamera ziemlich praktisch. Busfahrplan merken? Nö, einfach abknipsen und ich kann bei Bedarf nachsehen. Öffnungszeiten der Post? Moment, ich schau mal eben nach…

Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, die Kamera eines Smartphones oder Handys zu nutzen. Deshalb würde mich interessieren: Nutzt ihr die Kamera eures Geräts? Wie häufig? Und was stellt ihr damit alles an?

Pocket Informant geschenkt

Dank eines Threads bei ppc-welt bin ich auf eine Aktion von “Pocket PC Thoughts” gestoßen: dort gibt es zwei Tage lang das Programm “Pocket Informant” kostenlos.

Ich selbst werde das Angebot nicht wahrnehmen, weil ich schon eine Lizenz für Pocket Informant habe. Wer das Programm noch nicht nutzt, sollte aber zuschlagen.

[Update] Die gleiche Aktion läuft übrigens auch bei “Just Another Mobile Monday“. Auch dort gibt’s Pocket Informant heute (4.1.08) und morgen (5.1.08) geschenkt.

Tuning für den Touch

Nun habe ich es also gewagt und den Touch mit dem BigStorageROM geflasht. Ergebnis: 53,89MB Datenspeicher, davon 47,52MB frei (zuvor 32,46MB/9,47MB frei) und 51,92MB Programmspeicher, davon 23,31MB frei (zuvor 47,90MB/17MB frei).

Ich hatte so meine Bedenken, ob das Ganze gut gehen würde. Aber der Vorgang dauerte keine 10 Minuten und lief ohne Probleme ab. Nach dem Flashen funktioniert der Touch immer noch und mein Puls hat sich auch wieder beruhigt ;)

Anleitung und Download-Quellen findet ihr bei ppc-welt

Ein paar Worte zum HTC Touch

Seit Montag habe ich nun den HTC Touch. Zeit also für ein kurzes Zwischenfazit.

Design/Maße

Mit dem Touch zeigt HTC, wie kompakt ein Smartphone mit aktueller Technik sein kann. Das Gerät ist fast so kompakt wie ein normales Handy und zugleich ein vollwertiger PocketPC. Ich frage mich wirklich, warum ein Treo 680 mit weniger Ausstattung deutlich größer sein muss. Die Verarbeitung des Touch ist sehr gut, da knarzt und wackelt nichts. Das schlichte Design sieht meiner Meinung nach sehr elegant aus. Ich möchte fast sagen: der Touch ist ein kleines Schmuckstück.

Bedienbarkeit

Die Umstellung vom “Vieltastengerät” Xda Cosmo zum (beinahe) “Nulltastengerät” HTC Touch ist enorm und einfach zugleich. Der Touch lässt sich weitestgehend mit den Finger(spitze)n bedienen. Das klappt auch bei kleinen Symbolen und Schaltflächen erstaunlich gut. So braucht man den Stift eigentlich nur zur Texteingabe. Und selbst da gibt es Alternativen, die ich allerdings noch nicht großartig testen konnte: SPB Fullscreen Keyboard und PocketCM Keyboard.

Sonstiges

Nun, so besonders viel konnte ich mit dem Touch noch nicht “spielen”, derzeit habe ich nur die nötigsten Daten und Anwendungen drauf. Und trotzdem (oder gerade deshalb?) macht es wirklich Spaß, mit dem Gerät zu arbeiten. Es liegt gut in der Hand, ist ausreichend schnell und bisher hatte ich auch keinerlei Instabilitäten. Über kurz oder lang werde ich mir wohl das BigStorageROM installieren und auch BatteryStatus werde ich mal probieren, um zu sehen, welchen Geschwindigkeitsvorteil das Hochtakten wirklich bringt.

Insgesamt bin ich zumindest momentan sehr zufrieden mit dem Touch. Weitere Berichte folgen, wenn ich mehr Erfahrungen sammeln konnte.