Welcher Launcher für den Treo?

Den Treo 680 hab ich nun seit ziemlich genau zwei Wochen und ich nutze immer noch den original Palm-Launcher. Langsam wird es also Zeit, dass sich daran etwas ändert.

Doch ich bin etwas unentschlossen, welcher Programmstarter es denn nun werden soll: der gute alte Zlauncher, den ich schon seit TE-Zeiten nutze? Oder was Treo-maßgeschneidertes wie den Treo Launcher? Oder gar was WindowsMobile-mäßiges á la Launch-Anywhere?

Für den Zlauncher spricht, dass ich ihn schon lange nutze und er sich durchaus bewährt hat. Aber am kleinen Treo-Schirm nehmen die Kopf- und Fußzeilen, Tabs und sonstige Symbole eigentlich unnötig Platz weg.

An Launch-Anywhere gefällt mir das Startmenü-Prinzip. Ich müsste eine Anwendung nicht erst verlassen und dann über den Launcher eine andere Software starten, sondern könnte den Programmwechsel direkt aus der Anwendung vollziehen. Und weiterhin die puristische Ansicht des Standard-Launchers genießen.

Von der Existenz des Treo Launchers hab ich heute erst durch den Thread bei Nexave erfahren. Das Programm ist eben auf den Treo und dessen Tastatur zugeschnitten, was es auch durchaus reizvoll macht.

Wie ihr seht, haben alle Programmstarter ihre Vorteile. Momentan tendiere ich aber eher zu Launch-Anywhere oder Zlauncher. Wobei ich für Launch Anywhere zahlen müsste, während ich die Zlauncher-Lizenz schon habe. Doch um mir ein Urteil zu bilden, müsste ich die verschiedenen Alternativen sowieso erst mal testen, denn dazu hatte ich über die Feiertage keine rechte Lust.

Welcher Launcher läuft denn auf euren Treos? Habt ihr vielleicht noch einen “Geheimtipp”?

Sprich mit mir (3)

Was lese ich da heute in den Nexave-News: Voice-Over-IP-Client mobiVoIP fertiggestellt

Neugierig wie ich bin, hab ich mir gleich mal die Software runtergeladen und auf den Palm installiert. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich einen Tungsten C und ich dachte mir, wenn ich da ein Headset einstecke, könnte es mit VoIP klappen.

Es klappt aber aus zwei Gründen nicht:

  • Beim “Test Call” hatte ich nur Rauschen und Piepsen im Ohr. Ausserdem schwankte die Anzeige für Mikro- und Lautsprecherlautstärke ständig durch das ganze Spektrum.
  • Die Software erlaubt zwar kostenlose Telefonate unter mobiVoIP-Nutzern. Aber wenn man einen Account anlegen möchte, geht das nicht, ohne einen der kostenpflichtigen Verträge auszuwählen. Das ist so, als müsste ich, um Skype nutzen zu können, erst mal 10€ Guthaben kaufen, auch wenn ich gar nicht ins Festnetz oder zum Handy telefonieren möchte (und somit gar kein Guthaben brauche)

Grundsätzlich wäre VoIP am Palm sowieso eher eine Spielerei gewesen. Aber mobiVoIP hat mir den Spaß ziemlich schnell verdorben…

Sprich mit mir

B@tze hat mir vor einiger Zeit freundlicherweise eine Einladung zu Google Mail geschickt. Mit dem Google Mail Account lässt sich dann auch “Google Talk” nutzen. Nachdem Steffen immer wieder positiv über diesen Messenger berichtet hat, wollte ich das gestern auch mal probieren und hab mir den Client für Windows runtergeladen und installiert.

Google Talk Client

Kaum hatte ich Google Talk auf dem Rechner, kam in mir auch gleich die Frage auf, ob es da nicht einen Client für den Palm gibt. Schließlich gibt es sowas bereits für Blackberry und PocketPC. Und beinahe hätte ich jetzt geschrieben, dass es für PalmOS keinen Google Talk-Client gibt. Doch dann wurde ich bei Shape Services fündig: IM+ for PalmOS beherrscht neben ICQ, AOL, MSN, Jahoo und Jabber auch Google Talk!

IM+ am Tungsten C

Nach einem ersten kurzen Test kann ich sagen, dass das Programm gut funktioniert. Und mit 19,95 Dollar ist es auch nicht teurer als vergleichbare Messenger.
P.S.: Leider kann die IM+ Version für WinMobile-Smartpones kein Google Talk, jedoch die Java-Version. Ich werde mal testen, wie gut das funktioniert und dann berichten.

Wikipedia 1.8

Nur ein kurzer Hinweis: Version 1.8 der Wikipedia für den Mobipocket Reader ist online. Den Download des 509 MB großen Zip-Files findet ihr auf den Seiten der PUG-NED.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Toem, der sich wieder eine Menge Arbeit damit gemacht hat, die freie Enzyklopädie in ein palmtaugliches Format zu bringen!

Erschüttertes Vertrauen

Mann, musste das ausgerechnet heute passieren? Einen Tag, bevor ich zwei Tage am Stück vom heimischen PC getrennt bin? Und mich auf das Gerät verlassen können muss, das mich grade im Stich gelassen hat?

Ich sehe gerade große Fragezeichen in euren Köpfen: Ja was ist denn bitteschön passiert? Ich werd’s euch erzählen, schon allein, um mir etwas Frust von der Seele zu schreiben ;-)

Ich hab mir nach dem Mittagessen ein kleines Nickerchen gegönnt. Danach hab ich meinen TX, der neben mir am Tisch lag, gepackt, und wollte Blazer starten. Tap aufs Programmsymbol. Der TX verabschiedet sich mit einem schwarzen Bildschirm und anschließendem Softreset von mir. Soweit nichts allzu tragisches. Doch nach dem Reset lande ich durch einen Druck auf die Häuschen-Taste nicht wie gewohnt im ZLauncher, sondern im Standard-Launcher. Und Warpspeed hat sich auch nicht automatisch aktiviert, weil das Display immer noch pfeift. Langsam werde ich unruhig.

Ich möchte aus dem Standard-Launcher heraus den ZLauncher starten. Das geht auch, allerdings begrüßt dieser mich mit der Information, dass er Shareware ist und nur noch 30 Tage lang getestet werden kann. Nach dem Bestätigen mit “OK” stelle ich fest, dass nicht nur die Registrierungsinformation flöten gegangen ist. Sondern auch sämtliche Einstellungen, was Farben, Symbole usw. betrifft. Ich werde langsam nervös.

Ich schreite zum Notebook, fahre es hoch, und lege erst einmal eine Kopie des “Palm”-Verzeichnises an. Man weiß ja nicht, was noch schief geht. Dann sämtliche Conduits auf “Desktop überschreibt Handheld” umgestellt. Mit zittrigen Händen Hotsync-Knopf gedrückt. Mein Adrenalinspiegel steigt nochmal um ein paar Prozent.

Hotsync ist zu Ende. Es erscheint die Meldung “Während des Hotsync-Vorgangs wurde eine oder mehrere Meldungen generiert. Wollen sie das Hotsyc-Protokoll jetzt betrachten?” Ich sehe schon eine Latte von Fehlermeldungen vor mir. “Sämtliche Daten wurden bei dem Versuch, den Handheld zu überschreiben, gelöscht”, oder sowas in der Richtung. Gab aber nur ein paar Meldungen, dass bestimmte Programme schon auf dem Handheld vorhanden seien.

Ich drücke wieder die Häuschen-Taste. Und siehe da, es erscheint tatsächlich der ZLauncher. Sogar im gewohnten Outfit. Ohne Registrierungsaufforderung. Auch die anderen Programme laufen. Adrenalinspiegel sinkt wieder etwas.

Nun bin ich nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber mein Vertrauen ist doch etwas erschüttert. Was mache ich denn, wenn mir das selbe morgen vormittag im Zug passiert? Dann stehe ich ohne Registrierungsschlüssel und Sicherung am Desktop da. Und kann mich mit einem nicht funktionierenden Palm beim PUM in die Ecke setzen…

Ähm, welches Backup-Programm funktioniert nochmal mit dem TX? ;-)

GTD-Template für NoteStudio

Nachdem ich freundlich darum gebeten wurde, eine Vorlage für das GTD-System in NoteStudio zur Verfügung zu stellen, möchte ich dies hiermit tun. Die entsprechenden *.xml-Dateien hab ich in ein Zip-Archiv gepackt, welches ihr von meiner Homepage runterladen könnt->Klick mich!Die enthaltenen *.xml-Dateien könnt ihr ganz einfach über Book->Import Book in NoteStudio importieren.

Falls ihr noch Fragen habt: Einfach einen Kommentar hinterlassen!

Im wesentlichen orientiert sich meine Vorlage übrigens an der von Dr. Volker Kurz, dessen (englischsprachige) Vorlage noch einige weiterführende Erläuterungen enthält.

Wo bleibt Skype für den Palm?

Derzeit bin ich ja schwer begeistert von Skype (wie hier oder hier zu lesen ist). Am Notebook funktioniert das sehr gut, und sogar meine weniger computerbegeisterte Schwester konnte ich von Skype überzeugen.

Was aber definitiv noch fehlt, ist ein Skype-Client für den Palm! Für PocketPCs gibt es sowas ja schon. Wie cool wäre das, wenn man den Palm als Schnurlostelefon innerhalb seines WLAN-Radius nutzen könnte…aber davon dürfen wir Palmianer vorerst mal wieder nur träumen! :(



Note Studio – Die Wiederentdeckung

Durch einen Post im Senior-PUG-Forum wurde ich wieder auf eine Software aufmerksam, die ich vor längerer Zeit schon einmal auf meinem Palm hatte: NoteStudio. Damals hatte ich nur einetwas besseres Notizprogramm gesucht und da war mir NoteStudio etwas zu umfangreich. Durch die Berichte und Anleitungen auf Fannys Blog (Link weiter unten) ermutigt, beschloss ich, dem Programm eine zweite Chance zu geben.

Ich suchte schon länger nach einer Software, mit der ich das “Getting Things Done” (“GTD”)-Prinzip auf den Palm übertragen kann. Bisher war das eher eine Flickschusterei aus den Programmen Bonsai, DayNotez und Agendus. Wobei ich mit dieser Kombination auch nicht alle Bereiche des Systems abdecken konnte. Und es ist wohl überflüssig zu sagen, dass diese Bastellösung alles andere als ideal war und ich somit vieles irgendwie irgendwo verwaltete und regelte, nur nicht mit System.

Doch NoteStudio scheint wie gemacht für GTD. Vor allem die von Allan Green propagierte Projektliste oder eine Struktur zum Ablegen des sogenannten “Referenzmaterials” kann mit NoteStudio einfach realisiert werden. Und noch wichtiger: Alle Daten sind an einem Ort, somit fällt die Springerei zwischen verschiedenen Programmen weg. Lediglich Kalender und Aufgaben verwalte ich noch in Agendus.

Von NoteStudio gibt es auch eine Desktop-Komponente, in der auch Daten eingetragen werde können und mit dem Palm abgeglichen werden.

Das Prinzip von NoteStudio beruht im Wesentlichen darauf, dass nicht nur Textnotizen erstellt werden können, sondern diese auch untereinander verlinkt werden können. So kann man von einer Übersichtsseite durch antippen des Links zu einer Unterseite springen usw. Somit ist man sehr flexibel im Aufbau seines Systems und auch nicht an eine beschränkte Anzahl an Kategorien gebunden, wie das bei vielen anderen Notizprogrammen der Fall ist. Die Notizen werden in NoteStudio in “Büchern” verwaltet, denen (fast) beliebig viele Seiten hinzugefügt werden können.

So sieht z.B. meine Einstiegsseite für das Buch “Getting Things Done” aus:

Die Kategorie “Aufgaben” werde ich löschen, denn wie gesagt verwalte ich diese in Agendus, einfach weil dort mehr Möglichkeiten bestehen (Priorität, Fälligkeit, ggf Alarm).

  • Ins “Archiv” kommen am Ende des Jahres die Aufzeichnungen über wichtige Projekte, auf die ich auch in Zukunft zugreifen möchte (z.B. wenn einmal ein ähnliches Projekt wieder ansteht). Für jedes Jahr wird ein Buch mit dem Titel “Archiv (Jahreszahl)” erstellt und darauf verlinkt.
  • “Personen” enthält private Informationen zu wichtigen Personen aus meinem Freundes-/Bekannten-/Verwandtenkreis. So etwa deren Hobbys oder auch Ideen, was ich ihnen zum Geburtstag oder sonstigen Anlässen schenken könnte usw.
  • “Referenzmaterial” enthält, alphabetisch geordnet, (vermeintlich) wichtige Informationen, wie Online-Artikel, Mails oder sonstige Texte, die für mich relevante Infos enthalten. “Referenzmaterial” ist wieder ein eigenes Buch.
  • “Tagebuch” sollte selbsterklärend sein ;-)
  • In der “Projektliste” sind alle derzeit laufenden Projekte aufgeführt. Von jedem Projektnamen führt ein Link zur Seite des entsprechenden Projekts, auf der alle relevanten Infos dazu stehen
  • “Vielleicht_Irgendwann” enthält Tätigkeiten, die ich eines Tages in der Zukunft gerne machen möchte, die jedoch an keinen festen Termin gebunden sind (Beispielsweise Vorhaben wie “Urlaub in der Toskana machen”; das kann dieses Jahr oder erst in 10 Jahren der Fall sein)
  • “Zielplanung” enthält schließlich die Ziele, die ich bald oder in fernerer Zukunft erreichen möchte

Ein weiterer Vorteil von NoteStudio ist, dass besonders sensible und/oder vertrauliche Seiten und Bücher verschlüsselt werden können:

So können sogar Passwörter abgelegt werden!

Wer sich mit NoteStudio etwas mehr auseinandersetzen möchte, dem kann ich die folgenden Seiten empfehlen:

Und wem “Getting Things Done” nichts sagt, der sollte einmal bei http://www.davidco.com/ vorbeischauen!

NoteStudio ist mit einem Preis von $49,99 (Palm-und Desktopkomponente) nicht gerade ein Schnäppchen, aber sein Geld auf alle Fälle wert, wie ich finde. Und wer das Programm erstmal testen will: Die Demo ist unbegrenzt lange nutzbar, es werden lediglich immer wieder Registrierungsaufforderungen eingeblendet.

Studientauglicher Treo

Seit zwei Wochen sitze ich nun wieder in Vorlesungen und betreibe meine Studien in Wirtschaftsinformatik. Und natürlich musste mein Treo entsprechend an die neuen Anforderungen angepasst werden. Die folgenden Programme habe ich neu installiert:

  • Stundenplan von Konstantin Käfer (Freeware, kleine Spende erwünscht). Eigentlich wollte ich mein gewohntes “UniMatrix” weiter nutzen. Das es meinen Treo jedoch total instabil machte, musste adäquater Ersatz her. “Stundenplan” ist zwar nicht so bunt, erfüllt seine Aufgabe aber sehr gut und vor allem ohne Abstürze.

  • SC-103PU, ein wissenschaftlicher Taschenrechner (ebenfalls Freeware).

  • und schließlich noch Worklog, ein Programm zur Arbeitszeiterfassung. “Hä, Arbeitszeiterfassung für Studenten?”, werdet ihr nun fragen. Ja, damit möchte ich meinen zeitlichen Aufwand für Vorlesungen, Übungen, Lernen etc. protokollieren. Damit ich mich einerseits belohnen kann, wenn ich mal besonders fleißig war bzw. vor Augen geführt bekomme, wenn ich auf der faulen Haut gelegen habe. Kurz: Als Instrument für etwas mehr Selbstdiziplin und -kontrolle.

Und ausserdem nutze ich ein paar “alte” Programme wieder verstärkt: RepliGo für Dokumente aller Art und Bonsai, um eine strukturierte Inhaltsübersicht für die einzelnen Vorlesungen zu erstellen. So ausgestattet kann ja nix schief gehen, oder? ;)

Endlich: RSS für lau!

Was lese ich da in den Nexave-News: “AvantGo mit RSS-Unterstützung”. Ja, mein durchaus geschätzter Newsreader hat nun noch die Möglichkeit spendiert bekommen, RSS-Feeds zu abonieren! Für mich als Viel-Blog-Leser sehr praktisch.

Zu Testzwecken hab ich mal meinen eigenen Feed aboniert (wie selbstsüchtig *g*). Und nach einem ersten HotSync bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Die Darstellung ist gut, es werden (zumindest im Artikeltext) auch Umlaute richtig dargestellt (was z.B. bei QuickNews nicht bzw. äußerst selten klappte). Einziger Nachteil, den ich bisher entdeckt habe: Die Feeds können nicht auf dem Palm aktualisiert werden! Aber vielleicht ändert sich das noch, schließlich ist der Service noch im Beta-Stadium.

Der Hauptvorteil ist jedoch, dass der Spaß nichts kostet (so lange man sein Account-Volumen nicht überschreitet). Andere RSS-Reader wie QuickNews oder mRSS kosten 14 bzw. 17 Euronen!

Übrigens: Die Adresse für den RSS-Feed dieses Blogs ist http://feeds.feedburner.com/BubusWeblog

Nachtrag am 23.10.05: Die Feeds können sehr wohl “unterwegs” aktualisiert werden. Dazu muss jedoch eine aktive Netzwerkverbindung bestehen (z.B. per GPRS). Dies war bei meinem ersten Test nicht der Fall und so wurde mir auch das “Neu laden”-Symbol in der Menüleiste nicht angezeigt. Entschuldigt bitte die unabsichtliche Fehlinformation!

Nachtrag am 24.10.05: Screenshots eingefügt!