Zusatztank

Nächste Woche geht’s wieder an die Uni. Und da ich dort meinen Tablet PC intensiv nutzen möchte, muss er auch entsprechend lange durchhalten. Die 5h, die der Standard-Akku hält, sind zwar gut, aber für einen langen Uni-Tag wird das dann doch eng.

Deshalb habe ich mir einen Reiseakku gegönnt. Dieser wird unten an den TC4400 geklemmt und soll die Akkulaufzeit nahezu verdoppeln. Die Batteriestandsanzeige sagt gerade “8:51h (94%) verbleibend”. Das sollte dann auch für einen langen Tag reichen.

Wann? Wieviel?

So, nun ist es offiziell: es gibt einen neuen Treo, den Treo 680.

Die technischen Daten klingen ganz okay. Aber die entscheidenden Antworten ist Palm schuldig geblieben: Wann erscheint das Gerät? Und wie viel wird es kosten? So lange es dazu keine offiziellen Infos gibt, halte ich meine Begeisterung noch zurück.

Hier noch eine kleine Linksammlung zum neuen Palm-Smartphone:

Nette Fotos überall, aber wie gesagt: wann, zu welchem Preis?

Seltsamer Updatevorgang

Für den iPod ist vor kurzem eine neue Firmwareversion erschienen (1.2). Da ich gerade eben nichts besseres zu tun hatte ;) , hab ich mich an das Update gewagt. Also in iTunes den “Aktualisieren”-Button gedrückt. Doch was passiert? Der iPod wird ausgeworfen und der Fortschrittsbalken dreht sich nur im Kreis, allerdings erscheint auch nach etwa 20 Minuten keine Fehlermeldung oder Hinweis.

Mit einem etwas mulmigen Gefühl (“Hab ich jetzt vielleicht meinen iPod geschrottet?”) schaue ich ins Forum von ipod-fun.de. Und siehe da, es gibt eine Lösung, wenn auch sehr unkonventionell: einfach den iPod kurz abstecken und wieder anstecken. Dann startet das Update und ist nach wenigen Sekunden auch schon fertig.

Übrigens: Meine ganzen Daten waren auch nach dem Update noch auf dem iPod (mache User berichten Gegenteiliges)

Veröffentlicht unter iPod

Warten auf den 12. Oktober

In zwei Tagen soll es ja eine Pressekonferenz von Palm geben und ich hoffe, dass sie da ein paar neue Geräte vorstellen. Vor allem hoffe ich, dass der Treo 680 dabei ist und mit einigermaßen ordentlicher Ausstattung daherkommt. Auch wenn es ein Low-End Modell sein soll, ist es hoffentlich nicht zu sehr “beschnitten”.

Noch mehr hoffe ich aber, dass im Falle der Vorstellung des 680 dieser möglichst bald auch über den großen Teich zu uns kommt, und nicht erst im Frühjahr 2007. Auch wenn ich das Palm durchaus zutrauen würde.

Also schlafen wir noch zweimal, dann wissen wir mehr.

Test beendet

Ich sag’s gleich: Gestern hab ich den Neo wieder aus der Schublade geholt.

Das SDA würde mir zwar als reines “Anzeigegerät” von Kalender, Adressen und Aufgaben genügen. Aber das Füttern mit Informationen ist der große Schwachpunkt; ich will mit T9 einfach nicht zurecht kommen. Da ist mir die Bildschirmtastatur des Neo noch lieber.

Und so kommts, dass der Neo frisch ge-Active-Synct neben mir am Schreibtisch liegt und das SDA wieder zum besseren Handy degradiert wurde. Und daran wird sich erst mal nichts ändern. Erstens muss sich in gut einer Woche zeigen, ob nicht mein Tablet PC manche PDA-Aufgaben übernehmen kann, wenn ich wieder an der Uni bin. Und zweitens warte ich auf die endgültigen Daten des Treo 680. Je nachdem, wie sich diese beiden Dinge entwickeln, kommt ein anderes Gerät ins Haus oder auch nicht. Bis zu dieser Entscheidung dürfte es aber noch 3-4 Wochen dauern. So lange bleibe ich dem Neo auf jeden Fall noch treu. Auch wenn mir das koermit jetzt nicht abnimmt ;)

GTD – neuer Anlauf (5)

Gestern habe ich ja noch darüber gesprochen, dass ich mir eventuell eine Wiki für das “Referenzmaterial” einrichte. Doch vorher wollte ich mal bei den Kollegen vom GTD-Forum anfragen. Und siehe da, es hat sich eine recht interessante Diskussion entwickelt über Wikis, DMS und die Organisation von digitalem Material generell. Auf jeden Fall lesenswert, finde ich.

Reduziert auf’s Wesentliche

Meine Smartphone-Suche scheint ein (vorläufiges) Ende gefunden zu haben. Und die Suche endet ausnahmsweise mal nicht damit, dass ich mir was Neues kaufe. Zumindest für eine Weile.

Momentan mache ich noch einen Probelauf. Am Ende soll die Erkenntis stehen, mit wie wenig PDA ich auskommen kann. Ich teste derzeit, ob ich mit dem SDA alleine auskomme. Es wird lediglich durch einen Notizblock für schnelle Notizen zwischendurch ergänzt. Den simplen DIN A5-Spiralblock, den ich momentan dafür nutze, werde ich bald durch ein edles Moleskine-Notizbuch ersetzen. Ja, ziemlich wenig Technik für einen Freak wie mich.

Damit das SDA als PIM-Gerät sinnvoll einsetzbar ist, musste ich es erst etwas “aufbohren”. Ich installierte Papyrus und inwzischen auch die Testversion von Facade. Mit ersterem lassen sich Termine und Aufgaben sehr gut darstellen, mit letzterem habe ich vom Heute-Bildschirm aus Zugriff auf die aktuellen Termine, Aufgaben und auch auf sämtliche installierte Programme (ich muss mich also nicht mehr durch das Startmenü hangeln). Das SDA sollte somit PIM-mäßig ausreichend ausgestattet sein.

Doch weil ich trotz aller Rückbesinnung auf’s Wesentliche ein technikbegeisterter Mensch bleibe, habe ich natürlich doch die ein oder andere Anschaffung ins Auge gefasst. Einerseits warte ich auf das Erscheinen des XDA Cosmo in Deutschland. Ja, das ist das Smartphone, das mir vom Design her nicht so besonders gefällt. Aber mal sehen, vielleicht bekomme ich es mal in die Finger und es kann mich doch noch überzeugen. Und andererseits überlege ich, ob ich den Neo gegen einen MDA Pro eintauschen soll. Den Pro würde ich dann allerdings nicht als Hauptgerät nutzen, sondern als “Spaßmaschine”. Zum Surfen, Chatten, Videos gucken und dergleichen. Für diesen Multimedia-Krimskrams wäre der größere Bildschirm mit VGA-Auflösung und die Tastatur genau richtig. Und bei den aktuellen Preisen müsste ich für den Pro (fast) nichts draufzahlen, wenn ich dafür den Neo hergebe.

Aber so sicher bin ich mir noch nicht. Es wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen, ob ich mit dem SDA auskomme oder nicht doch wieder den Neo aus der Schublade hole. Ihren Reiz haben beide Geräte…

GTD – neuer Anlauf (4)

Wie versprochen, möchte ich heute erklären, wie ich den Tablet PC in das GTD-System eingebaut habe.

Zuvor möchte ich aber Links zu den bisherigen Artikel zu GTD setzen. Für alle, die nicht regelmäßig mitlesen:

GTD – neuer Anlauf

GTD – neuer Anlauf (2)

GTD – neuer Anlauf (3)

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema, GTD und Tablet PC. Am Tablet nutze ich für GTD momentan zwei Programme: Outlook und OneNote. “Momentan” deshalb, weil vielleicht noch eine dritte Komponente dazukommt. Dazu aber später mehr.

In OneNote habe ich mir einen sog. “Abschnitt” mit der Bezeichnung “Eingangskorb” eingerichtet. Ebenso einen Ordner “Projekte”, der die Unterordner “Studium”, “Pfarrei” und “Privat” enthält. Je nachdem, in welchen Bereich ein Projekt fällt, wird im entsprechenden Ordner ein Abschnitt mit dem Namen des Projekts erstellt. So ein Abschnitt kann nun im Grunde beliebig viele Seiten enthalten. Eine dieser Seiten nenne ich “nächste Schritte”. Dort notiere ich, wie der Name vermuten lässt, die jeweils nächsten Schritte für das Projekt. Auf den anderen Seite sammle ich Material zum Projekt, das können eigene Notizen sein oder Text aus Webseiten usw. Hier zeigt sich deutlich der Vorteil von OneNote: mit dem Programm kann man nahezu alle digitalen Informationen erfassen. Ich kann Text per Copy & Paste einfügen, Bildschirmausschnitte festhalten oder auch Sprachnotizen erfassen.

Im “Eingangskorb” landen die neuen “digitalen Schnipsel”, jede Notiz kommt auf eine eigene Seite. Beim Durcharbeiten kann ich nun die komplette Seite oder auch nur Teile davon in andere Abschnitte verschieben. Mache ich mir z.B. im Eingangskorb eine Notiz zu einem bestehenden Projekt, verschiebe ich beim Durcharbeiten die Seite zum entsprechenden Projekt. Somit habe ich im Projekt-Abschnitt alle Infos beisammen.

Habe ich bei den Projekten die nächsten Schritte notiert, kommt Outlook ins Spiel. Dort trage ich nun die nächsten Schritte in die Aufgabenliste ein. Termine kommen entsprechend in den Kalender.

Das war’s im Grunde auch schon. Die Aufgaben/Kalender werden beim nächsten Sync auf den PDA/Smartphone übertragen und ich habe die aktuelle Aufgabenliste somit immer zur Hand.

Zum Schluss möchte ich noch das Geheimnis um die dritte Komponente lüften. Es geht um die Organisation und Verwaltung des “Referenzmaterials”. Dafür halte ich OneNote nicht so besonders geeignet. Mir kam heute die Idee, das digitale Referenzmaterial in einer persönlichen Wiki zu verwalten. Ich hab mir auch gleich MediaWiki runtergeladen und installiert, getestet hab ich’s allerdings noch nicht. Ich denke, in ein paar Tagen kann ich mehr dazu sagen.