Blog kaputt?

Liebe Leser, heute erreichte mich eine Mail:

in Deinem Blog funktionieren 95% aller Links nicht mehr (404) – und Dein Feed ist auch weg

Ich hab natürlich gleich nachgesehen. Vor ein paar Tagen habe ich ein Update auf die neueste WordPress-Version durchgeführt, welches nicht ganz problemlos ablief. Allerdings konnte ich bei meinem Test vor wenigen Minuten keine Probleme mit irgendwelchen Links feststellen und auch der Feed funktioniert bei mir.

Deshalb meine Frage: hat irgendwer von euch Probleme mit den Links bzw. dem Feed? Wird irgendwas nicht/falsch dargestellt, erscheinen irgendwelche Fehlermeldungen? Schreibt es einfach kurz in die Kommentare zu diesem Eintrag. Danke.

Xda Cosmo – die Smartphone-Flunder

Seit knapp zwei Wochen habe ich nun das (den?) Xda Cosmo. Wie bereits angekündigt möchte ich etwas ausführlicher über das Gerät berichten.

Dass ich das Cosmo überhaupt gekauft habe, war mehr oder minder Zufall. Denn eben jener Zufall wollte es, dass ich bei ebay über ein sehr günstiges Angebot stolperte. Der Preis von 222€ (normalerweise zahlt man locker 350€) für ein Neugerät war einfach zu verlockend. Zugegeben, gewisse Zweifel hatte ich schon, ob ich nicht auf ein unseriöses Angebot hereinfallen würde. Aber da der Anbieter schon länger bei ebay aktiv ist, nur positive Bewertungen hat und seine Adresse in der Artikelbeschreibung angegeben hat, wähnte ich mich halbwegs in Sicherheit. Und es ging dann auch alles gut, schon zwei Tage nach meiner Bestellung klingelte der DPD-Mann an der Tür und überreichte mir das Paket mit dem Cosmo.

Nun war ich gespannt, wie das Cosmo “in Echt” wirken würde. Denn auf den offiziellen Produktfotos hatte es mich designmäßig eher abgeschreckt. Aber es stimmt, was schon einige Besitzer in Foren geschrieben haben: auf den Bildern sieht es wirklich schlimmer aus, als es ist. Ich meine, vom Design und der Optik her gewinnt das Cosmo nicht unbedingt einen Preis, es ist aber auch nicht wirklich häßlich.

Wen das Cosmo rein optisch nicht überzeugt, den sollte es durch die gute Verarbeitungsqualität beeindrucken. Das Gerät liegt gut in der Hand und macht einen stabilen Eindruck. Einzige Schwachstelle aus meiner Sicht ist die Gummi-Abdeckung für den USB-Anschluss an der Unterseite. Ich weiß nicht, wie oft man den auf- und zuklappen kann, bis der Gummi irgendwann ausleiert, abreißt oder bricht.

Der große Tumpf des Cosmo ist seine geringe Dicke, mit gerade einmal 13mm ist es fast einen ganzen Zentimeter dünner als ein Treo 680. Und verschwindet somit ohne große “Beule” in der Hosentasche.

Der Bildschrim kann mit knackigen, satten Farben und scharfer Darstellung überzeugen. Er ist mit 2,4″ ein paar Millimeter größer als bei anderen Smartphone-Edition-Geräten. Auch im Freien und bei Sonnenlicht ist das Display noch ablesbar.

Die Tastatur hat einen guten Druckpunkt, es lässt sich gut damit tippen. Allerdings könnten Personen mit dicken Fingern etwas Probleme haben, denn die Abstände zwischen den Tasten sind nicht allzu groß ausgefallen. Etwas ungünstig ist auch die Eingabe von Umlauten: über die “Sym”-Taste ruft man eine Auswahl von Sonderzeichen auf und wählt über das Navigationspad das gewünschte Zeichen aus, das dann eingefügt wird. Das ist z.B. beim Treo besser gelöst. Das Cosmo wird mangels Touchscreen komplett über die Tastatur bedient, was ich als Anhänger der Einhandbedienung sehr positiv finde. Mir fehlt der Touchscreen jedenfalls nicht wirklich. Um in Webseiten oder sonstigen Dokumenten zu scrollen, kann man neben dem 5-Wege-Navigator auch die “JOGGR” getaufte berührungsempfindliche Leiste an der rechten Seite neben dem Bildschirm nutzen. Diese Leiste wird von manchen gehasst, von anderen geliebt. Ich persönlich habe sie deaktiviert, weil man einfach zu oft versehentlich dran kommt.

Die Qualität des Telefonteils ist gut. Ich hatte bisher noch keine Probleme, meinen Gesprächspartner zu verstehen und auch die Gegenseite hat sich bisher nicht beklagt. Was den Empfang angeht, kann ich keinen besonderen Unterschied zu meinen bisherigen Handys und Smartphones feststellen.

Nun zu den inneren Werten: Das Cosmo hat 64MB RAM und 128 MB Flash, im Vergleich dazu das Qtek 8500 mit 64MB RAM und 64MB Flash. Das Cosmo hat also ganze 64MB mehr Speicher für Daten. Die Geschwindigkeit der beiden Geräte ist etwa gleich, der Prozessor des Cosmo ist schließlich auch nur 6MHz schneller als beim Qtek. In der Praxis bedeutet das, dass die am häufigsten benutzen Programme sowieso ständig im Hintergrund laufen und somit ohne Verzögerung bereit stehen. Ansonsten vergehen 1-3 Sekunden beim Programmstart, je nach Anwendung.

Ein weiteres Ausstattungsmerkmal des Cosmo ist das integrierte Wlan. Das Verbinden mit meinem heimischen Funknetz klappte in kürzester Zeit ohne Probleme. Die Übertragungsgeschwindigkeit bei Wlan ist natürlich einen ganzes Stück schneller als bei einer GPRS-Verbindung. Somit macht Surfen wirklich Spaß und man kann auch mal eine nicht pda-optimierte Seite ansteuern. Zumal die Darstellung von Webseiten im InternetExplorer meiner Meinung nach sehr gut ist.

Die integrierte Kamera mit 1,3 MP ist sicherlich kein Digicam-Ersatz, macht aber durchaus brauchbare Schnappschüsse. Vor allem bei etwas ungünstigen Lichtverhältnissen, etwa in dunklen Räumen, werden die Bilder deutlich besser als beim Qtek 8500, das die selbe Auflösung bietet.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir mit dem Cosmo ein Glückstreffer gelungen ist. Das Gerät ist gut ausgestattet, gut verarbeitet, kompakt und für 222€ ein wirkliches Schnäppchen. Auch wenn das Softwareangebot für die Smartphone-Edition bei weitem nicht an die des “großen” WindowsMobile oder PalmOS herankommt, kann es (teils mit Zusatzsoftware) doch alles, was ich tagtäglich brauche: Kalender, Adressen, Aufgaben, Notizen, Mails, Internet und Telefonie, daneben auch Multimedia wie Musik, Fotos und Videos. Also im Grunde all das, was ein Smartphone können muss.

Wie es scheint, habe ich vorerst mein “Traumgerät” gefunden. Ein Smarphone mit QWERTZ-Tastatur, kompakten, hosentaschentauglichen Maßen und guter Ausstattung. Meinen T3 nutze ich inzwischen kaum noch, und meine anderen beiden Smartphones, SDA und Qtek 8500, werden wohl bald einen neuen Besitzer bekommen.

Palmsonntag – ein Reisebericht

Vor etwa einer halben Stunde bin ich aus Frankfurt zurück gekommen. Im Zug habe ich die folgenden Zeilen getippt, die ich noch schnell online stelle, bevor ich mich endlich auf’s Ohr haue:

Regensburg, 10:29 Uhr: Mein Zug Richtung Frankfurt fährt ab. Noch 4,5 Stunden bis zum Palmsonntags-Treffen

Frankfurt Hauptbahnhof, 13:36 Uhr: In Frankfurt wäre ich schon mal, nun gilt es nur noch, die Location der PUG Frankfurt zu erreichen. Vor dem Fahrkartenschalter überfällt mich eine gewisse Ratlosigkeit: welches Ticket ist das richtige für mich? Na gut, probieren wir es mal mit einem “Einzelticket Frankfurt”. Mit der Tram Linie 16 geht es nach Ginnheim.

Frankfurt, Restaurant Adler, 14:50 Uhr: ich betrete den für das Palmsonntags-Treffen reservierten Raum und Gerd von der PUG Frankfurt empfängt mich mit einem freundlichen Handschlag.

Um 15:10 Uhr eröffnet Peter alias McPalmi offiziell das Treffen und gibt das Kuchenbuffet frei. Der Palm-Kuchen ist der große Renner, jeder muss einmal ein Stück davon probieren.

Anschließend herrscht gewohnte PUG-Atmosphäre: Geräte werden hergezeigt, Erfahrungen ausgetauscht. Besonderes Interesse besteht an diesem Nachmittag an den Tablet PCs, die tapf und ich dabei haben. Sogar gestandene Mac-User sind von den Möglichkeiten der Stifteingabe begeistert (gell, Steffen?).




Nicht zu übersehen ist das PUGcast-Team in ihren knallorangen T-Shirts. Mal sehen, was sie in der nächsten Ausgabe über den Palmsonntag zu berichten haben.Als Höhepunkt des Treffens findet noch eine kleine Verlosung statt. Oder sagen wir besser Gewinnspiel, denn gewinnen kann man nur dann etwas, wenn man die Fragen von McPalmi richtig beantworten kann. Und dazu ist teilweise richtiges Palm-Knowhow gefragt. Ich hatte dieses Mal auch das Glück (und Wissen) auf meiner Seite und durfte eine PalmOS-Collection mit nach Hause nehmen.Wer bei der Verlosung nichts gewonnen hatte, musste aber trotzdem nicht mit leeren Händen gehen. Denn die SPUG hatte einen großen Karton mit Artikeln zur Verfügung gestellt. Neben Mousepads gab es z.B. Kullis, Flaschenöffner und Eiskratzer (der nächste Winter kommt ja bestimmt).Viel zu schnell verging die Zeit und ich musste gegen 19:30 Uhr aufbrechen, um rechtzeitig meinen Zug zu erwischen. Wie sich am Bahnhof herausstellen sollte, hätte ich auch noch eine halbe Stunde länger bleiben können, denn so lange hatte der Zug dann Verspätung.

Glücklicherwiese erwischte ich trotzdem noch meinen Anschluss in Nürnberg und kam halbwegs pünktlich in Regensburg an.Insgesamt hat sich der Weg und die Mühe gelohnt, es war ein sehr schöner und gelungener Nachmittag/Abend. Vielen Dank möchte ich den Organisatoren Gerd und Peter sagen, die dieses Treffen auf die Beine gestellt haben. Und wer weiß, vielleicht bin ich nächstes Jahr wieder dabei…

Nachtrag: weitere Berichte über das Palmsonntags-Treffen gibt’s bei Skybert
und der PUG Frankfurt.