Erste Eindrücke vom Mac

Nach einer guten Woche mit meinem iBook möchte ich mal meine Eindrücke zum Gerät und zu MacOS schildern. Ich schreib einfach mal drauf los, die Reihenfolge der Punkte hat keinerlei Bedeutung.

  • Programme installieren: ist beim Mac meistens gar nicht notwendig. Die meisten Programme kommen als sog. “.dmg”-Datei. Diese bindet man als virtuelles Laufwerk im Finder (das Gegenstück zum Explorer unter Windows) ein. Um das Programm zu “installieren”, zieht man die Programmdatei(en) einfach in das “Programme”-Verzeichnis. Fertig.
  • Fenster und Programme: auch hier eine mehr oder weniger große Umstellung. Bei Windows ist ja gewissermaßen das Fenster das Programm; schließt man das Fenster mit dem roten “X”, beendet man auch das Programm. Bei MacOS ist das anders: ein Klick auf das rote “X” schließt nur das Programmfenster, das Programm selbst läuft im Hintergrund weiter. Um das Programm vollständig zu beenden, drückt man “Apfel”+Q
  • Tastenbelegung, Teil 1: Für Windows-User ungewohnt: das “@” ist nicht beim Q, sondern beim L. Man drückt nicht Alt gr+Q, sondern Alt+L.
  • Tastenbelegung, Teil 2: Es gibt keine “Entf”-Taste! Mit “Fn”+”Backspace” erhält man die Funktion der “Entf”-Taste.
  • Exposé versus Taskleiste: Während man bei Windows normalerweise über die Taskleiste zwischen den Programmen bzw. Fenstern wechselt, macht man das bei MacOS über “Exposé”. Hier werden alle offenen Fenster auf dem Bildschrim gleichzeitig angezeigt und man kann zum gewünschten Fenster wechseln. Sehr angenehm ist das in Verbindung mit den “aktiven Ecken”. Einmal mit dem Mauszeiger in die entsprechende Ecke des Bildschirms fahren, und schon erscheinen per Exposé die aktiven Fenster. Oder der Desktop. Oder das “Dashboard”. Für jede Ecke kann man das individuell einstellen.
  • Stabilität, Geschwindigkeit: Bisher hatte ich keine Abstürze, Freezes oder ähnliches. Wobei ich das iBook auch (noch) nicht besonders intensiv nutze. Die Geschwindigkeit ist beim Surfen, Texten und wenig umfangreicher Bildbearbeitung okay.
  • Klappe zu, Mac aus: sehr schön ist die Funktion, dass das iBook beim Zuklappen des Displays automatisch in den Ruhezustand wechselt. Und noch besser ist, dass es nach dem Aufklappen des Deckels in wenigen Sekunden wieder einsatzbereit ist.

Das waren einige meiner bisherigen Eindrücke. Ob der Mac nun besser ist als ein Windows-Rechner, das mag ich (noch) nicht zu beurteilen. Erst einmal ist eben manches anders, daran muss man sich gewöhnen. Wobei mir die Umstellung doch relativ leicht gefallen ist. Ich kann nur sagen: bisher macht mir der Mac deutlich mehr Spaß als Sorgen, und ich hoffe, das bleibt auch so.

2 Gedanken zu “Erste Eindrücke vom Mac

  1. Die “Entf”-Taste würde ich sehr vermissen, da ich mit der relativ oft arbeite.
    Klappe zu, Mac aus. Hmm, kenn ich aus der Windows Welt auch.

  2. Das mit Fn Backspace habe ich die letzten Tage beim MacOS Ausprobieren noch gar nicht herausgefunden – immer diese wichtigen Kleinigkeiten. Sonst geht es mir wie dir, es macht einfach Spaß und ich entdecke täglich Neues – insbesondere das Dashboard und die Möglichkeiten durch Widgets. Dir weiterhin viele neue Erkenntnisse beim Ausprobieren.