Mit dem Tablet an der Uni (1)

Ja, das wird schon wieder so eine Fortsetzungsgeschichte… ;)

Da ich nun meinen Tablet PC endlich produktiv einsetzten kann, möchte ich in unregelmäßigen Abständen von meinen Erfahrungen mit dem TC4400 an der Uni berichten. Im ersten Teil stelle ich mal meine Konfiguration vor.

Software:

Hier nutze ich hauptsächlich die Programme “PDFAnnotator” und das Windows Journal. Der PDFAnnotator erlaubt es mir, in PDFs handschrifltiche Notizen zu machen. Somit muss ich meine Skripte nicht mehr ausdrucken und hab ausserdem alle Skripte ständig zur Verfügung.

Mit Windos Journal erfasse ich die handschrifltichen Notizen, die ich während der Vorlesungen mache, in denen es keine vorgefertigten Skripte gibt. Hier ersetzt der Tablet PC also den Notizblock. Für Mitschriften könnte ich zwar auch OneNote nutzen, aber beim Journal habe ich den Vorteil, dass ich die Dateien leicht anderen zur Verfügung stellen kann, denn dafür gibt es den kostenlosen Journal-Viewer.
Ausserdem hab ich noch einen VPN-Client unserer Uni installiert, der es mit erlaubt, das WLAN-Netz zu nutzen.

Systemkonfiguration:

Damit es sich mit dem Tablet angenehm arbeiten lässt, habe ich ein paar Systemeinstellungen angepasst. Einerseits das Startmenü, in das ich die wichtigsten Programme gepackt habe (das geht übrigens so: Rechtsklick auf das Programmsymbol->an Startmenü anheften; wusste ich bis vor kurzem nicht). Andererseits habe ich die Energieeinstellungen von XP angepasst: Der Ein/Ausschalter fährt das System nicht herunter, sondern bringt es nur in den Standby-Modus. Vom Standby wird nach einer Stunde automatisch in den Ruhezustand gewechselt. Heruntergefahren wird das System somit fast gar nicht mehr.

Diese Einstellungen haben den Vorteil, dass ich das Gerät am Morgen nur aus dem Ruhezustand hochfahren muss, was deutlich schneller geht als ein vollständiger Bootvogang. Nach Ende der Vorlesung betätige ich einfach den Ausschalter, der Tablet geht in den Standby. Bei Beginn der nächsten Vorlesung muss er nur aus dem Standby aufwachen, was in wenigen Sekunden passiert ist. Somit ist der Rechner genauso schnell einsatzbereit wie ein Notizblock. Und die Akkulaufzeit leidet auch nicht zu sehr.

5 Gedanken zu “Mit dem Tablet an der Uni (1)

  1. ich find es gut, dass du über den Alltag mit dem Tablet PC berichtest, weil ich mir eventuell auch einen anschaffen will. hier kann ich über vor- und nachteile von Tablet PC mich informieren. also mach weiter…

  2. wie groß ist denn den akku verbrauch in den von dir berichteten ruhezuständen? eine genaue aufschlüsselung wäre wirklich hilfreich.

  3. @Zwif:

    so genau hab ich das noch nicht beobachtet. Ich schaffe mit einer Akkuladung locker zwei mal 1,5h Vorlesung mit etwa 30Min. Pause (Standby) dazwischen. Danach ist mein Akku aber auch nicht völlig leer.

    Ich werde die nächsten Tage mal ein Auge darauf werfen und ausführlicher berichten.

  4. Pingback: Mit dem Tablet an der Uni (3) at pda-und-co.de/blog

  5. Pingback: PDF Annotator zum halben Preis am 15.10.08 at pda-und-co.de/blog