Unterwegs mit dem Palm – Teil 4: “Was ist denn das?” und Akkuprobleme

“Was is’n des?” “Ein Palm!” “Und was kann man damit machen?” “Naja, die Bilder aus der Kamera hier anschauen, Adressen verwalten, Mails schreiben, MP3s hören, Videos anschauen, Word- und Excel-Dokumente bearbeiten…” “Kann man auch Spiele spielen?” “Ja, freilich!” “Boah, is ja geil!”
Solche oder so ähnliche Szenen haben sich immer dann abgespielt, wenn ich vor den Kids meinen T3 gezückt und irgendetwas damit gemacht habe. Am meisten Verwunderung löste ich aus, als ich mit meiner Infrarottastatur ankam, um einen Text in ein Word-Dokument einzugeben. “Is die aus einem Notebook?” “Ne, die kann man zusammenklappen, die ist für unterwegs.” “Aha!” Spätestens hier wurde mir bewusst, dass man als Palm-Nutzer irgendwie immer noch ein “Exot” ist. An Notebooks haben sich die Leute gewöhnt, auch MP3-Player sind quasi alltäglich, von Handys gar nicht zu reden. Aber so ein kleines Ding, das eine “echte” Exceltabelle anzeigen kann? Noch nie gesehen!
Immerhin waren die Kids dann einigermaßen begeistert vom Palm. Ich konnte ihnen die Bilder meiner Digicam in “groß” zeigen oder die Videofähigkeit demonstrieren. Und auch in der Leiterrunde konnte ich weiterhelfen, als niemand, außer der Wikipedia, die Frage nach den Farben der Olympischen Ringe mit Sicherheit beantworten konnte.
Aber auch ich selbst war froh, einen Palm bei mir zu haben. Er begleitete mich durch den ganzen Tag: Als Wecker am Morgen, Fotobetrachter, Taschenrechner und Mobile Office am Tag und als Mail-Maschine am Abend. Diese ungewohnt intensive Nutzung zeigte dann aber auch eine Schwäche des T3 auf: Der Akku musste doch recht oft geladen werden! Das war zwar kein Problem, da ich ja ein Ladegerät dabei hatte. Aber in dieser Zeit konnte ich den Palm halt nicht wirklich nutzen. Das waren die Momente, in denen ich gerne ein Power To Go gehabt hätte. Ich überlege ernsthaft, mir doch noch eines zu kaufen. Eines weiß ich aber sicher: Die Akkulaufzeit eines PDAs sollte man im Hinblick auf die Alltagstauglichkeit nicht unterschätzen!
Abschließend bleibt zu sagen: Ein Palm kann auch eine Reise angenehmer gestalten und es hat sich wieder einmal gezeigt, wie sehr ich schon an solch ein Gerät gewohnt bin. Meinen Palm möchte ich einfach immer und überall dabei haben, auch wenn ich dafür komisch angeschaut werde…

Ein Gedanke zu “Unterwegs mit dem Palm – Teil 4: “Was ist denn das?” und Akkuprobleme

  1. Pingback: pda-und-co.de/blog » Blog Archiv » Mehr Power für den Palm