Die Büchse der Cebit

Ich hätte es ja ahnen können: da bin ich einerseits von meinem Palm etwas gelangweilt. Und andererseits gibt es auf der Cebit die neuesten Technik-Trends und -Spielzeuge zu sehen. So, nun müsst ihr nur 1 und 1 zusammenzählen.

Genau, den Bubu juckt es mal wieder in den Fingern. Dieses Mal schreit die innnere Stimme nicht (bzw. nicht so laut) nach einem neuen Palm. Sondern mir geht es eher wie B@tze, mich faszinieren die Geräte jenseits des Tellerrands. Besonders ein Stück Technik hat es mir beim Cebit-Rundgang angetan:

Das Nokia E61. Vollständige Tastatur, großes Display, vollständige Einhandbedienung. Wifi, UMTS, Office-Unterstützung, Sprachwahl…und ein schlichtes, ansprechendes Design. Da es mit Symbian-Betriebssystem läuft, können auch jederzeit Zusatzprogramme installiert werden.

Das E61 hat mir wesentlich besser gefallen als die WinMobile-Geräte, die ich in der Hand hatte. Das Qtec 9100 (hierzulande wohl eher bekannt als MDA vario) ist mit der ausziehbaren Tastatur und kompakten Maßen noch recht weit oben auf meiner “würde ich gerne mal ausführlicher testen”-Liste. Zumal bei diesem Gerät eine relativ passable Einhandbedienung möglich ist (zumindest war das während der 5 Minuten, die ich getestet habe, so). Das BenQ P51, ebenfalls mit WinMobile, ist schon ein Stück größer (v.a. länger), die Tastatur muss aber nicht erst ausgefahren werden. Noch dazu hat es integriertes GPS, was für mich persönlich aber weniger ein Kaufgrund wäre. Eher schon, dass bei diesem Smartphone die Einhandbedienung noch am besten geklappt hat.

Ich muss zugeben, inzwischen reizt mich der Smartphone-Gedanke wieder etwas mehr. Auch wenn ich seit Treo-Zeiten eigentlich eines besseren belehrt worden sein sollte. Schließlich bin ich mit der bestehenden Kombi aus TX und K700i zufrieden, sonst hätte ich die Geräte auch nicht schon seit 4 Monaten im Einsatz. Aber gerade diese monatelange Zufriedenheit ist es, die mich momentan sehr anfällig für Neuanschaffungen macht. Ich hab einfach Lust, ein neues, anderes “Spielzeug” auszuprobieren. Dabei muss der Palm nicht mal unbedingt auf der Strecke bleiben. Vielleicht kehre ich sogar nach wenigen Tagen oder Wochen reuhmütig zurück. Aber der Gedanke, dass mein aktuelles Gerät vielleicht doch nicht das Non-plus-ultra ist, und der mit dem Cebit-Besuch wiedererwachte Spieltrieb lassen mich derzeit mal wieder ruhelose Nächte durchleben. Wenn die Büchse der Pandorra einmal geöffnet ist…

Ein Gedanke zu “Die Büchse der Cebit

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