Probleme mit der Kommentarfunktion behoben

Da wundere ich mich, warum sich überhaupt keiner für meine kleine Verlosung zu interessieren scheint…und muss nun erfahren, dass es an der nicht funktionierenden Kommentarfunktion lag (Danke an zefanja für den Hinweis).

Das Problem lag wohl an der AJAX-Kommentarfunktion meines Themes. Nach dem Umstellen auf die “normale” Kommentarfunktion und weniger scharfen Regeln für Kommentare sollte ein Kommentieren jetzt wieder möglich sein.

Stellt sich jetzt die Frage, was ich mit der faktisch nicht stattgefundenen Verlosung machen soll. Die Teilnahmefrist verlängern, damit jeder noch einmal die Chance hat teilzunehmen? Oder das Shirt direkt zefanja geben, der als Einziger auf die Idee kam, mich über die fehlerhafte Kommentarfunktion zu informieren?

Ubuntu vs. Mandriva auf dem Samsung NC10

Vor wenigen Tagen ist Mandriva 2009.1 erschienen. Die Distribution untersützt nach eigenen Angaben zahlreiche Netbooks, darunter auch das Samsung NC10, welches ich besitze. Ebenso soll die aktuelle Ubuntu-Version, Jaunty Jackalope, recht gut mit dem NC10 zusammenarbeiten. Ich wollte diese Aussagen einmal selbst überprüfen und habe die Live-CDs von Mandriva und (K)Ubuntu gegeneinander antreten lassen.

Mandriva One 2009.1 mit KDE

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter und Standby, Webcam
  • Funktioniert nicht: Bluetooth, Sondertasten für Stummschalten, Bildschirmhelligkeit rauf/runter und Energieanzeige (Fn+F2)

Mandriva One 2009.1 mit Gnome

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter, Stummschalten, Bildschirmhelligkeit rauf/runter und Energieanzeige, Webcam
  • Funktioniert nicht: Bluetooth

Kubuntu 9.04

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter und Standby, Bluetooth, Webcam
  • Funktioniert nicht: Sondertasten für Bildschirmhelligkeit rauf/runter, Stummschalten und Energieanzeige

Ubuntu 9.04

  • Funktioniert: Sound, Wlan, Bluetooth, Sondertasten für Lautstärke rauf/runter, Stummschalten, Bildschirmhelligkeit rauf/runter, Energieanzeige, Standby, Webcam
  • Funktioniert nicht: -

Es gibt ein paar Dinge, die bei allen Distributionen funktionieren bzw. nicht funktionieren:

  • Funktioniert überall: Sondertaste zum Sperren des Touchpads (Fn+F10) sowie die Numlock-Taste (Fn+F11)
  • Funktioniert nirgends: Sondertaste zum Abschalten des Wlans (Fn+F9) sowie die Sonderfunktionen auf F3, F4, F5, F7, F8

Ein Hinweis noch zur Einstellung der Displayhelligkeit: Damit das auch im Akkubetrieb unter Linux funktioniert, muss eine kleine Änderung im BIOS vorgenommen werden (beim Start F2 gedrückt halten): Im Tab “Boot” bei der Option “Brightness Mode Control” auf “User Control” umschalten. Sonst bleibt das Display im Akkubetrieb im untersten Bereich der Helligkeit “hängen”.

Fazit

Ich bin etwas enttäuscht von Mandriva. Denn das Versprechen, das Samsung NC10 zu unterstützen, kann Mandriva nur teilweise erfüllen. Besonders ärgerlich aus meiner Sicht ist die fehlende BT-Unterstützung. Mir ist es zumindest nicht gelungen, meine BT-Maus unter Mandriva zu verbinden.

Wie es geht, zeigt hingegen Ubuntu. Hier funktioniert auch BT out-of-the-box und ebenso die wichtigsten Sondertasten. Kubuntu macht ebenfalls eine bessere Figur als Mandriva, kommt aber nicht ganz an Ubuntu heran.

Für mich bedeutet das, dass nun Ubuntu neben XP auf dem Samsung NC10 installiert ist, wo es bislang auch gute Dienste verrichtet.

Verlose “Zensursula”-Shirt – Petition gegen Netzsperren

Vorletzte Woche habe ich mir auch so ein “Zensursula”-Shirt bestellt. Wie ich feststellen musste, allerdings eine Nummer zu groß. Ich weiß, ich könnte es zurückschicken, doch ich habe mich dazu entschieden, es einfach zu verschenken bzw. zu verlosen.

Das T-Shirt ist das Modell “Zensursula AA Bio Shirt Men” in Größe XL (angeblich figurbetont, mir aber deutlich zu weit). Hab’s nur einmal anprobiert, ist also noch wie neu.

Damit jeder die Chance hat, das Shirt zu bekommen, werde ich es verlosen: Wer teilnehmen will, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag.  Unter allen, die bis zum 9. Mai 2009 einen Kommentar hinterlassen haben, verlose ich das T-Shirt. Wichtig: gebt eine gültige Mailadresse im Formular an, denn die Gewinnerin/den Gewinner werde ich über diese Mailadresse kontaktieren. Eure Mailadressen gebe ich nicht weiter und werde sie auch nur für diese Verlosung verwenden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Und wo wir schon beim Thema sind: derzeit läuft eine Online-Petition gegen die geplanten Netzsperren. Der Zulauf scheint gewaltig, derzeit (5.5.09, 23:00 Uhr) sind es schon über 27000 Unterzeichner, gestern nachmittag waren es erst 3000. Doch da geht sicher noch mehr, oder? Je mehr Unterzeichner die Petition findet, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie tatsächlich etwas bewirkt.

Eee als Home-Server: Feste IP, Netzwerkdrucker per CUPS einrichten

Nachdem der Eee per Wake on Lan gestartet und mit SSH aus der Ferne gesteuert und administriert werden kann, soll es nun darum gehen, wie der Server eine feste IP bekommt und ein angeschlossener Drucker im Netzwerk freigegeben und von den Clients eingebunden wird.

Feste IP-Adresse zuweisen

Sofern der Server nicht schon bei der Installation eine feste IP-Adresse zugewiesen bekommen hat, ist es jetzt höchste Zeit, das nachzuholen. Eine feste IP ist notwendig, da sich die Clients darauf verlassen, dass der Server unter einer bestimmten, meist in irgenwelchen (Programm-)Einstellungen festgelegten Adresse erreichbar ist. Würde sich die IP jeden Tag ändern, müsste man etwa die Einstellungen für den Netzwerkdrucker am Client auch jeden Tag ändern.

Doch wie bekommt der Eee nun eine feste IP? Ganz einfach, indem man die Datei

/etc/network/interfaces

bearbeitet. Der Eintrag sollte etwa folgendermaßen aussehen:

iface eth0 inet static

address 192.168.1.10

netmask 255.255.255.0

gateway 192.168.1.1

Dabei ist der Wert hinter “address” die IP, über die der Server von nun an erreichbar sein soll. Hier aufpassen, dass sich der Wert nicht mit den Adressen überschneidet, die der Router dynamisch vergibt! Die IP hinter “gateway” ist die IP-Adresse des Routers.

Damit die Änderungen gültig werden, noch den Befehl

sudo /etc/init.d/networking restart

eingeben, und der Server sollte unter der neuen, festen Adresse erreichbar sein. Folglich muss auch die SSH-Verbindung neu aufgebaut werden.

CUPS installieren und einrichten

Für die Freigabe eines Druckers im Netzwerk ist unter Linux CUPS zuständig. Um CUPS nutzen zu können, müssen noch die Pakete

cups

cups-bsd

openprinting-ppds

cupsys-driver-gutenprint

und falls man einen HP-Drucker nutzen möchte

hplib

hpijs

installiert werden.

Die weitere Einrichtung von CUPS kann recht komfortabel über ein Webinterface vorgenommen werden. Damit das funktioniert, muss erst noch die entsprechende Einstellung mit

sudo cupsctl –remote-admin

gesetzt werden. Nun kann das Webinterface im Browser über http://<Server-IP>:631 vom Client aus aufgerufen werden.

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Kampf der Live-CDs

Von meinen Problemen mit der Bildschirmauflösung und der “Geistermaus” unter Ubuntu hatte ich bereits berichtet. Die Bildschirmauflösung am externen Monitor konnte ich mittlerweile korrekt einstellen, wenn auch nur über einen Umweg. Am externen Monitor lässt sich eine höhere Auflösung als beim internen Tablet PC-Display nämlich nur dann einstellen, wenn die Option “Displays spiegeln” in den Monitoreinstellungen deaktiviert ist.

Nun interessierte es mich, ob dieses Problem nur bei Ubuntu besteht oder vielleicht ein generelles “Linux-Problem” darstellt. Ich machte deshalb die Probe auf’s Exempel mit verschiedenen Live-CDs. Der Testaufbau war dabei folgender: Mein Tablet PC, ein HP TC4400 stand mit geschlossenem Displaydeckel in der Dockingstation, an der mein TFT per VGA-Kabel und die Maus per PS/2 angschlossen sind. Die CDs starten von einem externen USB-Laufwerk.

Interessant waren für mich zwei Punkte: würde die Displayauflösung des TFT gleich korrekt erkannt? Und macht sich der Mauszeiger selbstständig oder nicht? Hier die Ergebnisse:

  • OpenSuse 11.1 mit KDE: Die Bildschirmauflösung wurde auf Anhieb korrekt erkannt, die Maus funktionierte problemlos
  • Fedora 10 mit Gnome: Die Bildschirmauflösung wurde nicht korrekt erkannt, beim Umstellen der Auflösung blieb das untere Panel in der Bildschirmmitte “hängen”; die Maus funktionierte problemlos
  • Kubuntu 9.04 RC: Die Bildschirmauflösung wurde nicht korrekt erkannt, die Maus funktionierte überhaupt nicht.
  • Ubuntu 9.04 RC: Die Bildschirmauflösung wurde nicht korrekt erkannt, der Mauszeiger sprang wie von Geisterhand herum, besonders häufig springt er spontan in die rechte untere Bildschirmecke
  • Ubuntu 8.10: Die Bildschirmauflösung wird nicht korrekt erkannt, die Maus funktioniert problemlos
  • Mandriva One 2009 mit KDE: Die Bildschrimauflösung wird korrekt erkannt, die Maus funktioniert problemlos

Was sagt dieser Vergleich nun aus? Offenbar kommen KDE-Distributionen mit unterschiedlichen Auflösungen am internen und externen Monitor eher zurecht als diejenigen, die Gnome nutzen. Und das Problem mit der “selbstständigen” Maus scheint auf Ubuntu beschränkt zu sein.

Seltsam ist jedoch, dass die Ubuntu 8.10 Live-CD keine Probleme mit der Maus macht, das installierte Ubuntu aber schon. Und Mandriva, von der CD gestartet, erkennt die Auflösung korrekt, das installierte jedoch nicht.

Den Release Candidates von (K)Ubuntu 9.04 sehe ich ihre Schwächen einstweilen noch nach, weil es sich nicht um die endgültigen Versionen handelt. Ich bin aber gespannt, was passiert, nachem ich mein installiertes Ubuntu auf Version 9.04 aktualisiert habe. Falls die Maus dann weiterhin ein Eigenleben führt, muss ich mir was überlegen…

Was bei Linux anders ist

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Einstieg in Linux ziemlich schwierig sein kann. Vor allem dann, wenn man als langjähriger Windows-Nutzer den Umstieg zum freien Betriebssystem wagt. Denn bei Linux ist einiges anders, besonders was grundlegende Konzepte des Systems betrifft. Da fährt man mit dem antrainierten “Windows-Denken” schnell mal an die Wand. Und verflucht dann möglichweise Linux und fragt sich “warum funktioniert das nicht so wie unter Windows?”.

Damit es nicht so weit kommt, empfehle ich einen Blick auf die folgenden Seiten. Dort wird erklärt, was Linux von Windows unterscheidet und wo Gemeinsamkeiten bestehen.

Hat man sich die Unterschiede erst einmal bewusst gemacht, fällt die Arbeit mit Linux auch gleich leichter. Versprochen ;)

Eee als Home-Server – Installation, SSH und Wake on LAN

Mein “Bastelprojekt” war etwas eingeschlafen, doch nun habe ich an den vergangenen Osterfeiertagen begonnen, den Eee zum Homeserver “umzubauen”.

Ein paar Worte zur Hardware

Ein Netbook als Server zu nutzen, mag abwegig klingen. Aber für meine Bedürfnisse ist der Eee ausreichend: er steht sonst größtenteils ungenutzt herum, hat mehr als ausreichend Rechenpower für die ihm zugedachten Anwendungen, ist platzsparend und leise. Und er soll sowieso nur bei Bedarf laufen, nicht wie ein typischer Server 24/7.

Neben dem Eee als eigentlichem Server spielt noch ein anderes Gerät eine wichtige Rolle: das Netgear WGPS606, gewissermaßen ein Wlan-Adapter für Geräte, die nur eine normale Netzwerkkarte besitzen. Mit dem Netgear-Kästchen sind zwei Dinge möglich: ich kann den Eee in mein Wlan einbinden, obwohl Ubuntu Server die Wlan-Karte des Eee nicht erkennt. Und ich kann über Wlan Wake on LAN verwenden, was normalerweise nicht möglich ist.

Meine Hardware-Konfiguration sieht also folgendermaßen aus:

Eee<–Netzwerkkabel–>Netgear WGPS606<–Wlan–>Router<–Wlan–>Client(s)

Installation von Ubuntu Server

Der erste Schritt zum Heimserver besteht in der Installation eines passenden Betriebssystems. Ich habe mich für die Server-Version von Ubuntu entschieden.

Die Installation sollte für jeden, der schon einmal Linux auf einem Rechner installiert hat, keine große Herausforderung sein. Für die Installation von CD habe ich ein externes DVD-Laufwerk per USB angeschlossen. Eine gute Installationsanleitung gibt’s in der Ubuntuusers-Wiki.

Fernsteuerung aktivieren

Der Eee soll später einmal fernab vom Schreibtisch stehen und soll folglich auch aus der Ferne bedienbar sein. Das Zauberwort heißt hier SSH.

Damit Ubuntu Server per SSH angesprochen werden kann, muss zuerst einmal das Paket “openssh-server” installiert werden:

sudo apt-get install openssh-server

Nun kann von anderen Rechnern im Netzwerk aus auf die Shell des Eee zugegriffen werden. Unter Windwos braucht man dazu ein Programm wie PuTTy, von Ubuntu-Clients aus geht es direkt über’s Terminal

ssh <IP des Servers>

Verläuft der testweise Zugriff per SSH auf den Eee erfolgreich, können die folgenden Kommandos gleich per Fernzugriff auf dem Server abgesetzt werden.

Fernsteuerung erweitern

Der Server kann nun also per SSH gesteuert werden, was auch das Herunterfahren mittels

sudo shutdown -h now

einschließt. Was aber noch nicht funktioniert ist das Einschalten von einem anderen Rechner aus. Dazu muss die Unterstützung für Wake on LAN eingerichtet werden.

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Twittern mit Ubuntu – gTwitter und Twitux

Den Ubuntu-Nutzern stehen über die Paketquellen zwei Twitter-Clients zur Verfügung: gTwitter und Twitux. Beide Programme möchte ich im Folgenden kurz vorstellen.

gTwitter

Als “1.0 Beta” stellt sich gTwitter vor. Und das völlig zu Recht, denn besonders viele Funktionen bietet das Programm nicht. Es stellt die Tweets der Freunde oder die “Public Timeline” dar (allerdings mit falschen Zeitangaben) und man kann selbst Tweets abschicken. Das war’s dann aber auch schon. Eine Möglichkeit, einfach auf andere Tweets zu antworten, fehlt ebenso wie die Möglichkeit, eine URL im Browser zu öffnen. Insgesamt also eine recht enttäuschende Vorstellung. Bleibt zu hoffen, dass die Anwendung weiterentwickelt wird und in der nächsten Version mehr Funktionen mitbringt.

Die "Tweet-View"-Ansicht von gTwitter

Die "Tweet-View"-Ansicht von gTwitter

gTwitter nistet sich mit einem Icon im Panel ein

gTwitter nistet sich mit einem Icon im Panel ein

Twitux

Im Vergleich zu gTwitter mach Twitux einen wesentlich ausgereifteren Eindruck. Twitux bietet mehrere Ansichten, unter anderem die “Public Timeline”, “Friends Timeline” oder die “Direct Messages”. Mit einem Doppelklick auf einen Tweet lässt sich eine Antwort an den Absender verfassen. Das Versenden einer Direktnachricht ist etwas umständlicher: Über die Menüpunkte “Twitter->Send Direct Message” gelangt man zu einem Fenster, in dem man den gewünschten Adressaten auswählen und eine Direktnachricht verfassen kann.

Twittux Standardansicht

Twitux Standardansicht

Auch URLs lassen sich öffnen. Dazu muss allerdings in “Settings->Einstellungen” ein Häckchen bei “Expand Messages” gesetzt sein. Dann erscheint bei einmaligem Klick auf einen Tweet dieser hervorgehoben am unteren Fensterrand und die enthaltene URL kann per Klick im Browser geöffnet werden.

Möchte man selbst eine Nachricht abschicken, muss man sich ebenfalls zuerst ins Menü begeben. “Twitter->New Message” öffnet ein Fenster zur Eingabe des Tweets.

Neue Nachrichten müssen in einem separaten Fenster eingegeben werden

Neue Nachrichten müssen in einem separaten Fenster eingegeben werden

Somit ist Twitux das Programm, welches sich deutlich besser schlägt. Aber auch hier ließe sich noch die ein oder andere Funktion einbauen, etwa eine Untersützung für TwitPic. Und das Absenden eigener Nachrichten dürfte auch gerne einfacher funktionieren.

Fazit

Während gTwitter meiner Meinung nach derzeit noch ziemlich unbrauchbar ist, ist Twitux auf einem guten Weg. So richtig überzeugt bin ich aber von beiden Twitter-Clients nicht. Deshalb nutze ich am PC sowohl unter Linux als auch Windows das Firefox-Plugin TwitterFox, welches die beiden Clients (bislang) in den Schatten stellt, was Funktionsumfang und Bedienbarkeit angeht.

iTunes für Linux – Vom Aprilscherz zur interessanten Diskussion

Alles begann als Aprilscherz: Apple würde iTunes 9.0 mit Linux-Unterstützung ausliefern, berichtete virtualpixel.de pünktlich zum 1. April. Nachdem sich in den Kommentaren zu diesem Blogeintrag zeigte, dass einige Linux-User sich durchaus iTunes für ihr Betriebssystem wünschen würden, wurde kurzerhand eine Umfrage ins Leben gerufen. Deren Ergebnisse liegen nun vor und zeigen, dass es etwa 50:50 steht, wobei die Befürworter von iTunes unter Linux knapp in der Mehrheit sind.

Interessanter als die Zahlen sind jedoch die Argumente, die Befürworter und Gegner vorbringen. Dabei lassen sich die meisten davon nicht nur für iTunes, sondern für nahezu jede proprietäre bzw. Closed Source Software verwenden. Es zeigt sich sehr gut das Dilemma, in dem Linux meiner Meinung nach steckt: Auf der einen Seite sollten die Anwendungen, die unter Linux laufen, möglichst frei und offen sein (wobei letzteres auf iTunes ganz bestimmt nicht zutrifft). Auf der anderen Seite würde die Linux-Unterstützung durch populäre Programme wie iTunes, MS Office und Co. die Akzeptanz und Verbreitung von Linux sicherlich fördern.

Auf absehbare Zeit wird sich an dieser Situation wohl nichts ändern. Und so bleibt iPod-Nutzern nur der Umweg über Programme wie Rhythmbox, und die Hoffnung, dass iTunes für Linux kein Aprilscher bleibt…

Ubuntu + externer Monitor = Problem

Jetzt, da der Monitor meines Tablet PCs unbenutzbar ist, verwende ich das gute Stück eben stationär in der Dockingstation mit angeschlossenem Monitor, Tastatur und Maus.

Unter Windows XP funktioniert das wunderbar, da wird die Bildschirmauflösung des TFTs korrekt erkannt und ich kann problemlos arbeiten.

Anders verhält sich die Sache allerdings bei Ubuntu. Steht der Tablet PC mit zugeklapptem Display in der Dockingstation und starte ich Ubuntu, so passiert zweierlei unerfreuliches: am externen Monitor wird lediglich die Auflösung des Tablet-Displays ausgegeben. Diese ist jedoch geringer als die meines 19-Zöllers und folglich ist das Bild pixelig und nicht schön anzusehen. Der Versuch, Ubuntu die richtige Auflösung von 1200×1024 Pixeln “aufzuzwingen”, endete damit, dass ich die erzeugte monitors.xml händisch über die Konsole löschen musste, damit ich das System überhaupt wieder benutzen konnte.

Das zweite Problem ist jedoch noch nerviger. So lange das Display des Tablet PCs zugeklappt ist, springt der Mauszeiger wie von Geisterhand selbsttätig auf dem Bildschirm herum. So kann ich natürlich nicht arbeiten. Seltsamerweise beruhigt er sich wieder, sobald ich den Displaydeckel aufklappe. Ein allgemeines Linux-Problem kann das nicht sein, denn unter Mandriva konnte ich dieses Maus-Gehüpfe nicht beobachten.

So kommt es, dass ich derzeit wieder hauptsächlich mit Windows arbeite, denn dort macht der externe Monitor wie gesagt keine Probleme.  Jetzt, wo ich mehr Zeit für die Fehlersuche habe, werde ich mir die Monitor-Merkwürdigkeiten etwas genauer ansehen und ich hoffe, es findet sich eine Lösung…